Die „Zeitschrift für Politik“ sieht ihre Aufgabe darin, die Politikwissenschaft in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zu repräsentieren, ihre Entwicklung in Forschung und Lehre zu dokumentieren und als Forum für innovative wissenschaftliche Diskussionen zu dienen..Ihr wissenschaftliches Erkenntnisinteresse bezieht sich auf: die Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte als die traditionelle Basis der Politikwissenschaft, die vergleichende Politikwissenschaft und komparative, Politikfeldforschung, die neueren Entwicklungen der deutschen, europäischen und internationalen Politik sowie die Forschungsfelder der Zeitgeschichte, der Politischen Soziologie, der Politischen Ökonomie sowie der Politischen Rechtslehre. Homepage: www.zfp.nomos.de
Die 20. Bundestagswahl hatte drei Sieger (SPD, Bündnis 90/Grüne, FDP) und drei Verlierer (CDU/CSU, AfD, Die Linke). Das schlägt sich in der Regierungsbildung nieder. Zum ersten Mal seit 70 Jahren kommt eine - heterogen zusammengesetzte -...
Donald J. Trumps desaströse Präsidentschaft wurde entscheidend von seiner autoritären Persönlichkeit, seiner demagogischen Rhetorik und seinem despotisch-chaotischen Regierungsstil bestimmt. Die politischen Errungenschaften des 45. Präsidenten...
Anthropologische Begründungsfiguren gelten in der zeitgenössischen Politikwissenschaft als überholt. Zugleich sind anthropologische Annahmen im politischen Denken jedoch allgegenwärtig. Diese Spannung nehmen wir zum Anlass für eine Verteidigung...
Wolfgang Streecks Konzept einer neuen nationalen und internationalen Ordnung (die an die Stelle des gegenwärtigen, von der »Hyperglobalisierung« geprägten Systems treten soll) ist eine theoretische Konstruktion, basierend auf dem Modell...
Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob und wie die Covid-19-Pandemie die Machtverteilung im internationalen System beeinflusst hat, mit besonderem Augenmerk auf Chinas globales Engagement in dieser Hinsicht. Machtverteilung und -ausübung im...
Ist die COVID-Pandemie eine »Rache der Natur«? Dieser verbreitete Topos greift die Pandemie auf, um in einem antipopulistischen Reflex eine vermeintliche Rückkehr des Materiellen zu postulieren, das über die Flüchtigkeit von Sprache und Diskurs...