Die consumer welfare im europäischen Wettbewerbsrecht
Eine Analyse der Rechtspraxis der Kommission und der europäischen Gerichte- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Band 247
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Der Autor behandelt die Frage, welche Konsequenzen die aktuelle Diskussion um die Schutzziele des Kartellrechts – Schutz des Wettbewerbsprozesses oder Steigerung der Verbraucherwohlfahrt – für die Rechtsanwendung hat. Diese Diskussion bildet ein Kernelement des von der Europäischen Kommission initiierten „More Economic Approach“. Im Vordergrund dieser Untersuchung stehen die praktischen Auswirkungen der Schutzzweckdebatte. Anhand der Entscheidungspraxis der Europäischen Kommission und der Europäischen Gerichte in den Bereichen Kartellverbot, Missbrauchsaufsicht und Fusionskontrolle wird analysiert, ob sich die materiellen Beurteilungskriterien im Rahmen des „More Economic Approach“ geändert haben. Dies betrifft beispielsweise die Frage, ob zum Nachweis kartellrechtswidrigen Verhaltens ein konkreter Verbraucherschaden belegt werden muss, oder – umgekehrt – ob marktstrukturschädigendes Verhalten erlaubt ist, wenn sich für die Verbraucher ein Nutzen ergibt. Auf aktuelle Entwicklungen in der US-amerikanischen Diskussion wird vergleichend eingegangen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5821-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2754-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
- Band
- 247
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 270
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Errechnung und Bedeutung der Konsumenten-, Produzenten- und Gesamtrente Kein Zugriff
- Allokative, produktive und dynamische Effizienz Kein Zugriff
- Der Zusammenhang zwischen Effizienz und Rente Kein Zugriff
- Die gesamtwirtschaftliche und die partialanalytische Perspektive Kein Zugriff Seiten 23 - 24
- Price standard Kein Zugriff
- Consumer surplus standard/consumer welfare standard Kein Zugriff
- Total surplus und total welfare standard Kein Zugriff
- Hier zugrunde gelegte Terminologie Kein Zugriff
- Hillsdown standard Kein Zugriff
- Weighted surplus standard Kein Zugriff
- National welfare standard Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Die verschiedenen Wohlfahrtsstandards Kein Zugriff
- Der Begriff der „consumer welfare“ in der Chicago School Kein Zugriff
- Der Williamson-Tradeoff Kein Zugriff
- Perfekte Preisdiskriminierung durch einen Monopolisten Kein Zugriff
- Produktions- und Vertriebskartell bei perfekt unelastischer Nachfrage Kein Zugriff
- Der Begriff des Konsumenten in der ökonomischen Betrachtung der Konsumentenwohlfahrt Kein Zugriff Seiten 34 - 35
- Grundlagen, Schutzziele und Mittel des Verbraucherschutzrechts Kein Zugriff Seiten 35 - 36
- Die Entwicklung des Verbraucherschutzrechts in Deutschland und der EG Kein Zugriff Seiten 36 - 37
- Der Verbraucherbegriff im Verbraucherschutzrecht Kein Zugriff
- Die Kriterien zur Bestimmung der Konsumentenwohlfahrt im Verbraucherschutzrecht Kein Zugriff
- Zusammenfassung: Unterschiede von wettbewerbsrechtlicher und verbraucherschutzrechtlicher Betrachtung Kein Zugriff Seiten 39 - 40
- Zusammenfassung zu Kapitel 1 Kein Zugriff Seiten 40 - 40
- Primärrecht: Art. 101 AEUV Kein Zugriff
- Die Gruppenfreistellungsverordnungen Kein Zugriff
- Das Verfahren: Die VO 1/2003 Kein Zugriff
- Leitlinien und sonstiges „soft law“ Kein Zugriff
- Der Prozess der „Modernisierung“ bei Art. 101 AEUV Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Steigerung der statischen oder dynamischen Effizienz Kein Zugriff
- Berücksichtigung nicht-ökonomischer Kriterien? Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Der Begriff des „Verbrauchers“ in Artikel 101 Absatz 3 AEUV Kein Zugriff
- Die angemessene Beteiligung am entstehenden Gewinn Kein Zugriff
- Auswertung Kein Zugriff
- Die Unerlässlichkeit Kein Zugriff
- Die Ausschaltung wesentlichen Wettbewerbs Kein Zugriff
- Auswertung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Traditionelles Verständnis des Artikel 101 Absatz 1 AEUV Kein Zugriff
- Verordnungen und Leitlinien Kein Zugriff
- Neuere Entscheidungen der Kommission Kein Zugriff
- Die neuere Entscheidungspraxis der europäischen Gerichte Kein Zugriff
- Tendenzen einer wirtschaftlicheren Betrachtungsweise Kein Zugriff
- Nachweis eines Verbraucherschadens im Rahmen von Artikel 101 Absatz 1 AEUV? Kein Zugriff
- Voraussetzungen für den Nachweis einer „bewirkten Wettbewerbsbeschränkung“ Kein Zugriff
- Die US-amerikanische Rechtslage und Rechtspraxis zum Vergleich Kein Zugriff Seiten 98 - 102
- Der rechtliche Rahmen Kein Zugriff Seiten 102 - 103
- Der Modernisierungsprozess in der Fusionskontrolle Kein Zugriff Seiten 103 - 104
- Bedeutung unter der FKVO 4064/89 Kein Zugriff
