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Scrip Dividends
Rechtstatsächliche Bedeutung und rechtliche Grundlagen- Authors:
- Series:
- Schriften zur Rechtstatsachenforschung, Volume 1
- Publisher:
- 2021
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-7092-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2482-1
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Schriften zur Rechtstatsachenforschung
- Volume
- 1
- Language
- German
- Pages
- 590
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 36 Download chapter (PDF)
- I. Ökonomische Hintergründe
- 1. Reverse-Struktur
- 2. Forward-Struktur(en)
- 1. Nutzen des Treasury-Instruments aus Perspektive der Gesellschaft
- 2. Vorteile der Scrip Dividend aus Sicht des Aktionariats
- 1. Übersicht zur rechtstatsächlichen Bedeutung von Scrip Dividends für den deutschen Markt
- 2. Divergente Würdigung des Treasury-Instruments
- 3. Rechtstatsächliche Verbreitung von Scrip Dividends im Ausland
- 4. Perspektivische Verbreitung der Strukturierungsvariante hierzulande
- 5. Problematik der Abstinenz rechtlicher Rahmenbedingungen in Deutschland sowie fehlender Differenzierung zwischen unterschiedlichen Strukturvarianten
- a) Stand der Diskussion in Deutschland
- b) Strukturierungsschwierigkeiten im Hinblick auf das deutsche Aktien- & Kapitalmarktrecht
- 7. Zielsetzung
- V. Gang der Untersuchung
- 1. Das Kapitalaufbringungs- & das Kapitalerhaltungsrecht
- 2. Terminologie
- II. Das aktienrechtliche System der Gewinnverwendung
- a) Signalling-Theorien
- aa) Scrip Dividends als Vehikel zur Dividendenausschüttung ohne Liquiditätsabfluss
- bb) Scrip Dividends als „Verschleierungstaktik“ zum Aufschub harter Allokationsentscheidungen
- aaa) Monitoring-Kosten
- bbb) Risikoaversion des Managements
- bb) Agency-Kosten nach Jensen
- d) Implikationen der Agency-theoretischen Ansätze für die Scrip Dividend
- e) Behavioral Finance
- f) Implikationen der Behavioral Finance-Forschung für die Scrip Dividend
- a) Zentrale Bedeutung der Ausschüttungspolitik
- b) Das ‚Prinzip der Dividendenkontinuität‘
- c) Interdependenzen zwischen Investitions-, Finanzierungs- & Ausschüttungspolitik
- d) Scrip Dividends als ‚Bindeglied‘
- e) Scrip Dividends als Instrument zur Adressierung heterogener Ausschüttungspräferenzen
- f) Conclusio
- I. Historie von Scrip Dividends & Co. im internationalen Kontext
- 1. Das ‚Ausschüttungs-Rückhol‘-Verfahren: Eine althergebrachte, steuerlich motivierte, Transaktionsstruktur
- 2. Interimsphase völliger Irrelevanz des ‚Schütt-aus-hol-zurück‘-Verfahrens
- 3. Die Renaissance des ‚Ausschüttungs-Rückhol‘-Verfahrens: Wiederbelebung durch die seitens der Telekom im Jahr 2013 offerierte Forward-Struktur
- 1. Scrip Dividend-Offerten deutscher Unternehmen von 2012-2019
- a) Scrip Dividends als ein vorwiegend/ausschließlich für ‚Großkonzerne‘ mit hohem Ausschüttungsvolumen interessantes Gestaltungsinstrument
- b) Wiederholte Umsetzungen als rechtstatsächlicher Regelfall
- c) Hohe Affinität des Aktionariats zur Aktienkomponente iR. bisheriger Scrip Dividend-Offerten deutscher Gesellschaften
- d) Stagnierende Anzahl an Scrip Dividend-Offerten am deutschen Kapitalmarkt
- 1. Der Begriff ‚Scrip Dividend‘ im Bundesanzeiger
- 2. Der Begriff ‚Aktiendividende‘ im Bundesanzeiger
- 3. Aggregierte bereinigte Begriffsnennungen
- 4. Interpretation der Daten
- 5. Conclusio
- 1. Untersuchungsansatz
- 2. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
- 3. Verbreitung entsprechender Satzungsermächtigungen im SDax
- 4. Verbreitung entsprechender Satzungsermächtigungen im MDax
- 5. Verbreitung entsprechender Satzungsermächtigungen im Dax
- a) Scrip Dividend-Implementierungen auf Basis ‚allgemeiner‘ Satzungsermächtigungen
- aa) Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes: Analyse der Verbreitung der hinter der Forward-Struktur ‚Modell Telekom‘ stehenden Rechtsarchitektonik
- bb) Die rechtstatsächliche Bedeutung des genehmigten Kapitals
- cc) Aktien als Akquisitionswährung: Bezugsrechtsfreie Sachkapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital als rechtstatsächlicher Regelfall
- dd) Zwischenfazit
- c) Geringe Aussagekraft der ‚bloßen‘ Einholung von Satzungsermächtigungen sowie der Faktizität der weiteren Verbreitung von zur Implementierung von Scrip Dividends ausreichenden ‚allgemeinen‘ Satzungs...
