
Deutsche Unrechtsgeschichte im 20. Jahrhundert
Ein Lehr- und Studienbuch zum nationalsozialistischen Unrecht und Unrecht der SED-Diktatur- Autor:innen:
- | | |
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Das Werk antwortet auf die jüngsten Änderungen der juristischen Ausbildung, nach denen der Pflichtstoff in Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen und sozialistischen Unrecht zu unter richten ist. Es wurde als begleitende Lektüre für das juristische Curriculum im Sinne des § 5a Abs. 2 DRiG konzipiert, um Studierenden wie Lehrenden des Rechts eine Übersicht zu vermitteln, wo und inwieweit die Kernfächer in der unheilvollen Tradition der deutschen Unrechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts stehen. Dreizehn Kapitel, verfasst von einschlägigen Expertinnen und Experten, diskutieren zentrale Aspekte des Rechts in einem weitgespannten rechtshistorischen und problemorientierten Rahmen. Dazu gehören die Entwicklung der Rechtswissenschaften und der juristischen Ausbildung ebenso wie die Geschichte des Ver fassungsrechts, der Rechtspflege oder der Strafjustiz. Besondere – wenn auch nicht ausschließliche – Aufmerksamkeit gilt der Rechtsgeschichte des Nationalsozialismus und der SED-Diktatur und deren Einbettung in die Entwicklung des deutschen Rechts.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-83863-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-83864-4
- ePub ISBN
- 9783406849138
- Verlag
- C.H.BECK Recht - Wirtschaft - Steuern, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 364
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Bearbeiterverzeichnis Kein Zugriff
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 2
- B. Die Konjunkturen der Erinnerung Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- C. Zur Reform von § 5a DRiG Kein Zugriff Seiten 4 - 7
- D. Vom vergangenen Unrecht zum gegenwärtigen Recht? Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- E. Zum vorliegenden Band Kein Zugriff Seiten 10 - 13
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 13
- B. Gesetz und Recht – Möglichkeiten und Modelle Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- I. Privatrecht: Generalklauseln und teleologische Auslegung Kein Zugriff
- II. Staatsrechtslehre: Polarisierung im Methoden- und Richtungsstreit Kein Zugriff
- I. „Vom Gesetzesstaat zum Rechtsstaat” Kein Zugriff
- II. Methodische Konsequenzen: Unbegrenzte Auslegung Kein Zugriff
- III. Konkretes Ordnungs- und Gestaltungsdenken: Scheinempirie und Substanzialismus Kein Zugriff
- I. Ausgangspunkt: Die Positivismuslegende Kein Zugriff
- II. Umbruchsbewältigung und Sittlichkeitsrechtsprechung Kein Zugriff
- III. Kontinuität des Antipositivismus Kein Zugriff
- IV. Verwehrte Rückkehr: Reine Rechtslehre und Rechtssoziologie Kein Zugriff
- I. Rechtswissenschaft als Staatswissenschaft Kein Zugriff
- II. Sozialistische Gesetzlichkeit Kein Zugriff
- III. Methodische Implikationen Kein Zugriff
- IV. Autonomie des Rechts in der DDR? Kein Zugriff
- G. Schluss: Methodenfragen sind Verfassungsfragen! Kein Zugriff Seiten 41 - 45
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 45 - 45
- I. Diener und Denker Kein Zugriff
- II. Milieu Kein Zugriff
- III. Studentenleben Kein Zugriff
- I. Jura studieren im Nationalsozialismus Kein Zugriff
- II. Berufsaussichten Kein Zugriff
- III. Rechtswahrer statt Rechtstechniker Kein Zugriff
- IV. Rechtserneuerung durch Rechtsgeschichte Kein Zugriff
- I. Volksjuristen statt Volljuristen Kein Zugriff
- II. Sozialistisches Studium Kein Zugriff
- III. Juristen als politische Funktionäre Kein Zugriff
- IV. Berufszweige Kein Zugriff
- V. Studentenleben Kein Zugriff
- VI. Rückblick Kein Zugriff
- I. Einphasenmodell Kein Zugriff
- II. Zurück auf Null Kein Zugriff
- F. Schluss: Nach 1990: Preußische Juristen für die Berliner Republik Kein Zugriff Seiten 75 - 79
