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Akteure oder Marionetten?

Platons Nomoi über die Bedingungen des Akteurseins
Authors:
Series:
Symposion, Volume 144
Publisher:
 2025

Summary

The book examines the extent to which the members of the polis in Plato's Laws are not obedient recipients of orders from a knowing ruling elite, but rather, to an individual extent, virtuous agents capable of virtuous behaviour. They participate politically and legally, whereby the various procedures of selecting the office-holders enable them to participate to the extent that corresponds to their degree of agency. This perspective on agency allows for new insights into the view of the individual in Plato's late work, by which the book takes a middle path with regard to the existing research between the interpretation of the inhabitants as obedient puppets on the one hand and the assumption of an egalitarian concept of virtue on the other.

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-495-99145-9
ISBN-Online
978-3-495-99146-6
Publisher
Karl Alber, Baden-Baden
Series
Symposion
Volume
144
Language
German
Pages
506
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 14
        1. 0.1.1. Die Grundfrage und das Thema Akteursein No access
        2. 0.1.2. Gliederung der Arbeit und Thesen No access
        3. 0.1.3. Umgang mit dem Text No access
        1. 0.2.1. Entstehungszeit No access
        2. 0.2.2. Die Unabgeschlossenheit und die innere Einheit des Dialogs No access
        3. 0.2.3. Die philosophische Qualität der Nomoi und ihr Verhältnis zu den Dialogen der mittleren Periode No access
      1. 0.3. Überblick über den Dialog und den Gang des Gesprächs No access
        1. 0.4.1. Die Frage der philosophischen Relevanz No access
        2. 0.4.2. Das handlungstheoretische Interesse der jüngeren Forschung No access
        1. 0.5.1. Vorbemerkungen: Zur Anachronismusgefahr No access
        2. 0.5.2. Bedingungen und Grade des Akteurseins No access
      2. 0.6. Abkürzungen und Texte No access
        1. 1.1.1. Die Gütertafel und die Gerechtigkeit als Gesamttugend (630d9–631d2) No access
        2. 1.1.2. Die „hinkende“, die „doppelte“ und die „vollkommene“ Tapferkeit No access
        3. 1.1.3. Die Formen der Besonnenheit: Selbstbeherrschung und Harmonie No access
        1. 1.2.1. Das „Konfliktmodell“ und seine Kritik: Tugend als Sieg der Vernunft über die Lüste No access
        2. 1.2.2. Die begrenzte Gültigkeit des Konfliktmodells der Tugend als zweitbester Zustand No access
        3. 1.2.3. Das „Harmoniemodell“: Tugend als vernunftgemäßer Zustand des gesamten Akteurs No access
        1. 1.3.1. Begierden und Emotionen: Eine grobe Unterscheidung No access
        2. 1.3.2. Der psychologische Hedonismus: Lust und Handlungsmotivation No access
          1. (a) Aidôs und aischynê No access
          2. (b) Der edle Zorn, die Sanftmut und die Zuversicht No access
        3. 1.3.4. Gute Lüste als notwendige Bestandteile des Akteurs No access
        1. 1.4.1. Praktische ethische Einsicht mit begrenzter Kenntnis von Gründen (phronêsis1) No access
        2. 1.4.2. Tiefere Einsicht mit der Fähigkeit zum logon didonai (phronêsis2) No access
        3. 1.4.3. Kontrafaktische Zuverlässigkeit und der Erwerb von phronêsis2 in der Polis No access
      1. 1.5. Die Bedeutung äußerer Güter für das Akteursein No access
        1. 1.6.1. Der Stand der Tugendhaftigkeit der normalen Bürger: Blinder Gesetzesgehorsam? No access
          1. (a) Kriterien der Tugendhaftigkeit und drei Tugendgrade No access
          2. (b) Die höchste Tugend: Auf phronêsis2 beruhende seelische Harmonie No access
          3. (c) Die bürgerliche Tugend: Auf phronêsis1 oder 1,5 beruhende seelische Harmonie No access
          4. (d) Die defizitäre Tugend des Selbstbeherrschten No access
        2. 1.6.3. Die Veränderlichkeit des Tugendgrads No access
        1. 1.7.1. Kontext und Gegenstand des Gleichnisses: Der selbstbeherrschte Akteur No access
        2. 1.7.2. Gliederung des Gleichnisses No access
        3. 1.7.3. Die Interpretation des Gleichnisses in der Forschung No access
        4. 1.7.4. Die kausale Eigenständigkeit des Logismos (F1) No access
        5. 1.7.5. Die kausale Eigenständigkeit der eisernen Züge und die Erklärung von Unbeherrschtheit (F2) No access
        6. 1.7.6. Die Diskussion um „unified agency“ und psychische Intervention (F3) No access
        7. 1.7.7. Die (langfristige) Formbarkeit der Affekte durch die Vernunft (F4) No access
        8. 1.7.8. Fazit zum thauma-Gleichnis: Die bedrohte Vernunft des verantwortlichen Akteurs No access
        1. 1.8.1. Seelische Einheit und die Existenz rational responsiver Affekte No access
        2. 1.8.2. Der Akteur als Vielheit? Die Diskussion um die Seelenteilung in den Nomoi No access
        3. 1.8.3. Affekte und ihr kognitiver Gehalt: Drei Optionen No access
        4. 1.8.4. Rational responsive Affekte in den Nomoi No access
        5. 1.8.5. Fälle rationaler Selbstbeherrschung in den Nomoi No access
        6. 1.8.6. Fazit: Seelische Einheit als Aufgabe des Individuums No access
      2. 1.9. Zwischenfazit: Akteursein im engen Sinne No access
      1. 2.1. Die Schwäche der menschlichen Natur No access
      2. 2.2. Spontane Handlungen ohne vorangegangenes Urteil aufgrund von Affektaufwallungen No access
      3. 2.3. Temporäre irrationale Veränderungen der Überlegungen aufgrund irrationaler Strebungen No access
      4. 2.4. Dauerhafte irrationale Veränderungen der Überzeugungen aufgrund irrationaler Motivationen No access
      5. 2.5. Handlungen aufgrund von Affekten trotz vorhandenem vernünftigem Urteil No access
      6. 2.6. Die dauernde Gefahr der schleichenden charakterlichen Verschlechterung No access
      7. 2.7. Irrationales Handeln und Grade des Akteurseins No access
      1. 3.1. Die „Unfreiwilligkeitsthese“ im „Strafrechtsexkurs“ (860d1-e3) No access
      2. 3.2. Freiwillige (hekousios) und unfreiwillige (akousios) Handlungen No access
      3. 3.3. Die „Unfreiwilligkeitsthese“ und Handeln wider besseres Wissen No access
        1. 3.4.1. Akrasia: Eine Begriffsbestimmung No access
        2. 3.4.2. Die „Wissensthese“ und die Unmöglichkeit akratischen Handelns im Protagoras No access
        3. 3.4.3. Die Möglichkeit akratischen Handelns in den Nomoi: Die Trennung von rationalem Urteil und Handlungsmotivation No access
        4. 3.4.4. Nur „belief akrasia“ oder auch „knowledge akrasia“? No access
        5. 3.4.5. Die „größte Unwissenheit“ und akratisches Handeln (689a5-e3) No access
        1. 4.1.1. Individuelle Tugend als Ziel der Erziehung No access
        2. 4.1.2. Die Phasen des Erziehungsprogramms No access
        3. 4.1.3. Dispositionsausbildung durch Gymnastik und Musik bis zum neunten Lebensjahr No access
        4. 4.1.4. Die Vermittlung von phronêsis1 durch Lektüre und Mathematik No access
        1. 4.2.1. Die Vernunft der Heranwachsenden als sich entwickelnde Vernunft No access
        2. 4.2.2. Erziehung als Zwischenstufe: Der Weg von „passive reason“ zu „active reason“ und der mittlere Tugendgrad der gut erzogenen Jugendlichen No access
        3. 4.2.3. Das richtige Verständnis von „Freiheit“ No access
      1. 4.3. Der Charakter des Jugendlichen als instabiler Charakter No access
      1. 5.1. Verbote zur Vermeidung charakterlicher Verderbung No access
      2. 5.2. Leben und Aufgaben der Erwachsenen in Magnesia No access
      3. 5.3. Staatliche Einrichtungen zur Förderung einer tugendgemäßen Charakterentwicklung No access
        1. (a) Funktionen und Kontexte von Lob und Tadel No access
        2. (b) Zwei Wirkungsweisen von Lob und Tadel und zwei Arten von Akteuren No access
      4. 5.5. Individuelle Maßnahmen für den guten Charakter: Die „Sorge um die Seele“ (726a1–732d7) No access
        1. (a) Die Spezialbildung der jüngeren Mitglieder der nächtlichen Versammlung No access
        2. (b) Die Weitergabe des Wissens unter den Bürgern No access
        1. (a) Die Seele als Urheberin guter und schlechter Handlungen in Buch X No access
        2. (b) Die gute oder schlechte Ausrichtung der boulêsis und die Entwicklung des Charakters durch individuelles Handeln in Buch X No access
        3. (c) Verantwortlichkeit für den eigenen guten und schlechten Charakter No access
    1. 6. Zwischenfazit No access
      1. 7.1. Das primäre Ziel der Gesetzgebung: Die Tugend der Bürger No access
      2. 7.2. Freiwilligkeit statt Zwang als Grundlage der Gesetzgebung No access
        1. 7.3.1. Die schriftliche Fixiertheit der Proömien und weiterer Passagen No access
        2. 7.3.2. Belehrung als Mittel des Gesetzgebers: Einführung der Proömien durch die Arzt-Analogie (718a6–724b5, 857b9-e7) No access
        3. 7.3.3. Die Forschungslage über die Wirkung der Proömien: Furchteinflößende Propaganda oder Belehrung? No access
        4. 7.3.4. Die erste Art von Proömien: Furcht hervorrufende Mythen No access
        5. 7.3.5. Die zweite Art von Proömien: An die Ehre appellierende und Scham erweckende Vorreden No access
        6. 7.3.6. Die dritte Art von Proömien: Belehrende Vorreden No access
