Staat und Historie
Leitbilder und Fragestellungen deutscher Geschichtsschreibung vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 157
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Die unverkennbaren Veränderungen der epistemologischen Grundlagen und politisch-sozialen Ordnungsentwürfe um und nach 1900 haben auch und vor allem in der deutschen Geschichtswissenschaft ihren Niederschlag und prominenten Platz gefunden. Der von hier ausgehende Anstoß, der auf die Bewältigung sowohl der Industriemoderne als auch des Erbes des deutschen Idealismus zurückzuführen ist, hat weit bis ins 20. Jahrhundert gewirkt. Er prägt auf seine Weise bis heute das Nachdenken über Geschichte, Staat und Gesellschaft. Die in diesem Band versammelten Protagonisten eröffnen ein Kaleidoskop unterschiedlicher Ansätze, Leitbilder und Fragestellungen, die sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner und schon gar nicht auf einen >deutschen Sonderweg< reduzieren lassen.
Mit Beiträgen von
Reinhard Blänkner, Gerhard Dilcher, Thomas Gerhards, Peter Ghosh, Ewald Grothe, Thomas Hertfelder, Stefan Jordan, Hans-Christof Kraus, Reinhard Mehring, Franziska Metzger, Martin Otto, Walter Pauly, Stefan Rebenich und Klaus Ries.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6053-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0182-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 157
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 361
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Staat und Historie: Affäre und Misere einer „verspäteten Nation" Kein Zugriff Seiten 11 - 18 Walter Pauly, Klaus Ries
- Annäherungen an Staat und Historie im Geschichtsdenken des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 19 - 46 Franziska Metzger
- Theodor Mommsen: Staat und Historie Kein Zugriff Seiten 47 - 68 Stefan Rebenich
- Auf der Suche nach dem „besten Staat“. Wissenschaft und Politik im Staatsdenken Heinrich von Treitschkes Kein Zugriff Seiten 69 - 100 Thomas Gerhards
- Gustav Schmollers Staatsverständnis Kein Zugriff Seiten 101 - 112 Hans-Christof Kraus
- Otto von Gierke. Der Staat als herrschaftlich-genossenschaftlich verfasstes Gemeinwesen Kein Zugriff Seiten 113 - 142 Gerhard Dilcher
- Gibt es bei Max Weber eine Staatstheorie? Kein Zugriff Seiten 143 - 166 Peter Ghosh
- Friedrich Meinecke: Die Geburt des deutschen Nationalstaates aus dem Geist der Neoromantik Kein Zugriff Seiten 167 - 180 Klaus Ries
- Otto Hintze und der Staat Kein Zugriff Seiten 181 - 198 Ewald Grothe
- Staat und Historie im Geschichtsdenken von Erich Marcks Kein Zugriff Seiten 199 - 210 Stefan Jordan
- Otto Brunner: Die Historizität des Staates Kein Zugriff Seiten 211 - 240 Reinhard Blänkner
- „Das Reich ist kein Industriekonzern“. Zum Staatsbegriff bei Franz Schnabel Kein Zugriff Seiten 241 - 276 Thomas Hertfelder
- Des Reiches Amtmann. Fritz Hartung (1883-1967) als Historiograph der Realpolitik Kein Zugriff Seiten 277 - 300 Martin Otto
- Konstitutionalismus und Antisemitismus. Carl Schmitts Rechtswissenschaftsgeschichte Kein Zugriff Seiten 301 - 322 Reinhard Mehring
- Kantorowicz‘ Kenotaph. Von Referenzen bei Foucault und Agamben zu antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Belegungen Kein Zugriff Seiten 323 - 360 Walter Pauly
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 361 - 361