- A. Zur Entstehung einer unabhängigen Justiz Kein Zugriff Seiten 79 - 80
- B. „Vertrauenskrise” Kein Zugriff Seiten 80 - 81
- I. Personalpolitik Kein Zugriff
- II. Unbegrenzte Auslegung Kein Zugriff
- III. Rechtsfreie Räume Kein Zugriff
- IV. Sondergerichte Kein Zugriff
- V. Volksgerichtshof Kein Zugriff
- VI. Militärgerichtsbarkeit Kein Zugriff
- VII. Ordentliche Justiz Kein Zugriff
- I. Aufbau einer sozialistischen Justiz Kein Zugriff
- II. Verwaltungsgerichtsbarkeit Kein Zugriff
- III. Gesellschaftliche Gerichte Kein Zugriff
- IV. Zwischen Plan und Wirklichkeit Kein Zugriff
- E. Bundesrepublik Deutschland Kein Zugriff Seiten 99 - 101
- F. Schluss Kein Zugriff Seiten 101 - 105
- A. Verfassungsrecht in Diktaturen – „Constitutional Dark Arts” Kein Zugriff Seiten 105 - 109
- I. Normalisierung des Ausnahmezustands Kein Zugriff
- II. Zentralisierung der Macht Kein Zugriff
- III. Am Ende des Verfassungsrechts Kein Zugriff
- IV. Machtübergabe, Machtergreifung und Machtsicherung Kein Zugriff
- V. „Legale Revolution” Kein Zugriff
- VI. Zwischenfazit Kein Zugriff
- I. Geschriebene und ungeschriebene Verfassung Kein Zugriff
- II. Verfassung als Mittel symbolischer Politik und als Mobilisierungsagenda? Kein Zugriff
- III. Verfassungsrecht als Governance-Skript Kein Zugriff
- IV. Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen der NS-Gesetzgebung Kein Zugriff
- V. Zusammenbruch Kein Zugriff
- VI. Zwischenfazit Kein Zugriff
- I. Zur Diskrepanz von „formeller” und „wirklicher” Verfassung Kein Zugriff
- II. Verfassung als Identifikationsangebot in der partizipativen Diktatur Kein Zugriff
- III. Das subversive Potenzial von Verfassungsrecht Kein Zugriff
- E. Das resiliente Grundgesetz? Kein Zugriff Seiten 128 - 129
- F. Schluss Kein Zugriff Seiten 129 - 131
- A. Das Individuum in der Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 131 - 132
- B. Das ungleiche Paar der Weimarer Verfassung Kein Zugriff Seiten 132 - 136
- C. Suspendierung und Aufwertung im Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 136 - 141
- D. Das bundesrepublikanische Gegenbild Kein Zugriff Seiten 141 - 144
- E. Die DDR-Verfassungen: Sozialistische Grundrechte und Grundpflichten Kein Zugriff Seiten 144 - 150
- F. Schluss Kein Zugriff Seiten 150 - 153
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 153 - 155
- I. Vom „Wesen” des NS-Staates und seines Personals Kein Zugriff
- II. „Gegnerbekämpfung” als Verwaltungsaufgabe Kein Zugriff
- I. Ideologische Grundlagen von Staat und Verwaltung in der sozialistischen Gesellschaft Kein Zugriff
- II. Verwaltungsrecht und „Rechtsschutz” in der DDR Kein Zugriff
- D. Schluss Kein Zugriff Seiten 174 - 181
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 181 - 183
- I. Vom Privaten zum Öffentlichen? Kein Zugriff
- II. „Gemeinnutz geht vor Eigennutz” Kein Zugriff
- C. Auf dem Weg zum Volksgesetzbuch: BGB-Reform nach 1933 Kein Zugriff Seiten 186 - 187
- D. Führerprinzip und Kapitalgesellschaft: Aktiengesetz 1937 Kein Zugriff Seiten 187 - 190
- E. Gemein- oder Privateigentum? Patent- und weitere Schutzrechte Kein Zugriff Seiten 190 - 192
- F. Faktische Verträge: von der Privatautonomie zur Macht des Faktischen Kein Zugriff Seiten 192 - 194
- G. Enteignung und Entschädigung Kein Zugriff Seiten 194 - 199
- H. Sozialistisches Eigentum und Planungsrecht Kein Zugriff Seiten 199 - 204
- I. Schluss: Reflexe des Privaten, Reflexe der Diktatur Kein Zugriff Seiten 204 - 209
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 209 - 210
- B. Zwischen Patriarchat und Frauenwahlrecht: Recht und Geschlecht vom späten 19. Jahrhundert bis zum Ende der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 210 - 214
- C. Nationalsozialismus: Geschlecht und Familie im Rassenstaat Kein Zugriff Seiten 214 - 221
- D. „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen (...)”: Familie und Geschlechterordnung in Bundesrepublik und DDR Kein Zugriff Seiten 221 - 232
