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Rechtswissenschaft und Rechnungslegung

Ein bilanzrechtlicher Dogmatisierungsprozess zur Erfassung von Mehrkomponentengeschäften
Authors:
Publisher:
 2025

Summary

The book explores the possibilities and limitations of an independent accounting law doctrine that remains closely linked to private law, using multi-component transactions as an example. The goal is to guide future sector-specific policy-making. To achieve this goal, the book examines whether the current state of legal doctrine can provide a solution for assessing the "hard cases" of revenue recognition. This requires three steps: First, analyzing to what extent legal scholarship can produce universally applicable results. Next, identifying the need for the doctrinal process pursued in this work. Finally, developing the doctrinal model.The work was awarded the Förderpreis der Stiftung Kapitalmarktrecht für den Finanzstandort Deutschland.



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3117-7
ISBN-Online
978-3-7489-5458-3
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Habilitationsschriften Recht
Volume
2
Language
German
Pages
596
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Vorwort
  2. EinleitungPages 27 - 30 Download chapter (PDF)
  3. Download chapter (PDF)
        1. I. Bedeutung von Hard Cases für die Rechtsdogmatik
          1. 1. Vom Recht losgelöste Problemidentifikation
          2. 2. Angebotsorientierte Kategorisierung
            1. a. Mehrkomponentengeschäfte als Problemlösungsangebote
            2. b. Absatzförderung
          1. 1. Theoretische Konzepte zur Abbildung von Mehrkomponentengeschäften
            1. a. Herleitung aus der Konzeption des Jahresabschlusses
              1. aa. Earnings Management aus bilanzanalytischer Sicht
              2. bb. Gestaltungen des Gewinnausweises
      1. B. Ausstrahlung der Erkenntnisse auf die Zivilrechtsdogmatik
      1. A. Zum Verhältnis von Rechtswissenschaft und Rechnungslegung
      2. B. Das bilanzrechtliche Methodenproblem
        1. I. Möglichkeiten und Grenzen der zivilrechtsakzessorischen Ertragsrealisation
        2. II. Argumentative Fundierung „wirtschaftlich“ motivierter Ertragsrealisationen
        3. III. Komplementärfunktion der privatordnungsorientierten Ertragsrealisation
  4. Download chapter (PDF)
    1. § 3 Rechnungslegung als Denkmuster und autopoietisches System
        1. I. Abgrenzung
        2. II. Funktion des Rechts nach Luhmann
        1. I. Ausgangslage
        2. II. Ausdifferenzierung der externen Dimension der Rechnungslegung
        1. I. Rechnungslegungsregeln und Finanzmarktregulierung
        2. II. Rechnungslegungsregeln und Klimawandel
      1. D. Schlussfolgerungen
      1. A. Bezugnahme auf den kritischen Rechtspluralismus
          1. 1. Rechtswissenschaftler
          2. 2. Gerichte
            1. a. Späte eindeutige Schließung des Normenbestands
            2. b. Weitgehender Verzicht auf politische Weichenstellungen
              1. aa. Klarheit trotz Wandel im Normproduktionsprozess
              2. bb. Verunklarung durch Gesetzesrecht
              3. cc. Exkurs: Rechtspolitischer Vorschlag
              1. aa. Problematik der „großen Lösung“
              2. bb. Zu weitgehender Einfluss des EuGH
              3. cc. Widerspruch zur Verfasstheit der deutschen Wirtschaft
            1. a. Fehlende politische Aufmerksamkeit
            2. b. Prozyklität von Regulierungsbemühungen
