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Terrorabwehr durch Strafrecht?

Verfassungsrechtliche und strafrechtssystematische Grenzen der Vorfeldkriminalisierung
Authors:
Publisher:
 2012


Bibliographic data

Copyright year
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7522-7
ISBN-Online
978-3-8452-3977-4
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Hannoversches Forum der Rechtswissenschaften
Volume
39
Language
German
Pages
470
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 18
    1. Veränderungen der terroristischen Bedrohungslage No access Pages 19 - 24
    2. Erfolgte, geplante sowie sonst diskutierte staatliche Reaktionen No access Pages 24 - 28
    3. Umgrenzungen des Untersuchungsgegenstandes No access Pages 28 - 33
      1. Der Gang des Gesetzgebungsverfahrens No access Pages 33 - 35
      2. Europarechtliche Hintergründe der Neukodifikation No access Pages 35 - 38
      3. Die Grundproblematik eines präventiv wirkenden Strafrechts No access Pages 38 - 42
        1. Die Strafbarkeit der Vorbereitung einer schweren Gewalttat (§ 89a StGB) No access
        2. Entsprechungen des Bundesratsentwurfs - § 129a V 3 StGB-BRE No access
        3. Die tatsächlichen Hintergründe zu der Schaffung dieser Teilbestimmungen No access
        4. Die Strafbarkeit der Anleitung zu einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie die Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 91 bzw. § 89b StGB) No access
        5. Die tatsächlichen Hintergründe zu der Schaffung des § 91 StGB No access
        6. Die tatsächlichen Hintergründe sowie rechtliche Auswirkungen des § 89b StGB No access
        7. Die Sozialadäquanzklausel der §§ 89b II, 91 II StGB No access
        8. Die Strafbarkeit von Sympathiewerbungen für terroristische Vereinigungen No access
        1. Erweiterung der Anwendbarkeit deutschen Strafrechts No access
        2. Ergänzung von Straftatkatalogen anderer Normen des StGB um § 89a StGB No access
        3. Aufnahme des § 89a StGB in die Katalogtaten besonderer Ermittlungsbefugnisse der StPO No access
        4. Erweiterung der Zuständigkeiten der Staatsschutzsenate der Oberlandesgerichte und des BGH sowie Erweiterung des Evokationsrechts des Generalbundesanwaltes No access
        5. Ergänzung ausländerrechtlicher Bestimmungen No access
        6. Änderung des Passgesetzes No access
        7. Erweiterte Meldepflichten beim Chemikalienerwerb No access
      1. zu §§ 129a, b StGB No access Pages 64 - 75
        1. zu § 127 StGB No access
        2. zu § 80 StGB No access
        3. zu § 310 StGB No access
        4. zu § 30 StGB No access
        5. zu Normen des Nebenstrafrechts No access
      2. Ergebnis No access Pages 91 - 92
      1. zu §§ 129a, b StGB No access Pages 92 - 95
      2. zu § 100 StGB No access Pages 95 - 96
      3. Ergebnis No access Pages 96 - 97
      1. zu § 111 StGB No access Pages 97 - 100
      2. zu § 130a StGB No access Pages 100 - 105
      3. zu §§ 129a, b StGB No access Pages 105 - 108
      4. zu Normen des Nebenstrafrechts No access Pages 108 - 108
      5. Ergebnis No access Pages 108 - 109
    1. Das Verhältnis der in dem Gesetzentwurf des Bundesrates vorgesehenen Strafbarkeit von Sympathiewerbungen zu bestehenden Normen No access Pages 109 - 112
      1. Äußere und Innere Sicherheit No access Pages 113 - 117
      2. Der Rechtscharakter der Sicherheit No access Pages 117 - 121
        1. Die eine Pflicht zur Schaffung neuer strafrechtlichen Normen bejahende Ansicht No access
          1. Tatsächliche Hindernisse No access
          2. Politische Hindernisse No access
            1. Die generelle Zulässigkeit der Herleitung von Eingriffsbefugnissen aufgrund grundrechtlicher Schutzpflichten? No access
            2. Beschränkung des staatlichen Handelns auf Störer? No access
            3. Die Möglichkeit der Herleitung von Eingriffsbefugnissen aus den grundrechtlichen Schutzpflichten in Bezug auf die §§ 89a, b, 91 StGB No access
      3. Ergebnis No access Pages 141 - 142
      1. Einführende Anmerkungen zu der rechtlichen Zulässigkeit einer solchen Vorverlagerung der Strafbarkeit No access Pages 142 - 148
      2. Begrenzungen aus der Kompetenzordnung des Grundgesetzes No access Pages 148 - 150
      1. Die Aufgabe des Strafrechts: Bewirkung von Rechtsgüterschutz No access Pages 151 - 153
      2. Der Kreis schützenswerter Rechtsgüter No access Pages 153 - 155
