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Von Digital-Rights-Management zu Content Identification
Neue Ansätze zum Schutz urheberrechtlich geschützter Multimediawerke im Internet- Authors:
- Series:
- Abhandlungen zum Urheber- und Kommunikationsrecht, Volume 55
- Publisher:
- 2011
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6652-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3372-7
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Abhandlungen zum Urheber- und Kommunikationsrecht
- Volume
- 55
- Language
- German
- Pages
- 357
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 2 - 6 Download chapter (PDF)
- VorwortPages 7 - 22 Download chapter (PDF)
- EinführungPages 23 - 25 Download chapter (PDF)
- Gang der UntersuchungPages 25 - 27 Download chapter (PDF)
- Strukturen der US-amerikanischen Musikindustrie bis zur Einführung der CD
- Revolutionierung der technischen Parameter betreffend die Produktion und den Vertrieb von Tonaufnahmen
- Verlagerung und Dezentralisierung der Vermarktungswege
- Schrumpfen des Marktes für physische Datenträger
- Zusammenfassung
- Filmindustrie
- Einführung
- Napster
- Aimster
- Grokster
- Klagen gegen Einzelpersonen
- BitTorrent
- Graduated Response
- Zusammenfassung
- ZwischenergebnisPages 50 - 51 Download chapter (PDF)
- Definition des Begriffs „Digital Rights Management“Pages 51 - 53 Download chapter (PDF)
- Grundstruktur von DRM-Systemen
- Verschlüsselungstechnologien
- Metadaten, Rights Expression Languages und Wasserzeichen
- CDs
- Onlineshops und Abonnementdienste
- Filmbereich
- Ökonomischer HintergrundPages 61 - 64 Download chapter (PDF)
- Die 1996’er WIPO-Internetverträge
- 17 U.S.C. § 1201: Das Verbot der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen
- 17 U.S.C. § 1202: Schutz von copyright management information
- Rechtsfolgen
- Überblick über den Regelungsgehalt
- Durchsetzung von Schrankenbestimmungen gem. Art. 6 Abs. 4 Multimediarichtline bzw. § 95 b UrhG
- Der Schutz von copyright management information gem. Art. 7 Multimediarichtlinie bzw. § 95 c UrhG
- Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen §§ 95 a, 95 c UrhG
- ZwischenergebnisPages 78 - 79 Download chapter (PDF)
- FaktenPages 79 - 83 Download chapter (PDF)
- Fehlender Erfolg beim Kampf gegen die Internetpiraterie
- Interoperabilität
- Nachhaltigkeit
- Daten- und Verbraucherschutz
- USA
- Deutschland
- DRM-Systeme plus gesetzlicher Umgehungsschutz ist gleich Paracopyright
- Bewertung
- Fehlende Akzeptanz von DRM-Systemen durch die Nutzer
- Paradigmenwechsel in der Tonträgerindustrie
- Erhöhung der Attraktivität von Onlineshops
- Vorantreiben der Etablierung von Subscription Services
- Mobiler Zugang zu Musik
- Expansion in weitere branchennahe Geschäftsfelder: Stichwort „360°-Modell“
- USA
- Deutschland
- Marginal entwickelter Online-Vertrieb
- Unterschiedlich geprägte Nutzererfahrungen im Hinblick auf DRM-Systeme
- Genereller Anstieg der Download-Aktivitäten im Zusammenhang mit Filmwerken im Internet
- Zusammenfassung
- ErgebnisPages 122 - 125 Download chapter (PDF)
- Definition „Web 2.0“ und „User Generated Content“
- Allgemein
- YouTube
- Allgemein
- Facebook, MySpace und die VZ-Netzwerke
- Gefahren
- Demokratisierung der Produktion und des Vertriebs von Multimediawerken
