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Monographie Kein Zugriff

Fakten im Recht

Eine Untersuchung zur Tatsachenfeststellung im Rechtsprozess
Autor:innen:
Reihe:
Fundamenta Juridica, Band 60
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Fakten im Recht ist ein Buch für Juristen und Philosophen gleichermaßen. Der juristischen Frage nach einem tatsächlichen Geschehen liegt philosophisch die Frage zugrunde, wie eine notwendige Verbindung zwischen einem „Geschehen“ in der Welt und dessen Beschreibung im Tatbestandsteil des Urteils zu denken ist. Die Frage der Tatsachenfeststellung im juristischen Prozess ist philosophisch anspruchsvoll, denn die Verzahnung von Realität und Normativität, von Sein und Sollen, wird hier besonders deutlich. Es ist nicht zuletzt eine ethische Frage, ob der Sachverhalt, der ein Gerichtsurteil begründet, tatsächlich als ‚wahr‘ unterstellt werden kann. Die Erkenntnistätigkeit im Gerichtssaal erfüllt keine wissenschaftlichen Standards – ein Gerichtssaal ist kein Labor – und die klassischen Wissenschaftstheorien können diese Variante der Wahrheitsfindung nicht hinreichend begründen.

Auf der Suche nach einem Mittelweg zwischen einem ethisch unverantwortlichen Wahrheitsrelativismus und einem philosophisch unbefriedigenden metaphysischen Realismus wird erklärt, warum das, was im juristischen Verfahren als ‚wahr‘ festgestellt wird, in aller Regel auch mit gutem Grund als wahr gelten kann.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5573-1
ISBN-Online
978-3-8452-2323-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Fundamenta Juridica
Band
60
Sprache
Deutsch
Seiten
181
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 23
    Autor:innen:
      1. Karl Engisch Kein Zugriff Seiten 24 - 27
        Autor:innen:
      2. Karl Larenz Kein Zugriff Seiten 27 - 29
        Autor:innen:
      3. Joachim Hruschka Kein Zugriff Seiten 29 - 35
        Autor:innen:
      1. Aristoteles Kein Zugriff Seiten 35 - 38
        Autor:innen:
      2. Spinoza, Hume und etwas Carnap Kein Zugriff Seiten 38 - 46
        Autor:innen:
      3. Kant Kein Zugriff Seiten 46 - 48
        Autor:innen:
      4. Systemtheorie des Rechts (Niklas Luhmann und Gunther Teubner) Kein Zugriff Seiten 48 - 57
        Autor:innen:
      5. Friedrich Müller Kein Zugriff Seiten 57 - 58
        Autor:innen:
      6. Hilary Putnam Kein Zugriff Seiten 58 - 71
        Autor:innen:
    1. Die Genese des Sachverhalts im Zusammenspiel mehrerer ‚Deutungsstufen’ Kein Zugriff Seiten 72 - 77
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Wahrnehmung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Autorität von Zeugen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hume – ‚richtig’ gelesen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Coady und Davidson Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Sonderfall: Zeugen im juristischen Prozess Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Augenscheinsbeweis (Sachbeweis) Kein Zugriff Seiten 103 - 106
        Autor:innen:
      3. Sachverständige Kein Zugriff Seiten 106 - 117
        Autor:innen:
      4. Akten Kein Zugriff Seiten 117 - 122
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Wahrheit oder Beweis? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Subjektive Gewissheit oder objektives Wissen? Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Die »juristische Perspektive« Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Wahrheit als korrekter sprachlicher Bezug? Kein Zugriff Seiten 136 - 138
        Autor:innen:
      2. »Metaphysischer Realismus« und kausale Theorien der Referenz Kein Zugriff Seiten 138 - 140
        Autor:innen:
      3. Deskriptionale Theorien der Referenz Kein Zugriff Seiten 140 - 141
        Autor:innen:
      4. Der interpretationsphilosophische Wahrheitsbegriff Kein Zugriff Seiten 141 - 147
        Autor:innen:
      1. Unterschiede zwischen wissenschaftlicher und juristischer Tatsachenfindung Kein Zugriff Seiten 147 - 156
        Autor:innen:
      2. Parallelen zwischen wissenschaftlicher und juristischer Tatsachenfindung Kein Zugriff Seiten 156 - 160
        Autor:innen:
      3. Die Wahrheit juristischer Tatsachenfeststellung als ‚dynamischer Kompromiss’ Kein Zugriff Seiten 160 - 163
        Autor:innen:
  4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 164 - 165
    Autor:innen:
  5. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 166 - 181
    Autor:innen:

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