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Das technische Phänomen „Künstliche Intelligenz“ im allgemeinen Zivilrecht
Eine kritische Betrachtung im Lichte von Autonomie, Determinismus und Vorhersehbarkeit- Autor:innen:
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- Reihe:
- Recht der Informationsgesellschaft, Band 47
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Das Phänomen der künstlichen Intelligenz (KI) gewinnt im Vertrags- und Deliktsrecht zunehmend an Bedeutung. Für die Behandlung der Thematik sind Grundkenntnisse der KI notwendig. Die Autoren beschreiben im notwendigen Maße die technischen Aspekte der KI. Sie zeigen auf, dass implementierte KI nichts anderes ist als Computersoftware. KI kann sich zwar unterschiedlich verhalten, dies ist aber immer deterministisch begründet. Es bestehen Herausforderungen bei der Vorhersehbarkeit und Erklärbarkeit der Folgen von KI (xAI). Vor diesem Hintergrund werden die Auswirkungen auf das Vertrags- und Deliktsrecht untersucht. Eine (Teil-)Rechtsfähigkeit von KI bietet dabei keinen Mehrwert. Die wahren Herausforderungen der KI liegen anderswo.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-7675-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1050-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Recht der Informationsgesellschaft
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 162
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Technische Phänomene in den Rechtswissenschaften
- Stand der Forschung
- Zweck und Gang der Darstellung
- Begriff und Übersetzungsproblem Seiten 21 - 24 Download Kapitel (PDF)
- Problematik des Vergleichs zum Menschen
- Definitionsversuche
- Vom einfachen Schachcomputer zu AlphaZero
- Suchstrategien
- Entscheidungsbäume
- Clustering-Algorithmen
- Fuzzylogiken
- Semantic Web Systeme/Expertensysteme
- Evolutionäre Algorithmen
- Zwischenergebnis
- Modelldarstellung
- Trainingsphase
- Anwendungsphase
- Sonderfall: Weiterlernende Systeme
- Black-Box Konzept
- Multi-Agenten Systeme
- Allgemeiner Algorithmus-Begriff
- Randomisierte Algorithmen und Pseudozufall
- Vom Algorithmus zur Computersoftware
- Folgen für das Wesen der Künstlichen Intelligenz
- Determinismus und Willensfreiheit in der Philosophie und im Recht
- Determinismus, Determiniertheit und Terminierung in der Informatik
- Konvergierender bzw. stochastischer Determinismus
- Vom Sein und Sollen
- Explainable AI Ansätze
- Wissen und dessen Repräsentation
- Zwischenergebnis
- Grundlagen der Zurechnungslehre
- Künstliche Intelligenz und auf sie bezogene Entitäten als Rechtsobjekt(e)
- Beteiligte Rechtssubjekte
- Rechtssubjektivierung von Künstlicher Intelligenz oder von auf sie bezogenen Entitäten
- Rechtsobjekte als Zurechnungsausgangssubjekt
- Dichotomie von Wille und Erklärung
- Vorliegen einer Willenserklärung
- Abgabe
- Zugang
- Zuordnungsprobleme bei der Beteiligung von Dritten
- Automatische Annahmen
- Regelbasierte Willenserklärungen
- Künstliche Intelligenz als Hilfsmittel
- Angebote durch autonome Systeme
- Annahmen durch autonome Systeme
- Vorliegen einer Blanketterklärung
- Zwischenergebnis
- Folgen
- Haftung der Künstlichen Intelligenz für eigenes Verhalten
- Vorsatz
- Fahrlässigkeit
- Verschuldensunabhängige Haftung
- Künstliche Intelligenz als Erfüllungsgehilfe
- Künstliche Intelligenz als Verrichtungsgehilfe
- Äquivalenztheorie
- Adäquanztheorie
- Schutzzweck der Norm
- Folgen
- Wissenszurechnung
- Zusammenfassung und Thesen Seiten 135 - 144 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 145 - 160 Download Kapitel (PDF)
- StichwortverzeichnisSeiten 161 - 162 Download Kapitel (PDF)




