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Monographie Kein Zugriff

Familien- und Geschlechtergerechtigkeit in der Pflegeversicherung

Ein Plädoyer für die Schließung von Leerstellen
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Tugenden und Leitbilder des stillen Samaritertums kennzeichnen die aktuelle Vorstellung von häuslicher Pflege. Konträr dazu gehören Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung zum heutigen Familienleitbild. Obwohl zeitgleich mit der Einführung der Pflegeversicherung der Grundstein für eine neue, moderne Familienpolitik gelegt wurde, beschlossen die gleichen Abgeordneten eine höchst traditionale Pflegepolitik mit Elementen der Subsidiarität, der ehrenamtlichen Arbeit und des Opfers. Katharina Gröning argumentiert, dass diese Zweigleisigkeit nicht einfach Resultat gesellschaftlicher Modernisierung ist, sondern Ausdruck einer familien- und alltagsfernen Pflegepolitik. Aus der Perspektive eines modernen Familienleitbilds erfasst sie Leerstellen und Weiterentwicklungsbedarfe in der Pflegeversicherung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-86321-603-0
ISBN-Online
978-3-86321-579-8
Verlag
Mabuse Verlag, Frankfurt am Main
Sprache
Deutsch
Seiten
222
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. 1 Problemstellung und erkenntnisleitendes Interesse Kein Zugriff Seiten 9 - 28
    1. 2.1 Modernisierung der Familienpolitik Kein Zugriff
    2. 2.2 Familienpolitik und Pflegepolitik – kein Verhältnis? Kein Zugriff
    3. 2.3 Kernfamilie oder multilokale Mehrgenerationenfamilie? Zum Familienleitbild im demografischen Wandel. Kein Zugriff
    4. 2.4 Familienpolitik und Generationensolidarität in der Plenardebatte zum Fünften Familienbericht (1994) Kein Zugriff
    5. 2.5 Sozialpsychologische Bedingungen für ein Miteinander der Generationen in einer gemeinsamen Zeit Kein Zugriff
    6. 2.6 Das Konzept des Humanvermögens Kein Zugriff
    1. 3.1 Die Zukunft der familialen Pflege in der Bevölkerungswissenschaft Kein Zugriff
    2. 3.2 Empirie und Theorie Kein Zugriff
    3. 3.3 Das Problem der Belastung Kein Zugriff
    4. 3.4 Der Zeitaufwand für Pflege in der Familie Kein Zugriff
    5. 3.5 Die Therapeutisierung der familialen Pflege Kein Zugriff
    6. 3.6 Entwicklungslinien der Stresstheorie Kein Zugriff
    7. 3.7 Die Therapeutisierung der Mehrgenerationalität Kein Zugriff
    8. 3.8 Familie als System Kein Zugriff
    9. 3.9 Die verstrickte Pflege Kein Zugriff
  3. 4 Das Familienbild in der Sozialpolitik Kein Zugriff Seiten 89 - 92
  4. 5 Dokumentarische Auswertung ausgewählter Redebeiträge zur Einführung der Pflegeversicherung im Deutschen Bundestag 1991 und 1993 sowie zum ersten Bericht der Bundesregierung über die Wirkung der Pfle... Kein Zugriff Seiten 93 - 114
    1. 6.1 Das Mixtum compositum Kein Zugriff
    2. 6.2 Streitpunkt Pflegegeld Kein Zugriff
    3. 6.3 Historischer Kontext, Diskurs und Akteursebene bei der Einführung der Pflegeversicherung Kein Zugriff
    4. 6.4 Die deutsche Wiedervereinigung und die Einführung der Pflegeversicherung Kein Zugriff
  5. 7 Subsidiarität und Solidarität. Die Sozialstaatsdebatte in den 1980er und 1990er Jahren und ihre Bedeutung für die Pflegeversicherung Kein Zugriff Seiten 129 - 136
    1. 8.1 Eigenverantwortung und Subsidiarität – die postmoderne Wohlfahrtsstaatsdebatte in den 1990er Jahren Kein Zugriff
    2. 8.2 Selbstverantwortung und Eigensorge in der Pflegeversicherung Kein Zugriff
    1. 9.1 Ethik und Ökonomie im Generationenvertrag Kein Zugriff
    2. 9.2 Die Finanzierung der Hilfe Kein Zugriff
    3. 9.3 Generationenvertrag und sozialer Frieden Kein Zugriff
  6. 10 Der Altersdiskurs in der Bundesrepublik und die Leitbilder der Pflegeversicherung Kein Zugriff Seiten 155 - 160
  7. 11 Das Alter, seine Verletzlichkeit und die Bedeutung der Solidarität Kein Zugriff Seiten 161 - 164
    1. 12.1 Generationsbeziehungen und „heilige Schuld“ Kein Zugriff
    2. 12.2 Altersverehrung und Versittlichung im Generationenverhältnis Kein Zugriff
    3. 12.3 Generation als Genealogie Kein Zugriff
    4. 12.4 Genealogie als symbolische Gewalt Kein Zugriff
    5. 12.5 Die Zeitperspektive. Generation als historische Erfahrung und der Generationenbruch Kein Zugriff
    6. 12.6 Soziale Beschleunigung und Verjüngung des Alters Kein Zugriff
    7. 12.7 Der Generationenbruch und die gesellschaftliche Desintegration des hohen Alters Kein Zugriff
    8. 12.8 Von der Genealogie zum Leistungsprinzip. Generationen in der Wahrnehmung der Wirtschaftswissenschaften und der Demografie Kein Zugriff
    9. 12.9 Leitbildkonjunkturen Kein Zugriff
    10. 12.10 Von der „heiligen Schuld“ zur Verschuldung der künftigen Generationen. Generationengerechtigkeit als politischer Begriff heute Kein Zugriff
    11. 12.11 Generationengerechtigkeit und Familie Kein Zugriff
    1. 13.1 Zum Konzept der Entwicklungsaufgaben Kein Zugriff
    2. 13.2 Altwerden als Entwicklungsaufgabe Kein Zugriff
    3. 13.3 Intergenerationale Entwicklungsaufgaben Kein Zugriff
    4. 13.4 Bedeutung der Bildung Kein Zugriff
  8. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 205 - 222

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