- Bedeutung in den Leitlinien Kein Zugriff
- Entscheidungspraxis der Kommission Kein Zugriff
- Entscheidungspraxis der europäischen Gerichte Kein Zugriff
- Marktergebnisbetrachtungen in Entscheidungen der Kommission Kein Zugriff
- Unklarheiten in der derzeitigen Praxis Kein Zugriff
- Risiken einer solchen Entwicklung Kein Zugriff
- Die Rolle von Effizienzgewinnen unter der FKVO 4064/89 Kein Zugriff
- Voraussetzungen für die Berücksichtigung von Effizienzvorteilen Kein Zugriff
- Normative Grundlage für die Berücksichtigung von Effizienzvorteilen Kein Zugriff
- Tatbestandsimmanente Berücksichtigung oder Effizienzeinrede Kein Zugriff
- Effizienzgewinne in der neueren Rechtspraxis Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Bewertung Kein Zugriff
- Historische Entwicklung des US-Fusionskontrollrechts Kein Zugriff
- Die 1997 Merger Guidelines Kein Zugriff
- Überblick über die neuere US-amerikanische Rechtspraxis Kein Zugriff
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der europäischen und der US-amerikanischen materiellen Fusionskontrolle Kein Zugriff
- Der rechtliche Rahmen Kein Zugriff Seiten 152 - 155
- Überblick Kein Zugriff
- Die Rolle der consumer welfare im EAGCP-Bericht Kein Zugriff
- Überblick Kein Zugriff
- Die Rolle der consumer welfare im Diskussionspapier Kein Zugriff
- Inhalt der Prioritätenmitteilung Kein Zugriff
- Die Rolle der consumer welfare in der Prioritätenmitteilung Kein Zugriff
- Die Entscheidungspraxis zu Rabatten Kein Zugriff
- Die Entscheidungspraxis zu Kopplungsgeschäften Kein Zugriff
- Die Entscheidungspraxis zu Kampfpreisen Kein Zugriff
- Die Entscheidungspraxis zur Kosten-Preis-Schere Kein Zugriff
- Die Entscheidungspraxis zu Lieferverweigerungen Kein Zugriff
- Klarstellung durch die Gerichte Kein Zugriff
- Uneinheitliches Bild innerhalb der Kommission Kein Zugriff
- Konsequenzen der Kommissionspraxis Kein Zugriff
- Risiken der Entwicklung Kein Zugriff
- Überblick über die historische Entwicklung der Anwendung von Sec. 2 Sherman Act Kein Zugriff
- Marktstruktur- und Marktergebniskriterien bei der Anwendung von Sec. 2 Sherman Act Kein Zugriff
- Argumente für den total welfare standard Kein Zugriff
- Argumente für den consumer welfare standard Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Auswertung Kein Zugriff
- Motivation der EU für die Entscheidung für den consumer welfare standard Kein Zugriff Seiten 198 - 200
- Definition verschiedener Diskussionsebenen Kein Zugriff Seiten 200 - 201
- Die Chicago School of Antitrust Analysis Kein Zugriff
- Die „klassische“ Harvard School Kein Zugriff
- Die „moderne“ Harvard School Kein Zugriff
- Einige ökonomische Teildisziplinen der Post-Chicago Economics Kein Zugriff
- Praktische Folgerungen aus den Post-Chicago Economics Kein Zugriff
- Möglichkeiten und Schranken der Post-Chicago Economics Kein Zugriff
- Neo-Chicago Economics Kein Zugriff
- Die Freiburger Schule/Ordoliberalismus Kein Zugriff
- Die österreichische Schule/v. Hayek Kein Zugriff
- Die Wettbewerbspolitik in den USA Kein Zugriff
- Die Entstehungsgeschichte des EWG-Vertrages Kein Zugriff
- Die frühe europäische Entscheidungspraxis Kein Zugriff
- Die aktuelle Entscheidungspraxis der europäischen Gerichte Kein Zugriff
- Consumer welfare als wettbewerbspolitisches Ziel Kein Zugriff
- Die „Auswirkungen auf die Verbraucher“ als notwendiger Prüfungsschritt Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Der normative Rahmen des AEUV (früher EGV) Kein Zugriff
- Die Problematik beschränkten Wissens Kein Zugriff
- Die begrenzte Aussagekraft ökonometrischer Methoden Kein Zugriff
- Entstehende Rechtsunsicherheit Kein Zugriff
- Das Risiko des Underenforcement Kein Zugriff
- Weiterentwicklung ökonomischer Theorie Kein Zugriff
- Ökonomische Erkenntnisse als Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Regeln Kein Zugriff
- Kontrolle zu den traditionellen Kriterien Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Der Begriff „consumer welfare“ in der Mikroökonomie, in der Wettbewerbstheorie und im Verbraucherschutzrecht Kein Zugriff Seiten 241 - 242
- Konsumentenorientierter Standard Kein Zugriff
- Umfassender Ansatz Kein Zugriff
- Die Kommissionspraxis Kein Zugriff
- Europäische Kommission Kein Zugriff
- EuG und EuGH Kein Zugriff
- Prognose Kein Zugriff
- Die theoretischen und normativen Grundlagen des Europäischen Wettbewerbsrechts Kein Zugriff Seiten 248 - 249
- Die consumer welfare im US-amerikanischen Antitrustrecht Kein Zugriff Seiten 249 - 250
- Möglichkeiten und Grenzen des consumer welfare standard für die Wettbewerbspolitik in Europa Kein Zugriff Seiten 250 - 251
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 251 - 252
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 253 - 270