- 7. Conclusio
- a) Bisherige Erfahrungen der Studienteilnehmer mit Scrip Dividends
- b) Künftiges Interesse an dem Treasury-Instrument & Drawbacks
- c) Zu erwartende Annahmequote als maßgebliches Entscheidungskriterium bzgl. der Implementierung von Scrip Dividends
- d) Haltung des Aktionariats zu Wahldividenden
- 2. Interpretation der Ergebnisse der Repräsentativumfrage des DIRK
- a) Geringe Verbreitung der Scrip Dividend am deutschen Kapitalmarkt
- b) Deutliche Präferenz für die Forward-Struktur ‚Modell Telekom‘
- c) Implikationen der Erhebungen zur Verbreitung von rüstenden Vorratsbeschlüssen/Satzungsermächtigungen sowie des Ausreichens ‚allgemeiner‘ Satzungsermächtigungen & deren weiter Verbreitung
- a) Scrip Dividends als „Verschleierungstaktik“ – eine angenehme Alternative zum Aufschub harter Allokationsentscheidungen
- b) Probleme kollektiven Handelns: Rationale Apathie & Trittbrettfahrereffekte
- c) Fehlender Bezug der kumulierten einbehaltenen Mittel zu den Investitionsmöglichkeiten der Gesellschaft & Gefangenen-Dilemma
- aa) Gesellschaftsperspektive
- bb) Aktionärsperspektive
- e) Ungeklärte Rechtsfragen
- f) Kostenfaktor
- g) Conclusio
- 3. Ausblick
- 1. Vermeintliche Synonyme & unzutreffende Terminologie
- a) ‚Aktiendividende‘ bzw. ‚stock dividend‘ infolge Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln gemäß §§ 207 ff. AktG
- b) Ausschüttung von Treasury Shares iRe. Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG
- c) Weitere Fehlverständnisse infolge irreführender Terminologie
- d) Lösungsansatz
- II. Weiterer ‚Problemherd‘: Die Bardividende als ein überholtes historisches Leitbild des Aktiengesetzes
- aaa) Unterschiedliche legislatorische Konzeption der Vorgänge
- (1) Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln als ‚bloße‘ Umbuchung im Eigenkapital der Gesellschaft
- (2) Kein Vermögenstransfer iRd. Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
- ccc) Unterschiede in der steuerlichen Behandlung
- ddd) Conclusio
- bb) Ausschüttung eigener Aktien iRd. § 58 Abs. 5 AktG nur bei vorausgegangenem derivativen Erwerb
- (1) Grundsätzliches Verbot des entgeltlichen Rückerwerbs eigener Aktien & ‚Erlaubniskorridore‘
- (2) ‚Erlaubniskorridore‘ des § 71 Abs. 1 AktG & hieraus resultierende ‚Veräußerungsbeschränkungen‘
- (3) ‚Umwidmung‘ – Auswechslung des Akquisitions- bzw. Haltenszwecks
- (4) ‚Umwidmungskompetenz‘
- (5) Conclusio
- aaa) Grundsatz: Wiederveräußerung eigener Aktien als (reine) Geschäftsführungsmaßnahme iSd. §§ 76, 77 AktG
- (a) HM.: Derivative Veräußerung unter Verstoß gegen § 53a AktG als „andere Veräußerung“ iSd. § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5 Hs. 1 AktG
- (b) Minderheitsmeinung: Derivative Veräußerung außerhalb der Börse als „andere Veräußerung“ iSd. § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5 Hs. 1 AktG
- (2) Stellungnahme
- (a) Gefahr einer Verwässerung der Beteiligungsquote
- (b) Gefahr einer Verwässerung der Vermögensrechte
- (c) Gefahr einer Verwässerung des Anteilswerts
- (d) Gefahr willkürlicher Einflussnahme der Verwaltung auf die Beteiligungsstruktur
- (e) Conclusio
- b) Signifikante Parallelen bzgl. der durch Sachdividenden iSd. § 58 Abs. 5 AktG & Scrip Dividends zu generierenden Effekte
- aa) Ausschüttung eigener Aktien iRe. Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG
- bb) Ausschüttung eigener Aktien iRe. Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG iVm. gesellschaftsseitiger Rückkaufsofferte
- cc) ‚Mischdividende‘
- aaa) Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vermittels der Einräumung eines Wahlrechts
- (a) Erfordernis näherer Spezifikation der Sachausschüttungskomponente
- (b) ‚Bewertungsproblematik‘
- (c) ‚Default-Option‘ Barausschüttung
- (d) Aufschieben der Fälligkeit des Ausschüttungsanspruches
- (a) Keine inhaltlichen Einflussnahmemöglichkeiten des Vorstands auf das ‚Abstimmungsergebnis‘
- (b) Parallele Delegation der Aufgabe der Herbeiführung eines ‚Abstimmungsergebnisses‘ iRd. ‚Bis-zu‘-Kapitalerhöhung
- ee) Conclusio
- (1) Konsequenz: Einbehalt eines Sockeldividendenanteils
- (2) Unbedenklichkeit der Pauschalierung des Sockeldividendenanteils
- bbb) Exzeption: Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagekonto (§ 27 KStG)
- ccc) Conclusio
- aaa) Angebotskontingentierung
- bbb) Überzeichnung
- (1) Maßgeblichkeit der Beteiligungsquote
- (a) Dogmatische Bedenken gegenüber der Zulässigkeit einer Repartierung am Maßstab der Bezugserklärungen
- (b) Erfordernis der sachlichen Rechtfertigung eines jeden Bezugsrechtsausschlusses
- (aa) Funktionsdienlichkeit im (legitimen) Gesellschaftsinteresse & Erforderlichkeit
- (bb) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
- (3) Conclusio
- ddd) Kein Angebot von Teilrechten
- eee) Auszahlung der Bardividende im Falle der proratarischen Zuteilung
- fff) Nachteile von Angebotskontingentierung & Repartierung
- ggg) Conclusio
- (1) Keine planwidrige Regelungslücke
- (2) Keine Vergleichbarkeit der Interessenlagen
- (3) Conclusio
- bbb) HM.: Existenz eines bezugsrechtsähnlichen Voraberwerbsanrechts iRd. Wiederausgabe eigener Aktien
- bb) (Keine) Erforderlichkeit eines Bezugsrechtsausschlusses für ‚Spitzenbeträge‘
- (1) Wesensmerkmale & Konsequenzen faktischer Bezugsrechtsausschlüsse
- (2) Bezugsbeschränkung durch Bezugsverhältnis: Das Bezugsverhältnis als organisch kongenitale Restriktion des Bezugsrechts
- (3) Keine gesetzliche Verpflichtung der Gesellschaft zur Organisation eines Bezugsrechtshandels
- bbb) Conclusio
- (1) (Analoge) Anwendung des Abs. 1 S. 2 & Abs. 2 des § 186 AktG iRd. Wiederausgabe eigener Aktien
- (2) Resultat: Markt- bzw. Kursrisiko & Sicherheitsabschlag
- (3) Risiko- & Abschlagsminimierung qua formalen Ausschluss des Bezugsrechts
- (4) Conclusio
- (1) ‚Rein‘ formal-rechtliche Argumentation: Talmudistische Exegese des § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5 Hs. 2 AktG
- (2) Kernproblem: ‚Bloß‘ formal-rechtlicher Bezugsrechtsausschluss
- (3) Gewährung eines ‚faktischen Bezugsrechts‘
- (a) Börsenkursnaher Ausgabebetrag
- (b) Volumenmäßige Begrenzung auf max. 10 % des Grundkapitals
- (c) Ausgabe der Treasury Shares gegen Rekompens in Geld
- (aa) Nähe zur Ausgabe gegen Sacheinlagen
- (bb) Wahlschuld iSd. §§ 262 ff. BGB
- (cc) Zwischenfazit
- (dd) Historie & Telos des § 186 Abs. 3 S. 4 AktG
- (ee) Maßgebliche gesetzgeberische Wertungsentscheidungen
- (ff) Übertragung der Erkenntnisse
- (5) Die Vermeidung von Spekulationen & Wertschwankungen als den (‚bloß‘ formal-rechtlichen) Bezugsrechtsausschluss rechtfertigender Sachgrund
- (6) Conclusio
- (1) Distributions- bzw. Versendungsbeschränkungen
- (2) Bezugs- bzw. Verkaufsbeschränkungen
- (a) Distributionsbeschränkungen als faktischer Bezugsrechtsausschluss
