Normalisierter Wahnsinn?
Aspekte des Wahnsinns im Roman des frühen 19. Jahrhunderts- Autor:innen:
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Der Wahnsinn ist seit dem Ursprung der Menschheitsgeschichte ein fester Bestandteil der Kultur, Literatur, Philosophie und Medizin. Trotz dieser Allgegenwärtigkeit hat er nichts von seiner magischen Aura verloren. Die Wahrnehmung des Wahnsinns in der Geschichte war nicht konstant, sondern oszillierte zwischen den Extremen bedingungsloser Glorifikation und grundsätzlicher Ablehnung.
Die Autorin zeichnet die letzte semantische Verschiebung hin zur gegenwärtigen positiven Bewertung des Wahnsinns nach. Nach diesem historischen Überblick erforscht sie mithilfe verschiedener theoretischer Ansätze die intra- und außertextuellen Funktionen literarischer Charaktere des frühen 19. Jahrhunderts, die eine Affinität zum Wahnsinn aufweisen. Im Zentrum der Analyse stehen Figuren aus Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre, Eichendorffs Ahnung und Gegenwart, Hoffmanns Elixiere des Teufels und Mörikes Maler Nolten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2440-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6934-4
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Forschung Psychosozial
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 265
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 266 - 12
- 1.1 Theoretische Grundlagen Kein Zugriff
- 1.2 Ausgewählte Forschungsliteratur zum Thema Wahnsinn Kein Zugriff
- 1.3 Funktionalisierungen des Wahnsinns in der Literatur Kein Zugriff
- 2.1 Antike –Der Wahnsinn zwischen Segen und Zorn Gottes Kein Zugriff
- 2.2 Von der Besessenheit über eine psychosomatische Störung zur selbstverschuldeten Narrheit Kein Zugriff
- 2.3 Zwischen den Leidenschaften, der Rationalität des Wahnsinns und der Vernunft Kein Zugriff
- 2.4 An der Grenze zum 19. Jahrhundert - Der wissenschaftliche Blick auf den Wahnsinn Kein Zugriff
- 2.5 Ein Genie, ein Geistesgestörter oder einfach nur ein Narr? - Die Figurationen des Wahnsinns Kein Zugriff
- 3.1.1 WilhelmMeisters Lehrjahre von Johann Wolfgang von Goethe (1795/96) Kein Zugriff
- 3.1.2 Ahnung und Gegenwart von Joseph von Eichendorff (1815) Kein Zugriff
- 3.1.3 Die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann (1815/16) Kein Zugriff
- 3.1.4 Maler Nolten von Eduard Mörike (1832) Kein Zugriff
- 3.2 Über die Ursachen des Wahnsinns Kein Zugriff
- 4.1.1 Der verbindende Wahnsinn Kein Zugriff
- 4.1.2 Der inspirierende Wahnsinn Kein Zugriff
- 4.2 Der Wahnsinnige auf dem Weg vom Aufklärer zum Retter Kein Zugriff
- 4.3.1 Der Wahnsinn als Ausdruck des unbewussten Inneren: Die Bespiegelungsfunktion und ihr Beitrag zur (Selbst-)Erkenntnis Kein Zugriff
- 4.3.2 Durch den Wahnsinn zum »wahren« Selbst: Die regulative Funktion Kein Zugriff
- 4.4 Die Unterhaltungsfunktion der Wahnsinnigen Kein Zugriff
- 4.5 Zwischenergebnisse Kein Zugriff
- 5.1 Wahnsinn als ein Ausnahmezustand zur Erprobung philosophischer Ansätze Kein Zugriff
- 5.2 Der Wahnsinn als Kritik am Kollektiv Kein Zugriff
- 5.3 Kritik am adeligen Bildungsideal Kein Zugriff
- 5.4 Die wahnsinnige Figur im Auftrag der Säkularisierung Kein Zugriff
- 5.5 Zwischenergebnisse Kein Zugriff
- 6.1 Krankheitsbilder und Heilmethoden des Wahnsinns - Eine informative Funktion Kein Zugriff
- 6.2 Der Wahnsinn im Dienste der weiblichen Emanzipation Kein Zugriff
- 6.3.1 Amantes, amentes: Wahnsinn aus unangemessener Liebe Kein Zugriff
- 6.3.2 Der Wahnsinn als Ausdruck von Reue Kein Zugriff
- 6.4 Zwischenergebnisse Kein Zugriff
- 7. Der »normale« Wahnsinn - An der Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn Kein Zugriff Seiten 229 - 236
- 8. Resümee und Ausblick Kein Zugriff Seiten 237 - 242
- Primärliteratur Kein Zugriff
- Sekundärliteratur Kein Zugriff