              1. aa. Andauernder gesellschaftssektorieller Fragmentierungsprozess
              2. bb. Rechnungslegungsregeln in der Globalisierungsdebatte
              3. cc. Kulmination im Komitologieverfahren
      2. C. Schlussfolgerungen für den angestrebten Dogmatisierungsprozess
  5. Download chapter (PDF)
      1. A. Bloße Regelungstupfer
        1. I. Abstellen auf die Regulierungstheorie
        2. II. Bedeutungsgehalt der „Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung“
      1. A. Grammatikalische Auslegung des Bilanzrechts
          1. 1. Öffnung für Außeneinflüsse
          2. 2. Flexibilität und Innovationsoffenheit
            1. a. Akademischer Ursprung
            2. b. Fortleben in der BFH-Rechtsprechung
          1. 2. Auswirkungen
          2. 3. Einordnung als „außerpositivistisch“
      2. C. Zusammenfassung
  6. Download chapter (PDF)
      1. A. Einleitung
      2. B. Das Mehrkomponentengeschäft als Grenzfall juristischer Definitionsmacht
        1. I. Ablösung von bekannten Kategorien des Privatrechts
        2. II. Ablösung von bekannten Kategorien des Bilanzrechts
      3. D. Zwischenergebnis
      1. A. Problemaufriss
      2. B. Zweifache Berücksichtigung im Jahresabschluss
        1. I. Gedankliche Ausgangsposition
          1. 1. Bilanzrechtsdogmatisches Fundament
          2. 2. Einschränkungen
        2. III. Zwischenergebnis
        1. I. Zweck des Ansatzes von Drohverlustrückstellungen
          1. 1. Problemaufriss: Einbeziehung des „wirtschaftlichen Synallagmas“
          2. 2. Votum des BFH
          3. 3. Rezeption in der Literatur
          4. 4. Weitere Konturierung durch ein Kausalitätskriterium
        2. III. Kritik
        1. I. Vom BFH vertretene Auffassung
        2. II. Kritik
        3. III. Exkurs: Missachtung des Komponentendenkens
        1. I. Nachlaufende Verbindlichkeiten im Dauerschuldverhältnis
          1. 1. Meinungsstand im Schrifttum
            1. a. Provisionsforderung des Handelsvertreters
            2. b. Der VIII. Senat zu Nachbetreuungsleistungen
            3. c. Der I. Senat zu Hörgeräteakustikern
            4. d. Der IV. Senat zum Assekuradeur
            5. e. Folgeentscheidungen
              1. aa. Verbindung zwischen den Leistungspflichten
              2. bb. Aufteilbarkeit von Leistung und Gegenleistung
            1. b. Bemessung der Verbindlichkeitsrückstellung
            1. a. Fehlausweis des aus dem Gesamtgeschäft resultierenden Ertrags
            2. b. Widerspruch zum wirtschaftlichen Gehalt
            3. c. Probleme bei der Rückstellungsbemessung
              1. aa. Enge Grenzen des Vereinfachungsgedankens
              2. bb. Fehlende Vereinfachung des Ertragsausweises
              1. aa. Abkehr vom Kriterium der wirtschaftlichen Verursachung
              2. bb. Der Rückstellungsansatz bei Mehrkomponentengeschäften
          1. 3. Bloße Problemverlagerung zur Frage der „Unwesentlichkeit“
        1. I. Betonung der Vorzugswürdigkeit und Problemaufriss
          1. 1. Die Diskussion um die Bilanzierung der langfristigen Auftragsfertigung
          2. 2. Wesentlicher Unterschied
        2. III. Maßgebliche Faktoren der Umsatzaufgliederung
        1. I. Umgang mit „Temporärverlusten“
        2. II. Umgang mit Vorleistungen des Sachleistungsschuldners
        3. III. Kostenabgrenzung
        4. IV. Umsatzaufgliederung
        1. I. Überwindung der Fokussierung auf Teilerkenntnisse