- Revolutionierung der Kommunikationswege und des Austauschs von Informationen
- Das Web 2.0 als wesentliches Marketinginstrument
- Grundlagen werbefinanzierter Geschäftsmodelle
- Rückbesinnung auf werbefinanzierte Geschäftsmodelle nach den Misserfolgen des Einsatzes von DRM-Systemen bei Musikdownloads
- Indizien für die Wirtschaftlichkeit von werbebasierten Geschäftsmodellen
- Wesentlicher Erfolgsfaktor 1: Erhöhung der Attraktivität der Inhalte auf Web 2.0-Dienten für die Nutzer
- Wesentlicher Erfolgsfaktor 2: Erhöhung der Konversionsrate
- Cryptographic Hash Functions
- Von Cryptographic Hash Functions zu Perceptual Hash Functions
- Qualitätsmerkmale und Treffsicherheit von Content-Identification-Technologien
- Anbieter
- Die „ContentID“-Technologie der Videoplattform YouTube
- Identifizierung und Beseitigung von Multimediawerken im Web 2.0
- Kommerzialisierung von Multimediawerken in Web 2.0-Diensten
- Verpflichtung von Web 2.0-Diensten zum Einsatz von Content-Identification-Technologien auf Grundlage der „User Generated Content Principles“
- Die Argumente der Kläger
- Die Verteidigung der Beklagten
- Schutzgegenstand
- Vervielfältigungsrecht
- Verbreitungsrecht
- Recht der öffentlichen Aufführung
- Ein separates „right of making available“ nach USamerikanischem Urheberrecht?
- Ergebnis
- Playboy Enterprises, Inc. v. Frena
- Religious Technology Center v. Netcom On-Line Communication Services, Inc.
- Rechtslage post-DMCA
- Ergebnis
- Die Sekundärhaftung im US-amerikanischen Urheberrecht
- Grundlagen des Rechtsinstituts des contributory infringement
- Material Contribution
- Sony: Einschränkung der Haftung für contributory infringement bei Dual-Purpose-Technologien
- Fortentwicklung der Sony-Doktrin in Napster und Grokster im Kontext des Internets
- Grokster: Einführung der Inducement Rule
- Perfect 10 v. Amazon.com: Fortentwicklung der Voraussetzungen der Haftung von ISPs auf der Grundlage von Sony und Grokster
- Aimster: Gleichsetzung selbst verschuldeter Unkenntnis mit Kenntnis
- Übertragung der Grundsätze des contributory infringement auf Web 2.0-Dienste
- Grundlagen des Rechtsinstituts der vicarious liability
- Adobe: Maßgeblichkeit der in Bezug auf das rechtsverletzende Verhalten tatsächlich gegebenen Einwirkungsmöglichkeiten
- Perfect 10 v. Cybernet: Möglichkeit der inhaltlichen Einwirkung auf den unmittelbaren Rechtsverletzer als Indiz für eine bestehende Kontrollmöglichkeit
- Napster: Verpflichtung der ISPs, die ihnen zur Verfügung stehenden Kontrollmöglichkeiten im Rahmen des technisch Möglichen voll auszuschöpfen
- Grokster & Perfect 10 v. Amazon.com: keine Verpflichtung zur technischen Umgestaltung von Internetdiensten zum Zwecke der Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen
- Fonovisa: Wirtschaftlicher Vorteil aufgrund der durch das rechtswidrige Verhalten erzeugten “Sogwirkung”
- Adobe: Notwendigkeit eines symbiotischen Verhältnisses zwischen der Rechtsverletzung und dem wirtschaftlichen Erfolg des vicarious infringer
- Ellison v. Robertson: Unerheblichkeit des relativen Gewichts des durch die Rechtsverletzung ausgelösten wirtschaftlichen Vorteils für den vicarious infringer
- Napster: Zukünftige Gewinnchancen ausreichend zur Erfüllung der Haftungsvoraussetzungen der vicarious liability
- Rechtliche und tatsächliche Kontrolle über das rechtswidrige Verhalten der Nutzer