      3. Das Verhältnis des Rechtsgutsgedankens zu verfassungsrechtlichen Vorgaben an den Gesetzgeber No access Pages 155 - 159
        1. Konkretisierung oder Erweiterung des Rechtsgutsbegriffes im Lichte der Straftheorien? No access
        2. Rechtsgüterschutz und Prävention No access
        1. Die rechtsgutsbezogene Problematik der §§ 129a, b StGB No access
        2. Übertragbarkeit des Ergebnisses eines ausreichenden Rechtsgüterbezuges auf die §§ 89a, b, 91 StGB? No access
          1. Auflösung der Konturen geschützter Rechtsgüter No access
            1. Standardisierung von Massenverhalten No access
            2. Fehlende Steuerungsfähigkeit infolge der Kompliziertheit der Sachmaterie No access
            3. Fallgruppen aufgrund von Nachweis- oder Zurechnungsschwierigkeiten No access
            4. Besondere Befugnisse zur Schaffung abstrakter Gefährdungsdelikte im Staatsschutzbereich? No access
            5. Abstrakte Gefährdungsdelikte bei noch ausstehender Vornahme des gefährlichen Verhaltens? No access
            6. Sonderfall: Kooperationsdelikte No access
      4. Zusammenfassende Betrachtung der Vereinbarkeit einer Vorverlagerung der Strafbarkeit mit dem Rechtsgutsbezugserfordernis des Strafrechts No access Pages 196 - 197
      1. Ausländerrechtliche Maßnahmen No access Pages 197 - 201
      2. Polizeirechtliche Präventivhaft No access Pages 201 - 203
      3. Die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Strafrechts als Funktion des ultima-ratio-Gedankens No access Pages 203 - 204
        1. Das Verhältnis vorrangig präventiv wirkender zu repressiv wirkenden Strafnormen No access
        2. Auswirkungen strafrechtlicher Verfahrenssicherungen No access
      1. Begriffsdefinition »Feindstrafrecht« No access Pages 209 - 215
      2. Bestehen weitergehender rechtlicher Befugnisse gegenüber »Feinden« des Rechtsstaats? No access Pages 215 - 217
        1. Grundlegende Andersartigkeit von »Feinden«? No access
        2. Vermeidung des Eindringens feindstrafrechtlicher Elemente in das Bürgerstrafrecht? No access
        3. Keine zu weitgehende Aufgabe rechtsstaatlicher Prinzipien? No access
      3. Die Undurchführbarkeit einer Einteilung der Bevölkerung in Bürger und Feinde des Rechtsstaates No access Pages 223 - 226
          1. Grundgesetzliche Regelungen der wehrhaften Demokratie als Einschränkungsermächtigung No access
          2. Die Verletzung der Menschenwürdegarantie des Art. 1 I GG No access
          3. Vereinbarkeit eines Feindstrafrechts in Form der §§ 89a, b, 91 StGB mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 I GG No access
        1. Zusammenfassendes Ergebnis No access
      1. Beachtung der Grenzen eines Gesinnungsstrafrechts No access Pages 239 - 242
      2. Überschreitung der Grenzen eines tatorientierten Strafrechts? No access Pages 242 - 251
    1. Die Gefahr der Schaffung eines bloß symbolischen Strafrechts No access Pages 251 - 254
        1. Erforderlichkeit einer subjektiven Tatbestandsbeschränkung? No access
        2. Die inhaltlichen Anforderungen an ein tatbestandsbegrenzendes subjektives Merkmal No access
        3. Konformität einer weiten Interpretation des Absichtserfordernisses mit § 89a StGB nahestehenden Tatbeständen des StGB No access
        4. Zusammenfassung der Ergebnisse in Bezug auf § 89a II Nr. 1 StGB No access
        5. Ergebnisse in Bezug auf § 89a II Nr. 2 – 4 StGB No access
        6. Ergebnisse in Bezug auf § 89b I StGB No access
        7. Ergebnisse in Bezug auf § 91 I StGB No access
        1. Vorverlagerungen bei einem eindeutigen Vorausweisen der Tathandlung auf die künftige Begehung eines Deliktes No access
        2. Vorverlagerungen bei der selbstständigen Ausgestaltung von Straftatbeständen No access
        3. Ergebnisse und Alternativen No access
      1. Einleitende Überlegungen zu der Zuständigkeit der BRD zur Strafverfolgung No access Pages 275 - 276
        1. Die grundsätzliche Beschränkung auf den Schutz inländischer Rechtsgüter No access
        2. Ausländische Rechtsgüter einbeziehende Ausnahmefälle No access
      2. Erweiterungen des Anwendungsbereiches deutschen Strafrechts durch die §§ 89a III, 89b III StGB No access Pages 282 - 284
        1. Der Grundsatz des Territorialprinzips (§ 3 StGB) No access
        2. Erweiterungen infolge der engeren rechtlichen Verbundenheit von EU-Staaten? No access
        3. Erzielung anderer Ergebnisse durch Einbeziehung des Genehmigungserfordernisses? No access
