Die Neuvermessung der Säkularität
Zum Selbstverständnis des Staates im Angesicht islamischen Rechts- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 174
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Die vornehmste Tugend des säkularen Verfassungsstaates ist die Zurückhaltung, sein Prinzip ist die Freiheit im und zum Glauben. Die zunehmende Bedeutung des islamischen Rechts fordert eine Neuvermessung dieser Freiheit und ihrer um der Säkularität des Staates willen gezogenen Grenzen heraus. Die in diesem Band versammelten Beiträge suchen ausgewählte Orte dieser Neuvermessung auf: Gehört das Kopftuch zum öffentlichen Dienst? Ist der Handschlag Bürgerpflicht? Welches Fremdrecht gilt im eigenen Land? Wirkt das Verbrechen aus „verlorener Ehre“ strafmildernd oder strafschärfend? Kann es Kooperation ohne Korporation geben? In den Antworten auf diese Fragen zeigt sich die Vielgestaltigkeit des Selbstverständnisses des säkularen Verfassungsstaates im Angesicht islamischen Rechts. Mit Beiträgen vonOsman Gülyesil | Julia Heilen | Alessa Karlinski | Anne Kühler | Bruno Menhofer | Oliver Mohr | Michael Müller | Tobias Müller | Bettina Rentsch | Nahed Samour | Aqilah Sandhu | Rike Sinder | Silvia Tellenbach | Maren Lena Vogel | Stephan Wagner
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8487-7567-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3542-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 174
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 299
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Grenzgänge.Islamisches Recht im säkularen Verfassungsstaat Kein Zugriff Seiten 15 - 40Autor:innen:
- Islamisches Recht.Beständigkeit und Wandel Kein Zugriff Seiten 41 - 72Autor:innen:
- (Diesseitig motivierte) religiöse Gebote und staatliches Recht als rivalisierende Normen praktisch-rationaler Lebensbewältigung Kein Zugriff Seiten 73 - 98Autor:innen:
- Berücksichtigung religiöser Rechtsvorstellungen im deutschen Zivilrecht Kein Zugriff Seiten 101 - 120Autor:innen:
- Säkularität als geschlossenes System.Islamisches Scheidungsrecht in der internationalprivat- und verfahrensrechtlichen Praxis der Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 121 - 148Autor:innen: | |
- P. J. A. Feuerbach Feuerbachs „Criminaljurisprudenz des Koran“ (1800) im Spannungsfeld von Säkularisierung, Modernisierung und der Relevanz theologischer Begriffe für das Recht Kein Zugriff Seiten 151 - 170Autor:innen:
- Die deutsche Strafjustiz und der Islam.Begegnungen vielfältiger Art Kein Zugriff Seiten 171 - 194Autor:innen:
- Zur richterlichen Konstruktion des Islams Kein Zugriff Seiten 197 - 216Autor:innen: |
- Das Freiheitsversprechen der Verfassung und der Wertezwang Kein Zugriff Seiten 217 - 234Autor:innen:
- Islamische Religionsgemeinschaften.Zwischen Pragmatismus, Provisorien und dem Wunsch nach Parität Kein Zugriff Seiten 235 - 264Autor:innen:
- Islamische Institutionen und Verfassungsschutz Kein Zugriff Seiten 265 - 290Autor:innen: |
- An eines Nachworts statt.Zum Titelbild Kein ZugriffAutor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 295 - 299