      3. 7.4. Die drei Arten von Proömien und drei Typen von Akteuren No access
        1. (a) Die Schriftlichkeit der belehrenden Gesetzestexte und das Hintergrundwissen der Magneten No access
        2. (b) Schriften als Mittel zur Belehrung und die dialogähnliche Form der belehrenden Proömien No access
        3. (c) Die Proömien als Mittel, Einsicht zu vertiefen: Grade von ‚logon didonai‘ No access
      4. 7.6. Fazit: Welche Akteurstypen brauchen inwiefern Gesetze und Vorreden? No access
      1. 8.1. Die Individuums- und Zukunftsbezogenheit des Strafens No access
      2. 8.2. Die Besserung des Täters als Ziel des Strafens No access
      3. 8.3. Vier Arten von Strafmaßnahmen für vier Akteurstypen: Besserung, Stabilisierung, Konditionierung und Exklusion No access
      4. 8.4. Zwei Arten von Besserung: Besserung im weiten und im engen Sinne No access
        1. (a) Tugendbesserung durch Zuwachs von Einsicht (B1): Der gerechte Atheist No access
        2. (b) Tugendbesserung durch Dispositionserwerb (B2): Der ohne Vorüberlegung im Zorn Tötende No access
        3. (c) Tugendbesserung durch eine Kombination aus Dispositionserwerb und Belehrung (B3): Täter mit partiell affektiv verfälschten Ansichten No access
      5. 8.6. Stabilisierung: Ermunterung und Ermahnung durch Ehrenstrafen zur Vermeidung charakterlicher Verschlechterung No access
      6. 8.7. Konditionierung: Körperliche Bestrafung für die Verhaltensbesserung No access
      7. 8.8. Exklusion: Die Todesstrafe und die Frage nach der Priorität von Individuum oder Polis No access
        1. (a) Akteursein im weiten Sinne No access
        2. (b) Strafmaßnahmen und Akteurstypen No access
        1. 9.1.1. Die Verteilung politischer Ämter nach proportionaler Gleichheit im Sinne des Exzellenzgedankens (756e8–758a2) No access
        2. 9.1.2. Die Realisierung des Partizipationsgedankens und das Recht auf politische Teilhabe von Frauen No access
        3. 9.1.3. Der Pessimismus bezüglich wissensgeleiteter Alleinherrscher No access
        4. 9.1.4. Der Optimismus bezüglich der Fähigkeit magnetischer Bürger zu eigenverantwortlichem Handeln für die Polis No access
        5. 9.1.5. Die Vereinbarkeit von proportionaler Gleichheit und Partizipation aller Bürger No access
      1. 9.2. Partizipationsmöglichkeiten der Bürger an Macht in politischen und juristischen Ämtern No access
      2. 9.3. Höchste Ämter für die besten Akteure No access
      3. 9.4. Mittlere Ämter für Akteure mittleren Grades No access
      4. 9.5. Ämter für alle Akteure: Partizipation im Kollektiv No access
        1. (a) Die Aufgabe der Richter beim Prozess: Wahrheitsfindung durch genaue Untersuchung und Befragung der Zeugen No access
        2. (b) Das Urteil der Richter: Die Klärung der Tatumstände als Basis für die Beurteilung der seelischen Verfassung des Täters No access
        3. (c) Eigenständiges richterliches Handeln der einfachen Magneten No access
        4. (d) Individuelle Verantwortlichkeit der Richter trotz kollektiver Urteilssprüche No access
        5. (e) Ein möglicher Einwand: Der Entscheidungsspielraum bei der Straffestsetzung No access
        1. 9.7.1. Die Mitglieder der nächtlichen Versammlung No access
          1. (a) Der „Standardweg“: Vom jungen Landaufseher zum hohen Amtsträger No access
          2. (b) Der „Alternativweg“: Wahl in ein hohes Amt ohne vorherige Mitgliedschaft No access
          3. (c) Alternative Möglichkeiten, phronêsis2 zu erwerben No access
        2. 9.7.3. Die drei Aufgaben: Wissensvermittlung und Erhalt der Polis durch philosophische Gespräche No access
      1. 10.1. Akteure im schwachen Wortsinn und Menschen ohne Akteurs-Status No access
      2. 10.2. Akteure im eigentlichen Sinn No access
      3. 10.3. Die seelische Konstitution des Akteurs No access
      4. 10.4. Grade des Akteurseins No access
      5. 10.5. Die Tugend der Bürger als Fokus der Gesetzesvorreden und der Strafbestimmungen No access
      6. 10.6. Möglichkeiten des Tugend- und Wissenserwerbs No access
      7. 10.7. Die Realisierung des Akteurseins: Grade politischer und juristischer Teilhabe No access
      8. 10.8. Fazit No access
  2. Abkürzungsverzeichnis No access Pages 461 - 462
      1. 1.1. Hilfsmittel No access
      2. 1.2. Textausgaben, Übersetzungen und Kommentare No access
      3. 1.3. Sonstige Literatur No access
      1. 2.1. Index nominum No access
      2. 2.2. Index rerum No access
      3. 2.3. Index locorum No access

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