Pessimistischer Liberalismus
Arthur Schopenhauers Staat- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 142
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Arthur Schopenhauers Wirkmacht auf Philosophie, Kunst und Psychologie gilt als unbestritten. Sein Politik- und Staatsverständnis hingegen ist bis in die Gegenwart hinein weitgehend unbeachtet und unbedeutend geblieben. Zu Unrecht: Der „Denker gegen den Strom“ (Hübscher) stiftet im Bereich des Politischen eine ungewöhnliche Liaison zwischen pessimistischer Philosophie und liberalem Denken. Aus Schopenhauers Skepsis wider Welt, Mensch und Existenz erwächst ein profundes Bewusstsein für die Grenzen von Politik und Staatlichkeit, begleitet von einem wachen Geist für die unabänderlichen Untiefen des Lebens und einem realistischen Blick für das Menschliche. Der Band strebt vor diesem Hintergrund dreierlei an: die Wiederentdeckung Schopenhauers für die politische Philosophie, eine Reflexion auf das Potenzial einer pessimistischen Philosophie für Fragen von Gesellschaft, Recht und Politik und schließlich die Beleuchtung des Zusammenhangs von pessimistischer Anthropologie und liberalem Denken. Mit Beiträgen vonDieter Birnbacher, Jutta Georg, Oliver Hallich, Henrik Holm, Dominik Hotz, Per Jepsen, Christina Kast, Jan Kerkmann, Thorsten Lerchner, Manja Kisner, Gabriele Neuhäuser und Christoph Sebastian Widdau.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6204-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0320-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 142
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 277
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- „… wie wesentlich alles Leben Leiden ist“: Vorbemerkungen zum Thema und zu den Beiträgen des Bandes Kein Zugriff Seiten 9 - 14 Christina Kast
- Liberalismus des Leidens: Pessimistische Philosophie und Politik im Denken Arthur Schopenhauers Kein Zugriff Seiten 15 - 42 Christina Kast
- Pessimismus, Ethik und die soziale Frage Kein Zugriff Seiten 43 - 62 Jan Kerkmann
- Arthur Schopenhauers Rechtsphilosophie – Der Staat als Schutzanstalt des Rechts Kein Zugriff Seiten 63 - 84 Dominik Hotz
- Metaphysik und Staatlichkeit – Augustinus und Schopenhauer Kein Zugriff Seiten 85 - 104 Thorsten Lerchner
- Auf den Spuren von Hobbes. Über Schopenhauers Abstecher in das Gebiet der Politischen Philosophie Kein Zugriff Seiten 105 - 122 Christoph Sebastian Widdau
- Schopenhauers Staats- und Rechtslehre im Ausgang von Kant, Fichte und Hegel Kein Zugriff Seiten 123 - 144 Manja Kisner
- Vom Willen dominiert – von Trieben beherrscht. Anmerkungen zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft bei Schopenhauer und Freud Kein Zugriff Seiten 145 - 172 Jutta Georg
- „Widerstand aber ist die Seele der Schopenhauerschen Philosophie”. Max Horkheimer und die Staatsphilosophie Schopenhauers Kein Zugriff Seiten 173 - 188 Per Jepsen
- Böse Menschen - gute Institutionen? Pessimistische Philosophie und der Staat als notwendige Sicherungsinstitution bei Schopenhauer und Gehlen Kein Zugriff Seiten 189 - 212 Gabriele Neuhäuser
- Tier- und Umweltschutz – eine Herausforderung für Schopenhauers Staatsverständnis Kein Zugriff Seiten 213 - 234 Dieter Birnbacher
- Schopenhauers Positionen zu Willensfreiheit und staatlichem Strafen im Lichte der neueren Hirnforschung Kein Zugriff Seiten 235 - 258 Oliver Hallich
- Der philosophische Möglichkeitssinn bei Schopenhauer. Ein Versuch über die Aktualität des Pessimismus (für das Politische) Kein Zugriff Seiten 259 - 272 Henrik Holm
- Zitierweise und Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 274
- Die Autoren Kein Zugriff Seiten 275 - 277





