
Von der Arbeit zur Erziehung
Die Bedeutung der englischen Fabrikgesetze für die Herausbildung der Jugend im 19. Jahrhundert- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 298
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Der staatliche Schutz gegen Kinderarbeit und die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht stellen bis heute in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit dar. Dieses Buch beschreibt die erste Gesetzgebung gegen Kinderarbeit und die damit verbundene Einführung einer allgemeinen Schulpflicht in England während der Zeit der industriellen Revolution. Zugleich stellt es den Wandel einer von Arbeit geprägten Lebensphase Jugend zu einer Lebensphase dar, die von Erziehung und Bildung geprägt war. Die englische Fabrikschutzgesetzgebung des 19. Jahrhunderts hat diesen Wandel maßgeblich beeinflusst. Das Buch hebt die maßgeblichen Akteure für die Einführung der Fabrikschutzgesetzgebung hervor und zeigt, wie sich durch die Arbeit von Philanthropen, Medizinern, Juristen, Sozial- und Erziehungsreformern sowie Sozialisten ein neues Verständnis von Jugend herauskristallisierte.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-465-04284-6
- ISBN-Online
- 978-3-465-14284-3
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
- Band
- 298
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 308
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XII
- A. Die Fabrikgesetze als Mittel zur Segmentierung Kein Zugriff
- B. Forschungsstand und Methode Kein Zugriff
- A. Der Missbrauch der "parish apprentices" Kein Zugriff
- B. Der Gesetzgeber als Motor für einen rechtlichen Jugendschutz Kein Zugriff
- C. Die Wirkung des "Health and Morals of Apprentices Act" Kein Zugriff
- A. Der Übergang von der häuslichen Arbeit zur Fabrikarbeit Kein Zugriff
- B. Die Genese des "Factory Act" von 1819 Kein Zugriff
- C. Die Wirkungslosigkeit des "factory act" und erste Erweiterungsgesetze Kein Zugriff
- D. Resümee Kein Zugriff
- A. Die Einführung des "Althorps Act" von 1833 Kein Zugriff
- B. Die Rahmenbedingungen vor und nach der Wahlrechtsreform von 1832 Kein Zugriff
- C. Die Wirkung des "Althorps Act" zwischen 1833 und 1840 Kein Zugriff
- A. Die Ausweitung des Jugendschutzes in der Textilindustrie zwischen 1840 und 1860 Kein Zugriff
- B. Das Motiv der Erziehung für die Ausweitung des gesetzlichen Jugendschutzes Kein Zugriff
- A. Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht Kein Zugriff
- B. Das erweiterte Fabrikgesetz von 1874 Kein Zugriff
- C. Der "Consolidation Act" von 1878 Kein Zugriff
- D. Die weitere Entwicklung bis zur Ächtung der Kinderarbeit Kein Zugriff
- E. Resümee Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 281 - 286
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 287 - 308




