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Industrielle Transformation und männliche Lebenswelten
Analyse biografischer Erzählungen zum industriellen Strukturwandel- Authors:
- Series:
- Young Academics: Soziologie, Volume 20
- Publisher:
- 2026
Summary
German industry is undergoing a transformation—and with it, the lived worlds of the skilled workers who symbolize it. This study shows that the crisis facing these companies is linked to another crisis: the disintegration of male-dominated communities in which work, recognition, and identity were historically intertwined. Based on ten biographical-narrative interviews with industrial skilled workers, the study reconstructs three ways of coping with these changes, combining research on precariousness with gender theory. Gender emerges as an effective, hidden structural category. Hannah Hecker conducts research at the University of Tübingen on political media discourses and their historical evolution.
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Bibliographic data
- Edition
- 1/2026
- Copyright Year
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-68900-677-8
- ISBN-Online
- 978-3-68900-678-5
- Publisher
- Tectum, Baden-Baden
- Series
- Young Academics: Soziologie
- Volume
- 20
- Language
- German
- Pages
- 149
- Product Type
- Monograph
Table of contents
ChapterPages
- Vorwort
- 1. EinleitungPages 1 - 6 Download chapter (PDF)
- 2.1. Der doppelt freie Lohnarbeiter nach Marx
- 2.2. Der feministische Blick auf Arbeit im Kapitalismus
- 3.1. Die doppelte Dominanz- und Distinktionslogik der Geschlechterverhältnisse
- 3.2. Hegemoniale Männlichkeit als relationales Konzept
- 4.1.1. Die fordistische Organisationsweise der (Arbeits-)Gesellschaft
- 4.1.2. Das fordistische Normalarbeitsverhältnis und die hegemoniale Männlichkeit
- 4.2.1. Die Krise der fordistischen Arbeitsgesellschaft
- 4.2.2. Der Wandel zum flexiblen Adult-Worker-Modell
- 4.2.3. Die neoliberale hegemoniale Männlichkeit in der Arbeitswelt
- 4.3. Zwischenfazit
- 5.1. Eine Kurzvorstellung der IG Metall
- 5.2. Die IG Metall – ein „angeschlagener Dinosaurier“ (Spiegel 1973)
- 5.3. #Fairwandel oder Prekarisierung? – die ökonomisch-ökologische Zangenkrise
- 5.4. Zwei Betriebe im Kreuzfeuer der Transformation
- 6.1. Erhebungsmethode: Das narrative biographische Interview nach Schütze
- 6.2.1. Die Narrationsanalyse nach Schütze
- 6.2.2. Die tiefenhermeneutische Methode
- 7.1. Feldzugang und Sampling im zirkulären Forschungsprozess
- 7.2. Das praktische Forschungsvorgehen – Interviewführung und Dokumentation
- 7.3.1. Ratifizierung der Erzählaufforderung? – Die Stegreiferzählung
- 7.3.2. Einflüsse durch die Gatekeeper auf die Interviewführung
- 7.3.3. Weitere Herausforderungen bei der Interviewführung
- 7.4. Die Auswertung der Interviews
- 8.1.1. Das Normalarbeitsverhältnis in der Erzählstruktur
- 8.1.2. Der Betrieb als soziale Heimat
- 8.1.3. Der Wendepunkt – Die Erschütterung der Normbiographie
- 8.1.4. „Die Chefin“ als Symbol des Niedergangs
- 8.1.5. Die Neuausrichtung des Selbstbildes
- 8.2.1. Das flexibilisierte, individualisierte Ideal des Normalarbeitsverhältnisses
- 8.2.2. Die privilegierte Position der qualifizierten Facharbeiter
- 8.2.3. Die ökonomisch-ökologische Zangenkrise als Bedrohung
- 8.3.1. Individualisierte Lebenserzählung
- 8.3.2. Der Wendepunkt: Die Politisierung der Erwerbsarbeit
- 8.3.3. Die IG Metall als politische Gegengemeinschaft
- 9.1. Erleben von Arbeit
- 9.2. Die Betriebsgemeinschaft als männlicher Sehnsuchtsort
- 9.3.1. Frauen* im Betrieb
- 9.3.2. Die Betriebsgemeinschaft als ausschließender Männerbund
- 9.3.3. Der Abstieg von der komplizenhaften zur marginalisierten Männlichkeit
- 10.1. Zwischen Solidarität, Konkurrenz und autoritärer Verarbeitung
- Literatur
- Online-Quellen





