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Sammelband Kein Zugriff

Das Staatsdenken der Renaissance - Vom gedachten zum erlebten Staat

Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 55
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Die Renaissance ist eine Epoche, die das Neue betont und sich rhetorisch vom Mittelalter abgrenzt. Dieser Umbruch ist unauflöslich mit dem Bildungsprogramm des Humanismus verbunden. Obwohl die Denker der Renaissance sich der Antike zuwenden, sind sie sehr innovativ. Sie knüpfen an das Alte weniger mit dem Ziel an, das Gegenwärtige zu erhalten. Vielmehr möchten sie es erneuern und reformieren.

Im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Bandes steht die italienische Renaissance. Der Band greift die These Jakob Burckhardts auf, dass die Renaissance an der Entstehung des modernen Staates einen wichtigen Anteil hatte. Dieser ist kein natürlich gewachsenes Gebilde, sondern ein menschliches Produkt, das im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden ist und sich im Geschichtsverlauf ständig wandelt. Die Renaissance-Utopien nehmen viele staatliche Ordnungsstrukturen und Institutionen bereits vorweg. Weitere Themen des Bandes sind die mittelalterlichen Grundlagen des Staatsdenkens der Renaissance (Dante und Marsilius), der Bürgerhumanismus (Bruni, Bracciolini u.a.), Machiavelli, seine Generation (Vettori) und die zeitgenössische Rezeption seiner Werke, sowie das Verhältnis von bildender Kunst, Literatur und Politik.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2013
Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-8329-7046-8
ISBN-Online
978-3-8452-3919-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
55
Sprache
Deutsch
Seiten
287
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Einleitung: Der Staat der Renaissance und unser Staat Kein Zugriff Seiten 11 - 26
    Autor:innen:
    1. Die Renaissance zwischen Wiedergeburt und Neuanfang Kein Zugriff Seiten 27 - 43
      Autor:innen:
    2. Dantes Denken politischer Ordnungsformen Kein Zugriff Seiten 43 - 69
      Autor:innen:
    3. mittelalterlichen Anfang von Säkularisierung und Demokratisierung: Marsilius von Padua Kein Zugriff Seiten 69 - 91
      Autor:innen:
    4. Produktive Zweifel: Politische Tugendreflexionen im Bürgerhumanismus Kein Zugriff Seiten 91 - 114
      Autor:innen:
    1. Machiavellis anthropologische Staatsbegründung Kein Zugriff Seiten 115 - 147
      Autor:innen:
    2. Die Republik und das Meer: Imperiale Konzeptionen des Raumes bei Machiavelli und in der venezianischen Machiavellikritik Kein Zugriff Seiten 147 - 181
      Autor:innen:
    3. Francesco Vettoris Staatsverständnis: Der erlebte Staat Kein Zugriff Seiten 181 - 198
      Autor:innen:
    1. Utopie und Realismus: Zur Ambivalenz eines ideengeschichtlichen Antagonismus bei Thomas Morus und Niccolò Machiavelli Kein Zugriff Seiten 199 - 237
      Autor:innen:
    2. Der Staat Utopias in der Renaissance Kein Zugriff Seiten 237 - 259
      Autor:innen:
    3. Kunst im Sinne Machiavellis: Leonardo, Michelangelo und die Fresken im Ratssaal von Florenz Kein Zugriff Seiten 259 - 278
      Autor:innen:
  3. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 279 - 282
  4. Register der Namen und Titel Kein Zugriff Seiten 283 - 287

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