- (aa) Keine Beeinträchtigung des gesetzlichen Bezugsrechts durch ‚bloße‘ Distributionsbeschränkungen
- (bb) Keine aktienrechtliche Pflicht zur Verbreitung des Bezugsangebots im Ausland
- (cc) Keine Pflicht zur informationellen bzw. kapitalmarktrechtlichen Gleichbehandlung der Aktionäre
- (dd) Zumutbarkeit von Erkundigungspflichten infolge bewusster Entscheidung für die Investition in eine deutsche Gesellschaft
- (ee) Eingeschränkte Schutzwürdigkeit infolge vermögensrechtlicher Kompensation
- (ff) Praktische Unabdingbarkeit der Zulässigkeit von Distributionsbeschränkungen
- (gg) Conclusio
- (b) Distributionsbeschränkungen vor dem Hintergrund des § 53a AktG
- (aa) Keine gleichheitsrechtlich relevante Ungleichbehandlung
- (bb) Kein gesellschaftsseitiger Gleichbehandlungsverstoß: Diskriminierung durch das lokale Börsenplatzregelungsregime
- (cc) Hilfsweise: Sachliche Rechtfertigung
- (dd) Conclusio
- (a) Bezugsbeschränkungen als faktischer Bezugsrechtsausschluss
- (b) Sachliche Rechtfertigung des in Bezugsbeschränkungen liegenden faktischen personellen Teilausschlusses des Bezugsrechts
- (aa) Funktionsdienlichkeit im legitimen Gesellschaftsinteresse
- (bb) Erforderlichkeit
- (cc) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
- (dd) Conclusio
- ff) Zusammenfassung der Erkenntnisse zum Problemkreis Bezugsrecht
- aa) Veröffentlichung der Einladung zur HV
- aaa) Grundsatz: Prospektpflichtigkeit
- bbb) Ausnahme von der Prospektpflichtigkeit: Art. 1 Abs. 4 lit. h) EU-ProspektVO (§ 4 Abs. 1 Nr. 4 WpPG a.F.)
- ccc) Inhaltliche Anforderungen an das prospektbefreiende Dokument
- cc) Gewinnverwendungsbeschluss: Ausschüttung einer wahlweisen ‚echten‘ Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG
- aaa) (Analoge) Anwendung des Abs. 1 S. 2 & Abs. 2 des § 186 AktG iRd. Wiederausgabe eigener Aktien
- bbb) Bezugsberechtigung & Bezugsrechtsausschluss
- (1) Grundprinzipien
- (a) Depotbanken der Aktionäre als Intermediäre
- (b) Transaktionsbegleitende Bank als Intermediär
- ddd) Settlement: Volumenfestlegung, Lieferung der Aktien & Ausschüttung der Bardividende
- aa) Variante 1: Kein ausreichender Bestand an Treasury Shares
- aaa) ‚Einpreisung‘ des iRd. Aktienrückkaufs erfolgten Liquiditätsabflusses
- bbb) Treasury Shares als anderweitig liquiditätserhöhend verwertbares Asset
- cc) Zwischenfazit
- aaa) Möglichkeit anderweitiger liquiditätserhöhender derivativer Veräußerung des Bestandes an Treasury Shares
- bbb) Gefahr: Aussendung eines negativ konnotierten Signals
- ccc) Diametral entgegengesetzte Marktinterpretation von Scrip Dividends
- ee) Conclusio
- h) Fazit zur Strukturierung einer Scrip Dividend als wahlweise ‚echte‘ Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG
- a) Abgrenzung zur Sachdividende iSd. § 58 Abs. 5 AktG
- b) Gemeinsamkeiten der Forward-Struktur ‚Modell E.ON‘ mit der wahlweisen ‚echten‘ Sachausschüttung von Treasury Shares iRd. § 58 Abs. 5 AktG
- aa) Gewinnverwendungsbeschluss: Barausschüttung versus wahlweise ‚echte‘ Sachausschüttung
- bb) Tauschangebot iSd. § 480 BGB versus originäres Wahlrecht
- (1) Grundprinzipien
- (2) Exkurs: Einschaltung von Intermediären
- dd) Kein Erfordernis einer besonderen Satzungsermächtigung
- aaa) Keine ‚Bewertungsproblematik‘
- bbb) Dealing at arms’ length: Kein Anwendungsfall des § 57 AktG
