Übergänge am Arbeitsmarkt
Arbeit, nicht nur Arbeitslosigkeit versichern- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Übergänge auf dem Arbeitsmarkt sind unvermeidlich. Bisher wurde allerdings nur der Übergang von der Arbeit in die Arbeitslosigkeit als kritisches Ereignis im Erwerbsleben angesehen und durch die Arbeitslosenversicherung abgesichert. Eine den zunehmenden Erwerbsrisiken im Lebensverlauf angepasste Arbeitsversicherung ist allenfalls in Umrissen erkennbar. Günther Schmid plädiert in dieser Studie für eine Neuordnung des Arbeitsmarkts, in der die Risiken aller Erwerbsformen einbezogen sind. Das bedeutet nicht nur Einkommenssicherung bei Arbeitslosigkeit, sondern auch die Absicherung von Risiken bei kritischen Übergängen im Lebensverlauf, etwa beim Übergang von der Bildung in den Beruf, von der Vollzeit- in die Teilzeitbeschäftigung, von der abhängigen in die selbständige Beschäftigung, von einem Beruf zum anderen oder von unbegrenzter zur begrenzten Erwerbsfähigkeit. Der Autor analysiert die Risiken der neuen Arbeitswelt, insbesondere der atypischen Beschäftigung, im europäischen Vergleich. In der Auseinandersetzung mit modernen Gerechtigkeits-, Verhaltens- und Entscheidungstheorien legt er die normativen wie institutionellen Grundlagen der neuen Arbeitsmarktordnung. Gute Praktiken anderer Länder erweitern den Horizont.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8360-3578-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6907-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 177
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- 1. Übergänge: Ein Paradigma der Moderne Kein Zugriff Seiten 8 - 13
- 2.1 Risiken beim Übergang von der Schule in den Beruf Kein Zugriff
- 2.2 Risiken beim Übergang zwischen verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen Kein Zugriff
- 2.3 Risiken beim Übergang zwischen Beschäftigung und Familie Kein Zugriff
- 2.4 Risiken beim Übergang zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit Kein Zugriff
- 2.5 Risiken beim Übergang von der Beschäftigung in Invalidität oder Rente Kein Zugriff
- 3.1 Der Zeitgeist „Risikomanagement“ im öffentlichen Diskurs Kein Zugriff
- 3.2 Prinzipien gerechter Verantwortungsteilung Kein Zugriff
- 3.3 Konstellationen gerechter Verantwortungsteilung Kein Zugriff
- 3.4 Möglichkeiten und Grenzen individueller Solidarität Kein Zugriff
- 4.1 Begrenzte Rationalität und Prioritätensetzung Kein Zugriff
- 4.2 Vereinfachende Entscheidungsheuristiken Kein Zugriff
- 4.3 Spontane Verhaltensreaktionen Kein Zugriff
- 4.4 Folgerungen für eine verhaltenssensible Risikopolitik Kein Zugriff
- 4.5 Anforderungen an eine politikrelevante Risikoanalyse Kein Zugriff
- 5.1 Grundsätze des sozialen Risikomanagements Kein Zugriff
- 5.2 Von der aktiven Arbeitsmarktpolitik zum sozialen Risikomanagement Kein Zugriff
- 5.3 Individuelle Ziehungsrechte als Prototyp proaktiver Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
- 5.4 Soziales Risikomanagement durch lernende Gemeinschaften Kein Zugriff
- 6.1 Management des Risikos mangelnder Bildung Kein Zugriff
- 6.2 Management des Risikos unsteter oder Existenz gefährdender Einkommen Kein Zugriff
- 6.3 Management des Risikos reduzierter Einkommen wegen eingeschränkter Erwerbsfähigkeit Kein Zugriff
- 6.4 Management des Risikos zeitweiser Einkommensausfälle durch Arbeitslosigkeit Kein Zugriff
- 6.5 Management des Risikos dauerhafter Einkommensausfälle wegen Erwerbsminderung oder Rente Kein Zugriff
- 7. Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung Kein Zugriff Seiten 154 - 162
- Literatur Kein Zugriff Seiten 163 - 175
- Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 176 - 177