- E. Patriarchale Wende oder Aufbruch in eine geschlechtergerechte Gesellschaft? Geschlecht und Familie in der wiedervereinigten Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 232 - 237
- F. Schluss: Familie, Geschlecht und die deutsche Unrechtsgeschichte Kein Zugriff Seiten 237 - 241
- A. Arbeiten und Wirtschaften – Exerzierfelder politischer Steuerung durch Recht Kein Zugriff Seiten 241 - 243
- B. Industrialisierung, Kapitalismus, Arbeit: Entwicklungen im 19. und 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 243 - 247
- C. „Arbeitsschlacht” und Kriegswirtschaft – der Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 247 - 254
- D. „Mein Freund, der Plan”: Die DDR zwischen Arbeiterpathos und Mangelwirtschaft Kein Zugriff Seiten 254 - 263
- E. Schluss: Erzwungene Gemeinschaft oder Anerkennung von Konflikt? Kein Zugriff Seiten 263 - 267
- A. Einleitung Kein Zugriff Seiten 267 - 268
- B. Die Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 268 - 271
- I. Strafrecht als „Kampfrecht” Kein Zugriff
- II. Radikalisierungen im Kriegsstrafrecht Kein Zugriff
- III. Polizeiliche Überholung der Strafjustiz und Straflosigkeit Kein Zugriff
- I. Antifaschistische Distanzierung mittels Strafrechts Kein Zugriff
- II. Strafrechtliche Bekämpfung politischer Gegner des sozialistischen Projekts Kein Zugriff
- III. Erziehungsinstrument für fehlgeleitete Bürger der DDR Kein Zugriff
- I. Begrenzte Rechtsbereinigung Kein Zugriff
- II. Die strafrechtliche Ahndung des NS-Unrechts Kein Zugriff
- III. Die strafrechtliche Ahndung des DDR-Unrechts Kein Zugriff
- IV. Entwicklungstendenzen Kein Zugriff
- F. Schluss Kein Zugriff Seiten 295 - 297
- A. Einleitung: Das vereinte Deutschland und das Völkerstrafrecht Kein Zugriff Seiten 297 - 301
- I. Völkerrecht zwischen den Kriegen Kein Zugriff
- II. Illiberale Wende des Völkerbundes Kein Zugriff
- III. Der Aufstieg des völkischen Völkerrechts Kein Zugriff
- IV. Völkerrecht im und für den Krieg Kein Zugriff
- V. Zum Umgang mit Kriegsverbrechen Kein Zugriff
- I. Der Hauptkriegsverbrecherprozess Kein Zugriff
- II. Die Fortsetzung des Nürnberger Erbes Kein Zugriff
- III. Der Juristen-Prozess Kein Zugriff
- I. Der Umgang mit Kriegsverbrechern in Westdeutschland Kein Zugriff
- II. Das Verbrechen des Völkermords im Kalten Krieg Kein Zugriff
- III. Der Umgang mit Kriegsverbrechern in SBZ/DDR Kein Zugriff
- IV. Nationale Korrekturversuche auf dem Gebiet der NS-Strafverfolgung Kein Zugriff
- V. Die DDR und die Lehren von Nürnberg Kein Zugriff
- VI. Späte bundesdeutsche Wende zum Völkerstrafrecht Kein Zugriff
- E. Schluss Kein Zugriff Seiten 326 - 329
- A. Einleitung: Globale Ungleichheit als Rechtsproblem Kein Zugriff Seiten 329 - 331
- I. Dominium und rechtliche Ordnung kolonialer Naturverhältnisse Kein Zugriff
- II. Umweltrecht als koloniale Herrschaftstechnik Kein Zugriff
- I. Selbstbestimmung im Völkerrecht – Anspruch und Ambivalenz Kein Zugriff
- II. Vom Mandat zur Treuhandschaft: Rechtsfortschreibung kolonialer Kontrolle Kein Zugriff
- III. Informeller Kolonialismus der natürlichen Ressourcen Kein Zugriff
- I. Trennung von Politik und Ökonomie Kein Zugriff
- II. Souveränität über natürliche Ressourcen Kein Zugriff
- III. Das Kleingedruckte der Souveränität über natürliche Ressourcen Kein Zugriff
- IV. Ungleiche Verträge Kein Zugriff
- V. Gewohnheitsrecht als Einfallstor postkolonialer Kontrolle Kein Zugriff
- I. „The Area and its resources are the common heritage of mankind” Kein Zugriff
- II. „The idea of ‚a common heritage of mankind‘ is one which can lead to the best and to the worst” Kein Zugriff
- III. Kapitalisierte Souveränität Kein Zugriff
- F. Schluss: Internationales Recht als Struktur globaler Ungleichheit Kein Zugriff Seiten 355 - 357
- Namensverzeichnis Kein Zugriff Seiten 357 - 361
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 361 - 364