        2. II. Realisation und Vorsichtsprinzip
    1. § 11 Ausblick: Ein Dogmatisierungsprozess
  7. Download chapter (PDF)
      1. A. Die Vertragsverknüpfung als dogmatische Kategorie
      2. B. Parteivereinbarungen widersprechende Vertragsverknüpfungen
      3. C. Abgrenzung von einer Dogmatik der Vertragsnetze
      4. D. Aufbau von Teil 5
      1. A. Theorie der Realisation
        1. I. Strenge Privatrechtsakzessorietät beim Kauf
        2. II. Beharren auf der Privatrechtsakzessorietät beim Werkvertrag
          1. 1. Aktivierungspflicht des Honoraranspruchs
          2. 2. Teilertragsrealisierung bei Werkverträgen
        3. IV. Bilanzierung bei Parteidispositionen
        1. I. Tendenzen bei der Bilanzierung des Kaufs
        2. II. Bilanzierung des Sukzessivlieferungsvertrags
        3. III. Bilanzierung von Dauerschuldverhältnissen
        4. IV. Bilanzierung von Mietverhältnissen
        1. I. Distanzierung von der Verortung beim Jahresabschlusszweck
        2. II. Realitätsnahe Bilanzierung durch Einordnung in die juridische Kommunikation
      1. A. Der Meinungsstand im Schrifttum
        1. I. Ausgangspunkt: Forderungsabstraktion und -isolation
          1. 1. Dominanz des Spot-Vertrags im Gesetz
          2. 2. Das teilbare Rechtsgeschäft und Teilleistungsbestimmungen im BGB
          3. 3. Folge: Außerachtlassung von Vertragsverbindungen
          1. 1. Personale Relativität des Schuldverhältnisses
          2. 2. Bekannte Literaturkritik
      2. C. Zwischenergebnis
        1. I. Mehrkomponentengeschäfte im Wettbewerbsrecht
        2. II. Sektorspezifische Regelungen zu Paketen
          1. 1. Einleitung
          2. 2. Wirtschaftliche Verknüpfung von Leistungskomponenten
            1. a. Überblick
            2. b. §§ 358 f. BGB
            3. c. § 360 BGB
            4. d. § 506 BGB
          1. 1. Paketverträge in der Warenkaufrichtlinie
          2. 2. Anknüpfung an den Gesamtvertrag als Rückschritt
          3. 3. Regelung bloßer Teilelemente des Paketvertrags
          4. 4. Anlehnung an § 323 Abs. 5 Satz 1 BGB
        3. V. Zwischenergebnis
        1. I. Entwicklungstendenzen in der Rechtsprechung
          1. 1. Untersuchungsprämissen
          2. 2. Herausbildung eines Leitkriteriums
          3. 3. Unmaßgeblichkeit der Parteigrenzen
          4. 4. Zwischenfazit
          1. 1. Problemaufriss
          2. 2. Bestätigung der Auslegungsregel
          3. 3. Überschreitung der Parteigrenzen
          4. 4. Zwischenfazit
        2. IV. Anwendungsfall 3: Der Gesamtrücktritt
        3. V. Schlussfolgerung: Überschreitung der Schwelle zur Institutionenbildung
        1. I. Grundentscheidung für freie Vertragstrennbarkeit
          1. 1. Einordnung in die Geschäftsgrundlagenlehre
            1. a. Die Geschäftsgrundlagenlehre beim Finanzierungsleasing
            2. b. Verallgemeinerung dieser Rechtsprechung durch Grundmann
            1. a. Vertragsanpassung und Neuverhandlung auf Rechtsfolgenseite
            2. b. Einzubeziehende Parteien bei Mehrpersonenkonstellationen
            1. a. Einwand des entgegenstehenden gesetzgeberischen Willens
              1. aa. Ausgehen von der Risikoverteilung zwischen den Parteien
              2. bb. Zwischenergebnis
              3. cc. § 313 BGB als spezielle Ausprägung des § 242 BGB
            2. c. § 313 BGB als Instrument zur Gewährleistung von Einzelfallgerechtigkeit
          1. 1. Gernhubers Vorschlag
          2. 2. Ist die Zeit reif für eine Umsetzung?
