, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Neukantianisches Strafrechtsdenken

Die Philosophie des Südwestdeutschen Neukantianismus und ihre Rezeption in der Strafrechtswissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Die Zeit zwischen 1900 und 1933 gilt vielen als eine Glanzperiode strafrechtlicher Begriffs- und Systembildung, die trotz ihres gewaltsamen Endes bis heute den exzellenten Ruf der deutschen Strafrechtsdogmatik in aller Welt nährt. Ein Garant hierfür war die erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fundierung, die nach einem Weg zwischen den Klippen des naiven Naturalismus oder Formalismus suchte und sich vor allem mit der Philosophie des Südwestdeutschen Neukantianismus verbindet. Die Zusammenhänge eines „neukantianischen Strafrechtsdenkens“ liegen jedoch noch immer weitgehend im Dunkeln.

Die Arbeit stößt in diese Forschungslücke. Sie beginnt mit der Rekonstruktion des wertphilosophischen Begründungsprogramms des Neukantianismus. Im Mittelpunkt steht die These, dass Wertungen, obwohl sie auf den ersten Blick subjektiv und relativ erscheinen, doch implizit mit einem Anspruch auf objektive und absolute Geltung auftreten.

Die weiteren Ausführungen widmen sich der strafrechtlichen Umsetzung dieser These, wobei nachgewiesen wird, dass sie mit einer tiefgreifenden Transformation verbunden war, welche die gemeinhin behauptete neukantianische Prägung in einem differenzierteren Licht erscheinen lässt.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4210-6
ISBN-Online
978-3-8452-1595-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
53
Sprache
Deutsch
Seiten
177
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6
    Autor:innen:
  3. Inhaltsübersicht Kein Zugriff Seiten 7 - 16
    Autor:innen:
  4. Siglen und Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 17 - 17
    Autor:innen:
  5. Editorische Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 18 - 18
    Autor:innen:
    1. Untersuchungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 19 - 21
      Autor:innen:
    2. Erkenntnisinteresse der Arbeit Kein Zugriff Seiten 21 - 22
      Autor:innen:
    3. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 22 - 22
      Autor:innen:
      1. Stichwort: „Neukantianismus“ Kein Zugriff Seiten 23 - 25
        Autor:innen:
      2. Stichwort: „Südwestdeutscher Neukantianismus“ Kein Zugriff Seiten 25 - 28
        Autor:innen:
      1. Wilhelm Windelband Kein Zugriff Seiten 28 - 30
        Autor:innen:
      2. Heinrich Rickert Kein Zugriff Seiten 30 - 31
        Autor:innen:
      3. Emil Lask Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Kants Kopernikanische Wende des Denkens („Kopernikus-These“) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Kants Transzendentale Methode des Philosophierens („Methoden-These“) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Kants apriorische Formen der Erkenntnis („Apriorismus-These“) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Kants Frage nach der Rechtfertigung apriorischer Formen der Erkenntnis („Quaestio iuris-These“) Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Der Urteilscharakter des Erkennens Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Die Wertbestimmtheit des Erkennens Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Formen der Wirklichkeitserkenntnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Die Irrationalität des Wirklichen als Schranke der Erkenntnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Die Überwindung der Irrationalität des Wirklichen durch wissenschaftliche Begriffsbildung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              6. Die Objektivität der Wirklichkeitserkenntnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Die Transzendentale Methode in der Erkenntnistheorie des Südwestdeutschen Neukantianismus Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Autor:innen:
                1. Zwei Grundformen wissenschaftlicher Darstellung Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Die generalisierende Begriffsbildung der Naturwissenschaften Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. Die individualisierende Begriffsbildung der Kulturwissenschaften Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                4. Der Wissenschaftscharakter der Einzelwissenschaften Kein Zugriff
                  Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die Anwendung der Kantischen Erkenntnistheorie auf Gebiete jenseits von theoretischer Naturerkenntnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Untrennbarkeit von theoretischem und praktischem Verhalten im Erkennen Kein Zugriff
              Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Kultur als Gegenbegriff zu „Natur“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Verknüpfung von Kultur und Wert durch „Wertbeziehung“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Bereiche der Kultur Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Materialdimension: Kultur als Vorgabe Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Neukantianismus als Philosophie der modernen Kultur Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Neukantianismus als kritische Kulturphilosophie Kein Zugriff
                Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Das wertbeziehende Verfahren der Kulturwissenschaften Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Heinrich Rickerts Lehre von der juristischen Definition (1888) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Emil Lasks Methodologie der Rechtswissenschaft (1905) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Autor:innen:
              1. Autor:innen:
                1. Der Naturalismus des frühen Radbruch Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Die Hinwendung Radbruchs zum Neukantianismus Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              2. Radbruchs kulturwissenschaftliches Konzept der Rechtswissenschaft Kein Zugriff
                Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Die Unsicherheit im Erkennen und Werten Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Die Suche nach Sicherheit im Erkennen und Werten Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. „Wert“ – Begriff und Konzept Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. „Geltung“ – Begriff und Konzept Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. „Wertbeziehung“ – Begriff und Konzept Kein Zugriff
                Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. „Normalbewusstein“ Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. „Normen“ als Gesetze der Beurteilung Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Zwei Wege transzendentaler Begründung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Transzendentalpsychologische Begründungen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Transzendentallogische Begründungen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Transzendentalpsychologie versus Transzendentallogik Kein Zugriff
                Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Das wertwissenschaftliche Konzept der Philosophie: Wertphilosophie bei Windelband, Rickert und Lask Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Emil Lask (1904) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Gustav Radbruch (1914) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Max Ernst Mayer (1922) Kein Zugriff
              Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die regressiv-transzendentale Argumentationslinie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die progressiv-transzendentale Argumentationslinie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Gegenstandsaspekt: Die Beschränkung auf das vorgegebene empirische Gesetzesmaterial Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Methodenaspekt: Die Anwendung kausalwissenschaftlich-empirischer und juristisch-logischer Methoden im Positivismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Karl Binding und der rechtswissenschaftliche Positivismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Franz v. Liszt und der naturwissenschaftliche (naturalistische) Positivismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Der Handlungsbegriff als Oberbegriff des Verbrechens Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Handlungsattribute Tatbestandsmäßigkeit, Rechtswidrigkeit und Schuld Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Einführung: Methodendiskussionen in Rechtsphilosophie und Rechtswissenschaft im frühen 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 99 - 102
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Forschungsstand und Methode der Darstellung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Mayers philosophische Lehrjahre Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Mayers Wechsel zur Jurisprudenz Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Mayers „Der Causalzusammenhang zwischen Handlung und Erfolg im Strafrecht“ (1899) Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Mayers „Die schuldhafte Handlung und ihre Arten im Strafrecht“ (1901) Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Mayers „Der allgemeine Teil des deutschen Strafrechts. Lehrbuch“ (1915/23) Kein Zugriff
                Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Der neukantianische Hintergrund Wolfs Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Wolfs „Strafrechtliche Schuldlehre“ (1928) Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Wolfs „Der Sachbegriff im Strafrecht“ (1929) Kein Zugriff
                Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Der neukantianische Hintergrund Grünhuts Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Grünhuts „Begriffsbildung und Rechtsanwendung im Strafrecht“ (1926) Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Grünhuts „Methodische Grundlagen der heutigen Strafrechtswissenschaft“ (1930) Kein Zugriff
                Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Der neukantianische Hintergrund Schwinges Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. - Schwinges „Teleologische Begriffsbildung im Strafrecht“ (1930) Kein Zugriff
                Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. - Die Präsenz ethischer Elemente in der Schuld: Mayer (1901) Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die Entdeckung normativer Elemente im Tatbestand: Mayer (1915/23) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Weiterentwicklung der Lehre von den normativen Tatbestandselementen: Grünhut (1926), Mezger (1927), Wolf (1929) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Die Entwicklung einer Theorie des Besonderen Teils des Strafrechts: Mezger (1927), Wolf (1929), Grünhut (1930), Schwinge (1930) Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Der Niedergang des Neukantianischen Strafrechtsdenkens im Methoden- und Richtungsstreit der 1930er Jahre Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die wertbezogene Vorformung der Strafrechtsbegriffe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der wertbeziehende Charakter der strafrechtlichen Begriffsbildung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Inhaltliche Transformationen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Funktionale Transformationen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zusammenfassung: der wertverwirklichende Charakter der strafrechtlichen Begriffsbildung Kein Zugriff
          Autor:innen:
  6. Schlussbetrachtung: Das Erbe des Südwestdeutschen Neukantianismus in der Strafrechtswissenschaft der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 143 - 146
    Autor:innen:
  7. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 147 - 168
    Autor:innen:
  8. Personenregister Kein Zugriff Seiten 169 - 172
    Autor:innen:
  9. Sachregister Kein Zugriff Seiten 173 - 177
    Autor:innen:

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie"