Rechts- und Staatsphilosophie des Relativismus
Pluralismus, Demokratie und Rechtsgeltung bei Gustav Radbruch- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 38
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Ausgehend von einem erkenntnistheoretisch begründeten Relativismus, der keine Staats- und Rechtsauffassung und keine politische Parteilehre als beweisbar richtig anerkennt, plädierte Gustav Radbruch (1878-1949) entschieden für eine parteienstaatliche Demokratie. Insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus bekannte sich der Rechtsphilosoph und Weimarer Reichsjustizminister zum Schutz des relativistischen Standpunktes zur Intoleranz gegenüber der Intoleranz. Nach 1945 verweigerte er mittels der später sogenannten Radbruch'schen Formel unerträglich ungerechten Gesetzen die Rechtsgeltung.
Vorliegender Band untersucht die Grundlagen und Tragweite von Radbruchs Staats- und Demokratieverständnis sowie seiner Lehre zur Geltungsbegrenzung positiven staatlichen Rechts.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4993-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2977-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 38
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 266
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Autor:innen:
- Gustav Radbruchs rechtsphilosophischer Relativismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Wertrelativismus und Positivismus Theoretische Grundlagen der Rechts- und Staatsphilosophie Gustav Radbruchs Kein Zugriff Seiten 31 - 57Autor:innen:
- Rechtsidee und Elemente der Gerechtigkeit bei Gustav Radbruch Kein Zugriff Seiten 57 - 84Autor:innen:
- Recht und Staat als Kulturtatsachen Gustav Radbruchs Staats- und Kulturtheorie Kein Zugriff Seiten 85 - 101Autor:innen:
- Zur Systematik der Rechts- und Staatsauffassungen bei Gustav Radbruch Kein Zugriff Seiten 101 - 129Autor:innen:
- Parteienlehre und demokratischer Rechtsstaat Kein Zugriff Seiten 129 - 149Autor:innen:
- Der Mensch im Recht: Menschenbilder als Spiegelbilder divergierender Staatsverständnisse – exemplifiziert am Menschenbild des Privatrechts Kein Zugriff Seiten 149 - 169Autor:innen:
- Sozialistischer Konformismus Vollendeter Staat und Anmut des Rechts bei Gustav Radbruch Kein Zugriff Seiten 169 - 198Autor:innen:
- Gustav Radbruch als Verteidiger der Weimarer Reichsverfassung Kein Zugriff Seiten 199 - 207Autor:innen:
- Gustav Radbruchs Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 207 - 223Autor:innen:
- Die Radbruchsche Formel – Hintergründe und Wirkungsgeschichte Kein Zugriff Seiten 223 - 244Autor:innen:
- Literatur Kein Zugriff Seiten 245 - 264
- Autoren Kein Zugriff Seiten 265 - 266