        1. I. Das Grundproblem
          1. 1. Vermutungstatbestände des § 358 Abs. 3 Satz 1 BGB
          2. 2. Methodik des kreisförmigen Erkenntnisgewinns
      1. A. Einführung
          1. 1. § 139 BGB
            1. a. Analoge Anwendung von § 323 Abs. 5 Satz 1 BGB
            2. b. Vom BGH vor der Schuldrechtsreform vertretene Auffassung
            3. c. Auffassung des OLG Hamm
            4. d. Zusammenfassung
          1. 1. Grundsatz
          2. 2. Weiteres Indiz
            1. a. Einleitung
            2. b. Indiz für einen Trennungswillen
            3. c. Rechtsprechung jüngeren Datums
            4. d. Vorzugswürdige Lösung
            1. a. Willensmangel
            2. b. Fehlende Vergleichbarkeit mit Fällen des Ringtauschs
        1. III. Zwischenfazit
          1. 1. These von der materialen Richtigkeitsgewähr
          2. 2. Verteilung der Argumentationslast
          1. 1. Angreifbarkeit beinahe jeder sozialen Intervention in das Privatrecht
          2. 2. Generalkritik als Sackgasse
          1. 1. Menkes Erklärung für die beständige Privatrechtsmaterialisierung
          2. 2. Komplementärbeschreibungen
          3. 3. Leitbild einer Rechtsdogmatik als verantwortliches Handeln
          1. 1. Das Verwendungsrisiko als Ausgangspunkt
          2. 2. Keine Umgehungsgeschäfte
          3. 3. Locked-In-Effekt
          4. 4. „Wirtschaftliche“ Intuition und „rechtliche“ Gestaltungsmacht
          5. 5. Verdeckung des Locked-In-Effekts
          1. 1. Gebot der rechtlichen Gleichbehandlung
            1. a. Das Effizienzkriterium der Wohlfahrtsökonomik
            2. b. Gedanke einer effizienten Risikozuweisung
              1. aa. Aufwand für ein Mehrkomponentengeschäft
              2. bb. Bedeutungsgehalt informeller (Reputations-)Mechanismen
              3. cc. Fehlende Wirkungskraft informeller Mechanismen
              4. dd. Bedarf für einen externen Eingriff
        1. I. Abgrenzung zweier Eingriffsmodelle
        2. II. Hier vertretene Auffassung
        3. III. Scheitern des Informationsmodells beim Abzahlungskauf
          1. 1. Verweis auf die Kosten
          2. 2. Komplexität eines Informationsmodells
          3. 3. Informiertheit und informationsgestützte Risikoübernahme
          4. 4. Auseinandersetzung mit der autonomiebasierten Vertragstheorie
          5. 5. Argumentation mit der Privatautonomie
        4. V. Zwischenfazit und Schlussfolgerung
        1. I. Elemente in der Anbietersphäre
        2. II. Elemente in der Abnehmersphäre
        3. III. Angebot einer Typisierung
      2. F. Zusammenfassung
    1. § 17 Fazit
        1. I. Widerspruch zur Behandlung des Leistungsstörungsrisikos
        2. II. Ausblendung „wirtschaftlicher“ Risikobeurteilungen
        3. III. Einordnung dieser Einwände in die allgemeine Debatte
        4. IV. Zur fehlenden Einbettung in das HGB
        5. V. Stellungnahme zum Einwand der Realitätsverengung
      1. B. Fehlende dogmatische Anknüpfungspunkte für eine Wesentlichkeitsbetrachtung
  8. Download chapter (PDF)
    1. § 19 Einleitung
      1. A. Gedanklicher Ausgangspunkt
      2. B. Warum kein Verweis auf den ständigen Gerichtsgebrauch?
      3. C. Abwägung der Bilanzierungsprinzipien als methodischer Ausweg
      4. D. Der Jahresabschlusszweck als letztentscheidendes Argumentationselement
      5. E. Zwei Wege zur Ermittlung der bilanzrechtlichen Rechtsidee
        1. I. Abgrenzung von Rechtsprinzipien und Bilanzierungsprinzipien
          1. 1. Warum wird auf Rechtsprinzipien verwiesen?
