Staatskritik und Radikaldemokratie
Das Denken Jacques Rancières- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 140
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Der Sammelband diskutiert aus einer politiktheoretischen Perspektive das Denken Jacques Rancières. Dabei widmen sich die Beiträge insbesondere dem Verhältnis von Demokratie, Herrschaft und Staatlichkeit. Aus unterschiedlichen Perspektiven identifizieren und erörtern sie zunächst zentrale theoretische Konzepte. Im Anschluss wird Rancières Denken über einen Vergleich mit anderen herrschafts- und staatskritischen Denker*innen des Politischen in einen dissensuellen Zwischenraum versetzt, um Verbindungslinien, Spannungen und Konvergenzen zwischen Rancières politischer Theorie und anderen demokratie- und politiktheoretischen Arbeiten des 20. und 21. Jahrhunderts herauszuarbeiten. Die Beiträge des Bandes konzentrieren sich hier auf messianische, republikanische, poststrukturalistische und deliberative Ansätze. In einem letzten Zugang unterziehen die Beiträge Rancières politisches Denken einer kritischen Lektüre durch queer-feministische, postkoloniale und anarchistische Theoretisierungen, um Leerstellen auszuleuchten und damit mit Rancière gegen Rancière zu denken.Mit Beiträgen vonMarvin Dreiwes, Matthias Flatscher, Mareike Gebhardt, Johannes Haaf, Anastasiya Kasko, Alexander Kurunczi, Christian Leonhardt, Thomas Linpinsel, Niklas Plätzer, Kenneth Rösen, Luca Sagnotti, Sergej Seitz, Anna-Terese Steffner de Marco und Carolin Zieringer.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5918-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0047-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 140
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 228
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Post-Marxismus oder Neo-Phänomenologie? Jacques Rancières politisches Denken zwischen post-fundamentalistischer Staatskritik und radikaler Demokratietheorie – eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 28 Mareike Gebhardt
- Herrschaft und Gemeinschaft. Zu den Begriffen Polizei und Staat im Denken Jacques Rancières Kein Zugriff Seiten 29 - 46 Luca Sagnotti
- Das Wissen der Polizei. Vom Klassenkampf in der Theorie zur Praxis des demokratischen Schreibens Kein Zugriff Seiten 47 - 68 Thomas Linpinsel
- Ungebändigte Anarchie. Über die Bedeutung der Trias Politik–Demokratie–Anarchie in der politischen Philosophie Rancières Kein Zugriff Seiten 69 - 84 Anna-Teresa Steffner de Marco
- Das Versprechen der Gleichheit. Jacques Rancières Axiom zwischen Tragik und messianischer Hoffnung Kein Zugriff Seiten 85 - 100 Kenneth Rösen
- Die Macht und die sinnlich wahrnehmbare Welt. Hannah Arendt und Jacques Rancière. Versuch einer versöhnenden Lektüre Kein Zugriff Seiten 101 - 114 Anastasiya Kasko
- Die Regierung der Polizei. Von Foucault zu Rancière (und zurück?) Kein Zugriff Seiten 115 - 132 Johannes Haaf
- Vereint im Streit? Konstellationen des Dissenses bei Jacques Rancière und Jean-François Lyotard Kein Zugriff Seiten 133 - 152 Marvin Dreiwes
- Bürgerliche Solidarität und plebejische Gleichheit. Redemokratisierungen der Postpolitik bei Habermas und Rancière Kein Zugriff Seiten 153 - 170 Matthias Flatscher, Sergej Seitz
- Politik, Körper, Ironie: Rancière queer-feministisch weiterdenken Kein Zugriff Seiten 171 - 190 Carolin Zieringer, Christian Leonhardt
- Universalismen zwischen Politik und Polizei. Jacques Rancière in der Postkolonie Kein Zugriff Seiten 191 - 208 Niklas Plätzer
- Demokratie, Utopie, Anarchie? Jacques Rancières dissonanter Dialog mit den Anarchismen der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 209 - 224 Alexander Kurunczi
- Die Autor*innen Kein Zugriff Seiten 225 - 228