- Unmittelbarer wirtschaftlicher Vorteil
- Zwischenergebnis
- Ergebnis
- Einführung
- Keine Vorgaben in den WIPO-Internetverträgen zu Haftungsbeschränkungen zugunsten ISPs
- US-amerikanische Bemühungen um eine Regelung der Haftung von ISPs seit der Regierung Clinton
- Systematik
- Ausschluss proaktiver Überwachungspflichten zu Lasten von ISPs
- Rechtsfolgen der Anwendbarkeit der Safe-Harbor-Regelungen
- Repeat infringers policy
- Gesetzgeberische Intention hinter § 512(i)(1)(B)
- Maßgeblichkeit des Verfahrens, in dem eine Technologie entwickelt wurde, für die Qualifizierung als STM
- Weitere Kriterien
- STMs als Ausnahme vom Ausschluss allgemeiner Überwachungspflichten zu Lasten von ISPs
- Allgemeine Anforderungen
- Mögliche Auswirkungen der UGCP-Initiative auf die Qualifizierung von Content-Identification-Technologien als STMs
- Ergebnis
- Allgemeine Anforderungen
- Auslegung durch die Gerichte
- Bewertung: Eröffnung des persönlichen Anwendungsbereichs in Bezug auf Web 2.0-Dienste
- Allgemeine Anforderungen
- Bewertung: Eröffnung des sachlichen Anwendungsbereichs in Bezug auf Web 2.0-Dienste
- Positive Kenntnis
- Umstandskenntnis
- Unverzügliches Tätigwerden nach Kenntniserlangung
- Differenzierung der subjektiven Voraussetzungen gemäß § 512(c)(1)(A) von den Voraussetzungen des contributory infringement
- Bewertung: Auswirkungen von Content-Identification-Technologien auf die subjektiven Voraussetzungen gemäß § 512(c)(1)(A)
- Das Verhältnis von § 512(c)(1)(B) zu den Anforderungen des Verfahrens gemäß § 512(c)(3)
- Das rechtsverletzende Verhalten als Bezugspunkt der tatsächlichen Kontrollmöglichkeit
- Keine Verpflichtung zur Ausschöpfung von theoretisch möglichen Kontrollmöglichkeiten
- Unmittelbarer wirtschaftlicher Vorteil
- Differenzierung der Anforderungen gem. § 512(c)(1)(B) von den Voraussetzungen der vicarious liability
- Rechtliche und tatsächliche Beherrschungsmöglichkeit
- Unmittelbarer wirtschaftlicher Vorteil
- Ergebnis
- Zweck
- Struktur
- Rechtsfolgen
- Ergebnis
- Haftung eines Web 2.0-Dienstes, der keine Content-Identification-Technologien einsetzt
- Haftung eines Web 2.0-Dienstes, der eine Content-Identification-Technologie einsetzt
- Kritik am threshold requirement gemäß § 512(i)(1)(B)
- Kritik an der Ausgestaltung des Ausschlusskriteriums gemäß § 512(c)(1)(B)
- Zusammenfassung
- Bewertung der Aussichten der Klage von Viacom gegen YouTube auf der Grundlage der gefundenen Ergebnisse
- Multimediawerke als schutzfähige Werke im Sinne des UrhG
- Vervielfältigungsrecht
- Recht der öffentlichen Zugänglichmachung
- Passivlegitimation des Web 2.0-Dienstes bezüglich der Rechtsverletzungen der Nutzer
- Das Teledienstegesetz von 1997
- Die E-Commerce-Richtlinie
- Umsetzung der E-Commerce-Richtline in deutsches Recht durch das Teledienstegesetz von 2002 (seit 2007 Telemediengesetz)
- Vereinbarkeit der Haftungsbeschränkungen mit höherrangigem Recht
- Anwendbarkeit auf urheberrechtliche Ansprüche
- Dogmatische Einordnung
- Allgemeine Voraussetzungen
- Eröffnung des persönlichen Schutzbereichs in Bezug auf Web 2.0-Dienste
- Allgemeine Voraussetzungen
- „Fremde“ Informationen
- Eröffnung des sachlichen Schutzbereichs in Bezug auf Web 2.0-Dienste
- Positive Kenntnis im Sinne von § 10 S. 1 Ziff. 1 Alt. 1 TMG
- Kenntnis auch der Rechtswidrigkeit?