          2. 2. Umgang mit Rechtsprinzipien
          3. 3. Die dahinter stehende Fiktion
      1. B. Übertragung auf die Bilanzierungsprinzipien
      2. C. These der derzeitigen Lückenhaftigkeit des Abwägungsarguments
      1. A. These von der Ausrichtung auf den Gläubigerschutz
        1. I. Spätes Aufkommen des Gläubigerschutzgedankens
        2. II. Überleben der Dualität
        3. III. Das Steuerrecht als „Treibanker“ der Informationsausrichtung
        4. IV. Schlussfolgerungen
        1. I. Versuch einer „schonenden“ Richtlinienumsetzung
          1. 1. Aussagegehalt der Abkoppelungsthese
            1. a. Überblick
            2. b. Fehlende Aufwertung auf europäischer Ebene
            3. c. Fehlende Aufwertung auf nationaler Ebene
        2. III. Daran anknüpfende These von einem „gespaltenen“ Bilanzrecht
        3. IV. Erkennbare Stärkung der Informationsfunktion durch das BilMoG
        4. V. Zwischenfazit
      2. D. Schlussfolgerungen für den Dogmatisierungsprozess
        1. I Richtlinienwortlaut im Vergleich zur deutschen Umsetzung
        2. II. Mitberücksichtigung aller denkbaren Jahresabschlussaufgaben
        3. III. Bedeutung des true and fair view in der EuGH-Rechtsprechung
      1. B. Gegenthese: Fehlende Harmonisierungskraft des europäischen Rechts
      2. C. Wiederspiegelung in Immo Chiaradia SPRL
      3. D. Auslegung des europäischen Rechts im Lichte des effet utile
      4. E. Abschließende Bewertung der richtlinienkonformen Auslegung
        1. I. Zielsetzung: Auffinden der Regelungsidee durch ökonomische Analyse
        2. II. Aufbau von § 24
        1. I. Gedanklicher Ausgangspunkt
        2. II. Grenzen der Gesetzesauslegung
        3. III. Berücksichtigung rechtsökonomischer Erkenntnisse
        1. I. Informationsökonomische Beeinflussung der Bilanzrechtswissenschaft
        2. II. Umfassende Systemvergleiche
        3. III. Rechtspolitische Vorschläge
              1. aa. Überwachung und Kontrolle der Unternehmensleitung
              2. bb. Dem Unternehmen maximal entziehbare Mittel
              3. cc. Fortbestand des Unternehmens
              4. dd. Künftige Gewinnerwartungen
              5. ee. Entscheidungsnützliche Informationen
            1. b. Informationsinteresse der Fremdkapitalgeber
            1. a. Ausschüttungsbemessungsfunktion für die Anteilseigner
              1. aa. Kapitalaufbringung und -erhaltung
              2. bb. Korrespondierendes (negatives) Zahlungsinteresse
          1. 3. Zusammenfassung
          1. 1. Gedanklicher Ansatz
          2. 2. Die Dilemmasituation
            1. a. Hierarchische Ordnung der Unternehmensvertragsverhältnisse
              1. aa. Rechtfertigung der Begrenzung auf die Finanzierungsbeziehungen
              2. bb. Rechtfertigung der Vernachlässigung anderer Akteursgruppen
              3. cc. Vernachlässigung der steuerrechtlichen Dimension
            2. c. Zusammenfassung
              1. aa. Informationsinteressen
              2. bb. Kontrolle des Fremdkapitalpreises
              3. cc. Bekämpfung von short termism
              4. dd. Verhinderung opportunistischen Verhaltens
              5. ee. Zwischenergebnis
              1. aa. Informationsbedürfnisse der Fremdkapitalgeber
              2. bb. Einbeziehung des institutionalisierten Gläubigerschutzes
              3. cc. Unbeachtlichkeit des Interesses an Finanzpolstern
              4. dd. Anteilseignerbelastende Breitenwirkung der Vorsichtsprägung
                1. (1) Herkömmliche Begründung der herabgesetzten Schutzbedürftigkeit
                  1. (i) Berücksichtigung der Transaktionskostensenkung
                  2. (ii) Berücksichtigung von Gerechtigkeitserwägungen
              5. ff. Besondere Schutzbedürftigkeit allein in der Unternehmenskrise
              6. gg. Schutzbedürftigkeit in der personalistisch organisierten Kapitalgesellschaft
