Cover of book: Der Umgang mit Crack-Konsum in deutschen Städten
Edited Book Open Access Full access

Der Umgang mit Crack-Konsum in deutschen Städten

Editors:
Publisher:
 2025

Summary

Since 2000, crack has largely replaced powdered cocaine in Frankfurt, Hanover and Hamburg (Kemmesies 2004) and has also spread in other cities such as Berlin, Cologne and Düsseldorf. Reliable data on crack use in Germany is scarce. Consumption is linked to rapid health decline, personality changes and aggressive behaviour, which complicates counselling. While not all users lose control, the widespread combination with other substances is a major issue. Research focuses on why crack is both problematic and attractive, how it changes the drug scene and support services, and which medical or psychosocial treatments may help.
With contributions by Lea Albrecht | Gabi Becker | Michael Harbaum | Susanne Kirbach | Maria Kuban | Astrid Leicht | Florian Meyer | Ingo Ilja Michels | Inge Mick | Manuela Mühlhausen | Thomas Peschel | Nina Pritszens | Martina Saddey | Lukas Sarvari | Dirk Schäffer | Raphael Schubert | Heino Stöver | Christine Tügel | Elke Voitl | Bernd Werse | Frank Woike

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3063-7
ISBN-Online
978-3-7489-5373-9
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Drogenkonsum in Geschichte und Gesellschaft | Drug Use in History and Society
Volume
14
Language
German
Pages
171
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. 2. Internationale Fachtagung Crackkonsum in den Städten „Herausforderungen für Konsumierende, Kommunen, Drogenhilfe, Medizin/Psychiatrie“, Mittwoch, 20. November 9:00 bis 17:30 Uhr, Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main
  2. Heino Stöver, Ingo Ilja Michels Download chapter (PDF)
    1. Besondere Wirkung, besondere Belastungen, besondere Bedarfe
    2. Anforderungen an die Drogenhilfe
    3. Literatur
  3. Inge Mick Download chapter (PDF)
    1. 1. Kokain – Herkunft
    2. 2. Kokain – Geschichte
    3. 3. Kokain – Konsumformen
    4. 4. Kokain – Abhängigkeitspotenzial
    5. 5. Kokain – Risiken
    6. 6. Tanz der Botenstoffe
      1. 7.1 Intoxikation
      2. 7.2 Entzug
      3. 7.3 Abhängigkeit
      4. 7.4 Kokaininduzierte psychotische Störung
      1. 8.1 Klinischer Bedarf
      2. 8.2 Forschungsbedarf
    7. Literatur
  4. Nina Pritszens, Inge Mick Download chapter (PDF)
      1. Barriere Nummer Eins – fehlender Krankenversicherungsschutz
      2. Perspektive und Erfahrungen von Crackgebraucher*innen
      3. Perspektive und Erfahrungen von Psychiater*innen
    1. 2. Psychiatrische Pflichtversorgung Berlin und niedrigschwellige Zugänge zu Behandlungen
    2. 3. Aufbau eines niedrigschwelligen ambulanten/aufsuchenden psychiatrischen Behandlungsangebots in Kooperation mit anderen Hilfseinrichtungen
    3. 4. Something New – PIA Flex
    4. 5. Berliner Maßnahmen Sicherheitsgipfel – Neue Kooperationschancen für Suchthilfe und Psychiatrie
    5. 6. Something New: Aufsuchende Sozialarbeit an der Schnittstelle zur psychiatrischen Versorgung und zur Wohnungslosenhilfe
    6. 7. Neue Erkenntnisse – what we need to know
    7. 8. Rahmenbedingungen für die Entstehung und den Ausbau tragfähiger Kooperationen
  5. Bernd Werse, Lukas Sarvari Download chapter (PDF)
    1. Einleitung
    2. Methodik
      1. Allgemeine Situation und Konsummuster
      2. Definitionen und Qualitätswahrnehmungen
      3. Crack-Konsummuster
      4. Crack und andere Drogen
      5. Konsummotive
      6. Abhängigkeitspotenzial von Crack
      7. Alternativen zu Crack
      8. Crack, Frankfurt am Main und das Bahnhofsviertel
    3. Diskussion
    4. Literatur
  6. Florian Meyer Download chapter (PDF)
    1. Die Entwicklung des Crack-Konsums in der Schweiz über die letzten 12 Jahre
    2. Auswirkungen des zunehmenden Crack-Konsums in der Stadt Zürich
    3. Schlüssel zur Auflösung offener Szenen und wirksamer medizinischer und sozialarbeiterischer Hilfen – gemeinsame Haltung zwischen Polizei und Schadensminderung
    4. Drogenkonsumräume müssen die Bedürfnisse der Nutzenden maximal abdecken
    5. Crack-Konsum und die 4-Säulenstrategie
    6. Weshalb wird das Züricher Modell in anderen Städten nicht häufiger adaptiert?
    7. Literatur
  7. Frank Woike Download chapter (PDF)
    1. 1. Wahl des zu erprobenden Medikaments
      1. Evaluation
      2. Offene Punkte und Ausblick
    2. Literatur
  8. Fragestellungen des Workshops zum rechtlich-politisch-administrativen Umgang mit Crackkonsum und Vermittlungshemmnisse fehlender Krankenversicherungsschutz – Was brauchen Crackkonsumierende? Wie erreicht man diese Zielgruppe? Pages 77 - 82 Martina Saddey, Manuela Mühlhausen Download chapter (PDF)
