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Rechts-Staat

Staat, internationale Gemeinschaft und Völkerrecht bei Hans Kelsen
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 16
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Kelsen war seiner Zeit weit voraus. Schon 1915 schrieb er, die ganze Rechtsentwicklung vollziehe sich als gesellschaftlicher Prozess in der Gesellschaft. Die deutsche Staatsrechtslehre hat bis heute gebraucht, um diesen Gedanken nachzuvollziehen.

1920 postulierte Kelsen mit theoretischen und rechtsdogmatischen Argumenten den Vorrang des Völkerrechts, antizipierte dessen Verfassungscharakter und bestritt jeden prinzipiellen Unterschied zwischen Vertrag und Verfassung, Staatenbund und Bundesstaat, Staat und Recht. Jetzt erst erschüttert der Streit darum die staatstragende Ruhe unserer juristischen und den empiristischen Realismus unserer politikwissenschaftlichen Fakultäten und Fachbereiche.

Die Kontroverse wird in diesem Band ausgetragen: Er rückt das Völkerrecht ins Zentrum des aktuellen Interesses, diskutiert seine innere Beziehung zu Politik, Staatshandeln und Verfassungsrecht und verbindet die Werkanalyse durchgängig mit Fragen der Gegenwart.

International angesehene, zumeist jüngere Juristen und Politikwissenschaftler haben dazu Texte vorgelegt, die geeignet sind, Kelsens völker- und verfassungsrechtliches Werk einem breiten akademischen Publikum zu erschließen. Die Autoren blicken dabei oft weit über die Grenzen des eigenen Fachs hinaus, um aus überraschenden Vergleichen neue Ideen zu gewinnen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-2977-0
ISBN-Online
978-3-8452-0680-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
16
Sprache
Deutsch
Seiten
399
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 8 - 13
    1. Zwischen Volkssouveränität und Selbstbestimmung. Zu Kelsens demokratietheoretischer Begründung einer sozialen Ordnung aus der individuellen Freiheit. Kein Zugriff Seiten 14 - 37
      Autor:innen:
    2. Die Entzauberung des Staates in demokratischer Absicht: Hans Kelsens Bedeutung für eine moderne Regierungs- und Verfassungslehre Kein Zugriff Seiten 38 - 71
      Autor:innen:
    3. Integration und Norm. Zum Verhältnis von Rudolf Smend und Hans Kelsen Kein Zugriff Seiten 72 - 101
      Autor:innen:
    4. Das Souveränitätsdreieck. Souveränitätsdenken bei Hermann Heller, Hans Kelsen und Carl Schmitt Kein Zugriff Seiten 102 - 125
      Autor:innen:
    1. Friede durch Recht. Hans Kelsen und die Vereinten Nationen Kein Zugriff Seiten 126 - 147
      Autor:innen:
    2. Kelsen in Den Haag. Die Haager Vorlesungen von Hans Kelsen Kein Zugriff Seiten 148 - 165
      Autor:innen:
    3. Kelsen und das Völkerrecht: Rekonstruktion einer völkerrechtlichen Berufsethik Kein Zugriff Seiten 166 - 189
      Autor:innen:
    4. Kelsens Völkerrechtslehre zwischen Erkenntnistheorie und Politik Kein Zugriff Seiten 190 - 203
      Autor:innen:
    5. Monismus, Dualismus? – Pluralismus. Selbstbestimmung des Weltrechts bei Hans Kelsen und Niklas Luhmann Kein Zugriff Seiten 204 - 231
      Autor:innen:
    6. Konkurrenz von Rechtsdeutungen statt Koexistenz von Rechtsordnungen Kein Zugriff Seiten 232 - 247
      Autor:innen:
    7. Is there a democratic ground norm? Reflections on Hans Kelsen’s legal and political theory Kein Zugriff Seiten 248 - 267
      Autor:innen:
    8. „Judge without a legislator“ – Transnationalisierung der Rechtsform Kein Zugriff Seiten 268 - 281
      Autor:innen:
    9. Souveränität und Staat bei Kelsen Kein Zugriff Seiten 282 - 299
      Autor:innen:
    1. Grenzen der Autonomie des Rechts in einer asymmetrischen Weltgesellschaft. Von Luhmann zu Kelsen Kein Zugriff Seiten 300 - 345
      Autor:innen:
    2. Kelsens Weltstaatspostulat als Interpretation des zweiten Definitvartikels der Kantischen Friedensschrift Kein Zugriff Seiten 346 - 363
      Autor:innen:
    3. Hans Kelsens politikwissenschaftliche Konzeption des materiellen Rechtsstaats Kein Zugriff Seiten 364 - 383
      Autor:innen:
    4. Gesetzliches Unrecht: Die Wehrlosigkeit des wissenschaftlichen Rechtspositivismus gegenüber nationalsozialistischen Staatsverbrechen Kein Zugriff Seiten 384 - 395
      Autor:innen:
  3. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 396 - 399

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