              7. hh. Vorsichtsorientierung kein Zusatzpreis der Haftungsbeschränkung
            1. c. Zwischenergebnis
            1. a. Auswirkungen von „Legal Origins“ auf das Unternehmensrecht
            2. b. Passgenauigkeit der Rechnungslegung für das Gesamtsystem
              1. aa. Insider- und Outsider-Systeme
              2. bb. Konsequenzen für das Bilanzrecht
            1. a. Das deutsche System als „Insider“-System
            2. b. Konsequenzen für das Bilanzrecht und seine Auslegung
            1. a. Aufweichung der strengen Systemgrenzen
            2. b. Wider das Argument einer reinen Partialbedeutung
            3. c. Rückgriff auf die Regulatory Competition-Theorie
      1. E. Zusammenfassung
      1. 1. Gedanklicher Ansatz von Teil 6
      2. 2. Historische und richtlinienkonforme Auslegung
      3. 3. Ergebnis der ökonomischen Analyse
    2. § 26 Implikationen für die hinausgezögerte Ertragsrealisation
  9. Download chapter (PDF)
        1. I. Definition
        2. II. Stellenwert im Bilanzrecht
        3. III. Speziell: Stellenwert der IAS/IFRS für die deutsche Rechnungslegung
      1. B. Zum Umgang mit privater Rechnungslegungsregelsetzung
      2. C. Aufbau von Teil 7
      1. A. Rekapitulation bisheriger Erkenntnisse
      2. B. Übereinstimmung der Realisationstheorie von HGB und IFRS 15
      3. C. Unterschiede zwischen IFRS und zivilrechtsakzessorischer Ertragsrealisation
      4. D. Wesentlichkeitsbetrachtungen nach IFRS 15
        1. I. Überblick: Die positivistische Rechtsdefinition
        2. II. Rechtsqualität privat erzeugter Regeln
        3. III. Konsequenzen für den Status privater Bilanzierungsregeln
          1. 1. Problemaufriss
          2. 2. Private Regelungen als „Rechtserkenntnisquellen“
        4. V. Zwischenergebnis
        1. I. Hybride Governance
        2. II. Pistors „The Code of Capital“
          1. 1. Hybride Governance und Rechnungslegungsordnung
          2. 2. Unattraktivität rein privater Rechnungslegungsordnung
        3. IV. Zusammenfassung
          1. 1. Ausgangspunkt
          2. 2. Horizontale Drittwirkung von Grundrechten
          3. 3. Folgenlosigkeit des verfassungsrechtlichen „Bannstrahls“
        1. II. Bedingungen für einen staatlichen Rollenwechsel
          1. 1. Theoretische Grundlagen
          2. 2. Vorzüge privater Normsetzung
          1. 1. Autonome Mechanismen der Konfliktauflösung
          2. 2. Die Aufgabe (staatlichen) Rechts und der diesbezüglichen Wissenschaft
          1. 1. Ausgangspunkt: Rechtspolitische Leitsternfunktion
          2. 2. Ingebrauchnahme der Positionen
          1. 1. Innere Politisierung einer privaten Ordnung
          2. 2. Externalitätenkontrolle
          3. 3. Fortlaufende Überprüfungsvorbehalte
          4. 4. Gewährleistung des shadow of the law
          1. 1. Grenzen einer Cost-Benefit-Analysis
          2. 2. Qualitative Analyse der Abbildung von Mehrkomponentengeschäften
          1. 1. Rechnungslegungsprinzipien als rückbindende dogmatische Elemente
          2. 2. Neujustierung der Rechnungslegungsdogmatik
          1. 1. Überblick
          2. 2. Der politische Gehalt von Rechnungslegungsregeln
          3. 3. Berücksichtigung der politischen Dimension
            1. a. Theorie der Netzeffekte
              1. aa. Märkte für Regelungsideen?
              2. bb. Skeptisch stimmende Befunde
              3. cc. Einfluss der Binnendiversifikation
          4. 5. Verstärkter staatlicher Einfluss auf Entwicklung und Fortbildung der IFRS
          1. 1. Aufsicht über den Rechnungslegungsprozess
            1. a. Relativierung des Drittwirkungsverbots
            2. b. Konkretisierung des Drittschutzes
        1. IV. Rechnungslegungsregeln in the shadow of the law
    1. § 30 Fazit
  10. Teil 8 – ErgebnissePages 552 - 558 Download chapter (PDF)
  11. Annex: LiteraturverzeichnisPages 559 - 596 Download chapter (PDF)

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