- ccc) Keine Anwendung der gläubigerschützenden Kapitalaufbringungsregeln des Gründungs- und/oder Kapitalerhöhungsrechts
- ddd) Veröffentlichung der nach WpPG erforderlichen Dokumentation: Prospektpflicht & prospektbefreiendes Dokument
- ff) Terminologische Implikationen
- d) Strukturierung der Transaktion & Implementierung des Treasury-Instruments
- e) Exkurs: Teleologische Extension des Gutglaubensschutzes des § 62 Abs. 1 S. 2 AktG auf den Erbringer der Sachgegenleistung/Empfänger der Treasury Shares
- f) Fazit zur Strukturierung einer Scrip Dividend als Forward-Struktur ‚Modell E.ON‘
- a) Abgrenzung zur Forward-Struktur ‚Modell E.ON‘
- aa) Veröffentlichung der Einladung zur Hauptversammlung sowie der nach EU-ProspektVO bzw. WpPG erforderlichen Dokumentation
- bb) Gewinnverwendungsbeschluss: Ausschüttung einer Bardividende
- aaa) Ordentliche Kapitalerhöhung versus Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital
- (1) Ordentliche Kapitalerhöhung gemäß §§ 182 ff. AktG durch Beschluss der Hauptversammlung
- (2) Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gemäß §§ 202 ff. AktG durch Beschlüsse von Vorstand & Aufsichtsrat
- (3) Strukturierung als ‚Bis-zu‘-Kapitalerhöhung
- (a) Entstehung von Einlageschulden iSd. § 54 Abs. 1 AktG
- (b) Zession der (Nettobar-)Dividendenansprüche an die Aktiengesellschaft gemäß §§ 398 ff. BGB
- (c) § 66 Abs. 1 S. 1, 2 AktG: Keine Aufrechnung gegenüber bzw. kein Erlass von Einlageschulden iSd. § 54 Abs. 1 AktG
- (d) Faktische gesetzliche Konzeption eines indirekten Zwangs zur Sachkapitalerhöhung
- (aa) Traditionelles deutsches Verständnis von der Sacheinlage versus Interpretation der EU-Gesellschaftsrechts-RL
- (e) Conclusio
- (a) Sachkapitalerhöhung & Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln als divergierenden Regelungsregimen unterfallende Kapitalerhöhungsarten
- (b) Similaritäten zwischen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln & Sachkapitalerhöhung gegen Einbringung von Dividendenansprüchen
- (c) Der BGH als ‚Retter‘ einer ‚halb verdeckten‘ Sacheinlage
- (d) Das vom BGH mittels des Urteils vom 26. Mai 1997 konzipierte ‚Ausschüttungs-Rückhol‘-Verfahren im Überblick
- (e) Praktikabilitätserwägungen
- (aa) Vermeintliche Nachteile des Rückgriffs auf die Vorschriften zur Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
- (bb) Keine ‚genehmigte Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln‘
- (cc) Zwischenfazit
- (dd) Besonderheiten des ‚Ausschüttungs-Rückhol‘-Verfahrens
- (ee) Ermächtigung zum ‚Schütt-aus-hol-zurück‘-Verfahren
- (ff) Conclusio
- (a) Beschlussfassung über die ‚Bis-zu‘-Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gegen Sacheinlagen durch den Vorstand
- (b) Beschlussfassung über die ‚Bis-zu‘-Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital gegen Sacheinlagen durch den Aufsichtsrat; Delegation der Beschlussfassungskompetenz
- (a) Erleichterter Bezugsrechtsausschluss gemäß § 186 Abs. 3 S. 4 AktG
- (aa) Grammatikalische Auslegung: Nichtvorliegen der tatbestandlichen Voraussetzungen des § 186 Abs. 3 S. 4 AktG
- (bb) Teleologische Extension des Anwendungsbereichs des 186 Abs. 3 S. 4 AktG
- (cc) Conclusio
- (b) Vermeidung von Spekulationen & Wertschwankungen als den (formal-rechtlichen) Bezugsrechtsausschluss rechtfertigender Sachgrund
- (8) Ratsamkeit & Zulässigkeit von Distributionsbeschränkungen bzw. Beschränkungen des Andienungsrechts zulasten ‚ausländischer‘ Aktionäre