- Grob fahrlässige Unkenntnis gemäß § 10 S. 1 Nr. 1 Alt. 2 TMG
- Der Ausschluss allgemeiner Überwachungspflichten gemäß § 7 Abs. 2 S. 1 TMG
- Auswirkungen von Content-Identification-Technologien auf das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen in Bezug auf Web 2.0-Dienste
- Unverzügliches Tätigwerden nach Kenntniserlangung
- Keine Aufsicht über den Nutzer gemäß § 10 S. 2 TMG
- Zwischenergebnis: Anwendbarkeit von § 10 TMG auf Web 2.0-Dienste in Bezug auf Schadensersatzansprüche
- Ergebnis
- Tatbestandsvoraussetzungen
- Internetversteigerung I: Verpflichtung zur Beseitigung bekannter und zur Verhinderung kerngleicher Rechtsverstöße
- Internetversteigerung II: Erstreckung der Verpflichtung auf zukünftige Verstöße
- Wortlaut von § 7 Abs. 2 S. 2 TMG
- Wortlaut
- Zielsetzung: Freistellung der Regelung des Verfahrens zur Beseitigung von Rechtsverletzungen
- Verstoß gegen den Ausschluss allgemeiner Überwachungspflichten
- Bedeutung der Störerhaftung im Bereich des Immaterialgüterrechtschutzes
- Weitere Argumente des BGH
- Ergebnis der BGH-Rechtsprechung: Rechtsunsicherheit über die Voraussetzungen der Haftung von Host-Providern
- Zusammenfassung: Anwendbarkeit von § 10 TMG auf Web 2.0-Dienste in Bezug auf negatorische Ansprüche
- Erforderliche Maßnahmen seitens des ISP zur Erfüllung der Prüfpflicht
- Bewertung
- Auswirkungen bei ECRL-konformer Auslegung von § 7 Abs. 2 S. 2 TMG
- Auswirkungen von Content-Identification-Technologien auf die Haftung von Web 2.0-Diensten nach deutscheuropäischem Recht
- Bewertung
- Vergleich der Rechtslage betreffend die materiell-rechtliche Haftung von Web 2.0-Diensten
- Gemeinsamkeiten: gleiche Motivation hinter der Einführung der Haftungsbeschränkungen
- Reichweite der Haftungsbeschränkungen
- Folgen des Eingreifens der Haftungsbeschränkungen
- Subjektive Voraussetzungen der Anwendbarkeit
- Unmittelbarer wirtschaftlicher Vorteil bei gleichzeitigem Vorliegen der rechtlichen und tatsächlichen Beherrschungsmöglichkeit in Bezug auf das rechtswidrige Verhalten
- Standard Technical Measures
- Ergebnis
- Gegenwärtige Situation: Kontraproduktive Ergebnisse sowohl nach § 512(c) als auch gemäß § 10 TMG
- Verbesserungsvorschläge
- Zusammenfassung der Ergebnisse bezüglich des Einsatzes von DRM-Systemen im MultimediabereichPages 331 - 334 Download chapter (PDF)
- Zusammenfassung der Ergebnisse bezüglich der Auswirkungen des Einsatzes von Content-Identification-Technologien auf die Haftung von Web 2.0-DienstenPages 334 - 336 Download chapter (PDF)
- FazitPages 336 - 338 Download chapter (PDF)
- LiteraturverzeichnisPages 339 - 357 Download chapter (PDF)




