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Staatenlose Gesellschaft?
Die anarchistische Herausforderung und die Grenzen staatlicher Autorität- Authors:
- Publisher:
- 2024
Summary
Government action has advantages, which explains the central role of states in political theory. However, taking states for granted limits the ability to critique the status quo and consider alternatives. The rejection of domination by anarchists and their vision of a society free of domination can be a productive starting point for critical reflection on statehood. Drawing on works by the philosophical anarchists Robert Paul Wolff and A. John Simmons, as well as Joseph Raz, this study presents a compelling anarchist challenge to the state. This demonstrates that state action can only be legitimised if it enables us to lead a self-determined and emancipated life.
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1785-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4460-7
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Language
- German
- Pages
- 455
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 12 Download chapter (PDF)
- 1 EinleitungPages 13 - 26 Download chapter (PDF)
- 2.1.1 Staats- und Nationenbildung
- 2.1.2 Der moderne Staat
- 2.1.3 Das Konzept politischer Autorität
- 2.2.1 Eine politische Pflicht durch Zustimmung
- 2.2.2 Fairness: Den gerechten Anteil tragen
- 2.2.3 Dankbarkeit verpflichtet
- 2.2.4 Natürliche Pflicht: Gerechte Institutionen sind zu unterstützen
- 2.2.5 Mitgliedschaft als Grundlage der politischen Pflicht
- 2.3.1 Weshalb sollte man sich mit dem Anarchismus beschäftigen?
- 2.3.2 Der Anarchismus im Allgemeinen
- 2.3.3 Der philosophische Anarchismus
- 2.4 Erstes Zwischenfazit: Anarchistische Kritik am staatlichen Autoritätsanspruch
- 3.1.1 Die Frage: Autonomie oder Autorität?
- 3.1.2 Eine republikanische Lösung: Wolff über Jean-Jacques Rousseau
- 3.1.3 Autonomie und Autorität sind doch vereinbar
- 3.2 Die politische Pflicht und das Selbst
- 3.3 Zweites Zwischenfazit: Autonomie ist zentral, aber nicht zentral genug
- 4.1.1 Weil wir Bürger*innen sind?
- 4.1.2 Eine Frage der Gerechtigkeit?
- 4.1.3 Rechtsgehorsam aus Dankbarkeit?
- 4.1.4 Begründet Fairness eine politische Pflicht?
- 4.1.5 Hat wer zugestimmt?
- 4.2 Das Individuum zwischen Naturzustand und Staat
- 4.3 Ohne Legitimation kann staatliches Handeln gerechtfertigt sein
- 4.4.1 Ist Zustimmung relevant?
- 4.4.2 Zahmer Anarchismus? Blutleerer Anarchismus? Kein Anarchismus?
- 4.5 Drittes Zwischenfazit: Die politische Pflicht eignet sich nicht für das konservative etatistische Projekt
- 5.1.1 Die Rechtfertigung von Autorität
- 5.1.2 Können Staaten Dienstleister in Raz’ Sinne sein?
- 5.2.1 Ist das Recht ein nahtloses Netz?
- 5.2.2 Führt der Stückwerkscharakter zu Unsicherheit?
- 5.2.3 Können ungerechte Regimes legitime politische Autorität erlangen?
- 5.2.4 Welche Rolle spielt die Autorität demokratischer Entscheide?
- 5.2.5 Verschiebt sich das Überforderungsproblem lediglich?
- 5.3 Neue und alte Autoritäten nebeneinander?
- 5.4.1 Simmons’ skeptischer Ansatz oder Raz’ Dienstleistungskonzeption?
- 5.4.2 Mit was korreliert Autorität?
- 5.4.3 Dienstleistungskonzeption als Grundlage für die positive Herausforderung
- 5.5 Viertes Zwischenfazit: Die Dienstleistungskonzeption legitimiert nicht ausschliesslich staatliche Autorität
- 6.1.1 Die anarchistische Gesellschaft gibt es nicht
- 6.1.2 Der anarchistische Freiheitsbegriff
- 6.1.3 Anarchistische Institutionen?
- 6.2.1 Setzen anarchistische Gesellschaften nicht zu „gute“ Menschen voraus?
- 6.2.2 Ist politische Organisation ohne Souveränität naiv?
- 6.3 Fünftes Zwischenfazit: Die anarchistische Alternative zu Staatlichkeit
- 7.1 Eine liberale Antwort auf die anarchistische Herausforderung
- 7.2.1 Sozialstaat
- 7.2.2 Bildungssystem
- 7.2.3 Einwände gegen die progressive Sicherheit
- 8 Fazit: Staatenlose Gesellschaft?Pages 417 - 434 Download chapter (PDF)
- 9 LiteraturPages 435 - 455 Download chapter (PDF)