  9. Raphael Schubert Download chapter (PDF)
    1. Zahlen aus den Konsumräumen
    2. Maßnahmen in Berlin
      1. AG 1 Rechtlich-administrativer Umgang mit Crackkonsum und Vermittlungshemmnis fehlender Krankenversicherungsschutz – Was brauchen Crackkonsumierende? Wie erreicht man diese Zielgruppe?
      2. AG2 Prävention – Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe und Harm Reduction
      3. AG 3 Interdisziplinäre Kooperation und Stadtplanung
      4. AG 4 Psychosoziale Betreuung und medizinische Behandlung
    3. Conclusio
  10. Dirk Schäffer, Maria Kuban Download chapter (PDF)
    1. Einleitung
    2. Verbreitung und regionale Unterschiede
    3. Folgen des Konsums
      1. 1. Infektionsprophylaxe
      2. 2. Ernährung
      3. 3. Erholungsmöglichkeiten
      4. 4. Zielgruppenorientierung
      5. 5. Drogenkonsumräume und Expressrauchräume
      6. 6. Substitution und Entgiftung
  11. Astrid Leicht, Heino Stöver, Lea Albrecht, et al. Download chapter (PDF)
    1. Vorbemerkung
    2. Einleitung
      1. Selektive und indizierte präventive Maßnahmen
      2. Orte des Konsums / Drogenkonsumräume (DKR)
      3. Kommunikation/Kontakt
      4. Opioid-Substitutionsbehandlung
      5. Gewaltprävention und Deeskalation
      6. Tagesstrukturierung
      7. Crack-Zubereitung
      8. Harm Reduction, Infektionsprophylaxe und Safer Use
    3. 2. Psychosoziale Betreuung und medizinische Behandlung
      1. Erweiterung und Vereinheitlichung rechtlicher Rahmenbedingungen für den Betrieb von Drogenkonsumräumen
      2. Substanzmonitoring in Drogenkonsumräumen
      3. Drug Checking im DKR gemäß §10b BtMG
      4. Gruppenkonsum im DKR
      5. Der §29 BtMG sollte für diese Aspekte überarbeitet und angepasst werden.
      6. Entwicklung der Sozialraumarbeit und der innerstädtischen sowie einrichtungs- und städteübergreifenden Vernetzung
      7. Etablierung einer niedrigschwelligen medizinischen Grundversorgung
      8. Rechtliche Veränderungen zur Verschreibung bzw. Zugänglichmachung von Kokain
      1. Typologie der Konsument*innen sowie Bedingungen und Verläufe des Crack-Konsums
      2. Epidemiologie des Crack-Konsums, Substanzmonitoring und Monitoring lokaler Drogenszenen
      3. Erprobung von neuen medikamentösen Behandlungsansätzen
      4. Identifikation von wirksamen psychosozialen Behandlungsansätzen und deren Erprobung
      5. Harm Reduction
      6. Prävention des Crack-Konsums
      1. Verbesserung kommunaler Vernetzungen in der Eingliederungshilfe und bei Rehabilitationsmaßnahmen
      2. Implementierung sozialpsychiatrischer Hilfen und medizinischer Akutversorgung
      3. Gemeinwesenarbeit und Entstigmatisierungskampagnen
      4. Medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit
      5. Entstigmatisierung in und durch Sprache
    4. Literatur
  12. Christine Tügel, Susanne Kirbach Download chapter (PDF)
    1. Die Ausgangslage in den 1990er/Anfang der 2000er Jahre in der Hamburger Hauptbahnhofregion
    2. Einführung spezieller Angebote aufgrund der Zunahme des Crack-Konsums in der Hauptbahnhofregion
    3. Die aktuellen Konsummuster in der offenen Drogenszene
    4. Verschlechterung der psychosozialen und gesundheitlichen Lebenslagen
    5. Einleitung von ordnungs- und sozialpolitischen Maßnahmen aufgrund erhöhter Sichtbarkeit im öffentlichen Raum
    6. Ausblick
    7. Literatur
  13. Thomas Peschel Download chapter (PDF)
    1. Welche psychosozialen/psychotherapeutischen Interventionen gibt es?
    2. Welche Pharmakologische Ansätze gibt es?
    3. Was ist mit Mavoglurant?
    4. Zusammenfassung
    5. Was bräuchte es in einer idealen Welt, um die multiplen Probleme anzugehen?
    6. Literatur

Similar publications

from the topics "Health and Medicine General", "Health Policy", "Social Work"
Cover of book: Lehren und Lernen von Bewegungen
Book Titles Full access
Jörg Bietz, Hans-Georg Scherer
Lehren und Lernen von Bewegungen
Cover of book: Covid e impatto della pandemia sul diritto
Edited Book No access
Esther Happacher, Margareth Helfer, Francesco A. Schurr
Covid e impatto della pandemia sul diritto
Cover of book: Vergütung von Gründungsarbeit
Book Titles Full access
Lila Nettsträter
Vergütung von Gründungsarbeit
Cover of book: Health Psychology
Edited Book No access
Philipp Stang, Maren Weiss, Martin G. Köllner
Health Psychology
Cover of book: Rethinking Obesity Prevention
Book Titles No access
Vasiliki Kolovou
Rethinking Obesity Prevention