        4. Die Erweiterungen durch die den §§ 4ff. StGB zugrundeliegenden Grundsätzen No access
        5. Korrektivwirkung der §§ 89a III 2, 89b III 2 StGB? No access
          1. Vorliegen einer zu §§ 6 Nr. 1 – 8 StGB vergleichbaren Regelung No access
          2. Korrektur dieses Ergebnisses durch Einbeziehung der Besonderheiten des internationalen Terrorismus? No access
          3. Vorliegen einer zu § 6 Nr. 9 StGB vergleichbaren Regelung No access
          4. Exkurs: Legitimation durch Heranziehung weiterer Strafrechtsanwendbarkeitsbestimmungen? No access
        6. Ergebnis No access
        1. § 89a II Nr. 1 StGB No access
        2. § 89a II Nr. 2 StGB No access
        3. Nähere Konkretisierungen durch die Verwendung eines Absichtserfordernisses? No access
        4. § 89a II Nr. 3 StGB No access
        5. Zweifel einer hinreichenden Bestimmtheit für Personen auf Ausbilder- oder Lieferantenseite No access
        6. § 89a II Nr. 4 StGB No access
        7. Die Strafbarkeiten von Teilnehmern im Lichte des Art. 103 II GG No access
      1. Die Vereinbarkeit des § 89b StGB mit Art. 103 II GG No access Pages 333 - 334
      2. Die Vereinbarkeit des § 91 StGB mit dem Bestimmtheitsgrundsatz des Art. 103 II GG No access Pages 334 - 337
      3. Ergebnisse in Bezug auf die Beachtung des Bestimmtheitsgebotes No access Pages 337 - 337
      1. Konkretisierungen des Prüfungsmaßstabes No access Pages 337 - 342
      2. Gefahren durch die Streuwirkung staatlicher Reaktionen No access Pages 342 - 343
      3. Das Erfordernis einer Abwägung? No access Pages 343 - 344
        1. Der Rang der betroffenen Güter No access
          1. Mindestumsetzungswahrscheinlichkeiten No access
          2. Mehrpersonenerfordernisse No access
          3. Disproportionalität zwischen Schadenswahrscheinlichkeit und betroffenem Gut No access
      4. Ergebnis bzgl. der §§ 89a, 91 StGB No access Pages 354 - 356
      5. Ergebnis bzgl. § 89b StGB No access Pages 356 - 360
      6. Exkurs: Politische Widersprüche No access Pages 360 - 360
      1. Intrasystematische Stimmigkeit der Strafandrohungen No access Pages 360 - 364
        1. Hinsichtlich der §§ 89b, 91 StGB No access
        2. Hinsichtlich § 89a StGB No access
      2. Eine von bestehenden Tatbeständen abstrahierte Betrachtung No access Pages 367 - 370
        1. § 89a VII StGB No access
        2. § 89a V StGB No access
      1. Einführende Überlegungen No access Pages 375 - 377
      2. Unterscheidungen in Haupt- und Nebenzwecke der Straftatbestände No access Pages 377 - 381
      3. Andere rechtliche Reaktionsmöglichkeiten des Staates No access Pages 381 - 382
      1. Fehlende Erkenntnismöglichkeiten von Ermittlungsbehörden und Gerichten No access Pages 382 - 389
        1. Die Verwertung erfolterter Erkenntnisse No access
          1. Grundlagen der Lehren von den Beweisverwertungsverboten No access
          2. Anwendung dieser auf Auslandssachverhalte? No access
          3. Weitere Folgen von Beweisverwertungsverboten bei grundlegend rechtswidrigen Beweisgewinnungen im Ausland No access
        2. Das vorgelagerte Hauptproblem: Die Feststellung eines Verstoßes bei der Beweiserhebung No access
      2. Ergebnis No access Pages 406 - 407
      1. Überblick und Auswirkungen der in Verbindung mit den §§ 89a, b, 91 StGB stehenden Neuregelungen No access Pages 407 - 410
      2. Fehlende Systemkonformität eines nicht auf § 120 I GVG gestützten Vorgehens No access Pages 410 - 411
      3. Die Unerfüllbarkeit der besonderen Voraussetzungen des § 120 II GVG No access Pages 411 - 414
      4. Rechtspraktische Behinderungen der Ermittlungstätigkeit No access Pages 414 - 416
      5. Die weitere Gefahr systemwidriger untergerichtlicher Zuständigkeiten No access Pages 416 - 418
      6. Ergebnisse bzgl. der Verfolgungszuständigkeiten von Delikten nach § 89a StGB No access Pages 418 - 419
      7. Ergebnisse bzgl. der Verfolgungszuständigkeiten von Delikten nach § 89b StGB No access Pages 419 - 420
      8. Weitergehende Systemwidrigkeiten im Rahmen der Verfolgung von Delikten nach § 91 StGB No access Pages 420 - 421
    1. Strafprozessuales Gesamtergebnis No access Pages 421 - 422
  2. Abschlussbetrachtung No access Pages 423 - 432
  3. Register No access Pages 433 - 438
  4. Literaturverzeichnis No access Pages 439 - 470

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