- ccc) Veröffentlichung der Dividendenbekanntmachung & des Bezugsangebots
- (1) Beschlussfassung des Vorstands über die konkreten Bezugsbedingungen
- (2) Beschlussfassung des Finanzausschusses des Aufsichtsrats über die konkreten Bezugsbedingungen
- (1) Grundprinzipien
- (2) Exkurs: Einschaltung von Intermediären
- (1) Beschlussfassung des Vorstands zur Konkretisierung der ‚Bis-zu‘-Kapitalerhöhung nach Ablauf der Bezugsfrist
- (2) Beschlussfassung des Finanzausschusses des Aufsichtsrats zur Konkretisierung der Kapitalerhöhung & zur Satzungsänderung nach Ablauf der Bezugsfrist
- (1) Kontrolle der ‚Angemessenheit‘ der Abbildung des Bilanzgewinns in Anlehnung an die §§ 207 ff. AktG
- (2) Anwendung der Sacheinlagekautelen
- hhh) Durchführung der Kapitalerhöhung
- iii) Settlement: Lieferung der Aktien & Ausschüttung der Bardividende
- jjj) Exkurs: Teleologische Extension des Gutglaubensschutzes des § 62 Abs. 1 S. 2 AktG auf den Sacheinleger/Empfänger der jungen Aktien
- kkk) Validität des Liquiditätsschonungs- bzw. -erhaltungsarguments
- c) Fazit zur Strukturierung von Scrip Dividends als Forward-Struktur unter Rückgriff auf eine Kapitalerhöhung
- a) Abgrenzung zu den bisher vorgestellten Strukturierungsvarianten
- aa) Veröffentlichung der Einladung zur Hauptversammlung
- (1) Kein öffentliches Angebot iSd. § 2 Nr. 2 WpPG (§ 2 Nr. 4 WpPG a.F.)
- (2) Zulassung der jungen Aktien kraft Gesetzes gemäß § 33 Abs. 4 EGAktG
- bbb) Keine Anwendung des WpÜG auf das öffentliche Rückkaufsangebot
- cc) Beschlussfassung der Hauptversammlung über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln gemäß §§ 207 ff. AktG & zur Satzungsänderung
- dd) Beschlussfassung über den Erwerb bzw. die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien iSd. § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 1 AktG
- ee) Beschlussfassung über die Ermächtigung des Vorstands zum Einzug rückerworbener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 6 AktG
- ff) Vollzug der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln gemäß §§ 207 ff. AktG
- gg) Exkurs: Steuerfreiheit der Ausgabe der Gratisanteile
- aaa) Beschränkung des Angebots auf den Rückkauf der Berichtigungsaktien
- bbb) Angebotskontingentierung, Überzeichnung & proratarischer Rückkauf
- (1) Ratsamkeit & Zulässigkeit eines Ausschlusses des Andienungsrechts zum Zwecke der Inanspruchnahme flexiblerer (Preisfestsetzungs-)Bedingungen
- (2) Ratsamkeit & Zulässigkeit von Distributionsbeschränkungen bzw. Beschränkungen des Andienungsrechts zulasten ‚ausländischer‘ Aktionäre
- (1) Angebotspreis
- (2) Annahmefrist
- aaa) Grundprinzipien
- (1) Depotbanken der Aktionäre als Intermediäre
- (2) Transaktionsbegleitende Bank als Intermediär
- ccc) Steuerliche Konsequenzen der Annahme der Rückkaufsofferte
- jj) Settlement: Abwicklung des Rückkaufsangebots & Zahlung des Kaufpreises
- kk) ‚Nachbereitung‘
- c) Validität des Liquiditätsschonungs- bzw. -erhaltungsarguments
- d) Fazit zur Implementierung von Scrip Dividends als Reverse-Struktur
- E. De lege ferenda: (Kein) Bestehen legislatorischen HandlungsbedarfsPages 523 - 527 Download chapter (PDF)
- F. Zusammenfassung der ErgebnissePages 528 - 532 Download chapter (PDF)
- LiteraturverzeichnisPages 533 - 566 Download chapter (PDF)
- BekanntmachungsverzeichnisPages 567 - 590 Download chapter (PDF)




