Notare in der nationalsozialistischen "Volksgemeinschaft"
Das westfälische Anwaltsnotariat 1933-1945- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Studie analysiert die Praxis des Notarberufs in der NS-Zeit in einer zweifachen, sich ergänzenden Annäherung aus zeitgeschichtlicher und rechtshistorischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem Platz der Notare in der von den Nationalsozialisten propagierten „Volksgemeinschaft“. Die beiden Verfasser arbeiten heraus, mit welchen Erwartungen Notare vonseiten des NS-Regimes konfrontiert waren. Anhand von statistischen Erhebungen, der Analyse von Personalakten und der Urkundenüberlieferung zeigen sie, wie die Notare auf diesen Erwartungsdruck reagierten und wie sie den ihnen verbliebenen Handlungsspielraum bei der Ausübung ihres Berufes nutzten. Vor diesem Hintergrund wird insbesondere die Rolle der Notare in den „Arisierungsverfahren“ beleuchtet, in denen jüdische Unternehmer und Privatleute um ihr Eigentum gebracht wurden. Die Untersuchung erfolgt am Beispiel der westfälischen Landgerichtsbezirke Dortmund, Hagen und Münster-Land.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4212-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8515-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 502
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Autor:innen: |
- Der Notar Kein ZugriffAutor:innen: |
- Notare und Nationalsozialismus Kein ZugriffAutor:innen: |
- Untersuchungsziele Kein ZugriffAutor:innen: |
- Methoden Kein ZugriffAutor:innen: |
- „Volksgemeinschaft“ als Forschungsparadigma Kein ZugriffAutor:innen: |
- Regionale Eingrenzung der Untersuchung Kein ZugriffAutor:innen: |
- Forschungsstand Kein ZugriffAutor:innen: |
- Quellenlage Kein ZugriffAutor:innen: |
- Vorgehen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der Raum Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das Anwaltsnotariat Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Der Nationalsozialismus in Westfalen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Wege zum nationalsozialistischen Notariat Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Das Notarleitbild der Reichsnotarordnung vom 13. Februar 1937 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 2.1.1 Der Nachweis „arischer Abstammung“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.1.2 Die schwierige Verdrängung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.1.3 Die Betroffenen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.1.4 Die Kollegen und die „Volksgenossen“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.1.5 Folgen der Verdrängung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.1.6 „Mischehen-Notare“ in der „Volksgemeinschaft“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2.2.1 Parteimitgliedschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2.2 Alt-Parteigenossen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2.3 Neu-Parteigenossen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2.4 Parteigenossen und Nicht-Parteimitglieder Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2.3.1 Ehe und Sexualität Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.3.2 Ernährung in Zeiten des Krieges Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.4 Der Notar und seine „Berufskameraden“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.5 „Verdienen“ in der „Volksgemeinschaft“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.6 Notare als „Volksgenossen“ im Normenstaat Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.7 Die Notare und das Militär Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 3.1 Politische Gegner Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2 Politisch begründetes Ausscheiden aus dem Notariat? Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.3 Anwaltlicher Beistand für Verfolgte Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.4 Partieller Widerspruch Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.5 Weltanschauliche Distanz Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.6 Einzelaktionen am Ende des Krieges Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Das Alltagsgeschäft Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Besondere Regelungen, vor allem für Kaufverträge Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Orte der Beurkundung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 4.1.1 Güterrechtliche Vereinbarungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.1.2 Verfügungen der Ehegatten Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.1.3 Unterhalt/Scheidung Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.1.4 Kindschaftssachen Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.1.5 Kindesannahme Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.2 Erbrechtliche Urkunden Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 4.3.1 Verträge außerhalb des Erbhofrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.3.2 Erbhofrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.4 Eintragung von Grundschulden Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 4.5.1 Grundschulden zur Sicherung der „Reichsfluchtsteuer“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.5.2 Finanzierung der Auswanderung Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.5.3 Vollmachterteilung vor der Ausreise Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.5.4 Sonstige mit der Ausreise zusammenhängende Urkunden Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. „Arisierung“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Verordnungen des Jahres 1938 Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 3.1 Das Verfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2 Die Entwicklung in zeitlicher Dimension Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.3 Notare als Veräußerer Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 3.4.1 Die Mitwirkung der Partei Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.4.2 Mitarbeiter als Käufer Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.4.3 Betriebsübergabe an Verwandte/Ehegatten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 3.5.1 Die Rahmenbedingungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.5.2 Fälle von Preisdrückung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.5.3 Preise für Warenlager/Inventar/Maschinen Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.6 Übernahme des Personals/der Personalansprüche Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.7 Konkurrenzverbot Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.8 Weitere Abreden Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.9 Besonderheiten der „Arisierung“ von Betrieben im Münsterland Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 4.1 Pacht statt Verkauf? Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.2 Miete statt Pacht Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.3 Der Mietzins Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Zusammenfassung: Die notarielle Tätigkeit bei „Unternehmensarisierungen“ Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1.1 Notare auf Verkäuferseite Kein ZugriffAutor:innen:
- 1.2 Abwesende jüdische Eigentümer Kein ZugriffAutor:innen:
- 1.3 Versuch der „Arisierung“ eines „arischen“ Grundstücks Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1.4.1 Auswahl durch den Verkäufer? Kein ZugriffAutor:innen:
- 1.4.2 Kommunen als Käufer Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 2.1 Einheitswert statt Verkehrswert Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.2 Abweichungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 2.3 Der Zeitfaktor Kein ZugriffAutor:innen:
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- 3.1 Sachmängelregelungen Kein ZugriffAutor:innen:
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- 3.2.1 Übernahme der Belastungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2.2 Sperrkonten Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2.3 Finanzierung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3.2.4 Stundung des Kaufpreises Kein ZugriffAutor:innen:
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- 4.1 Die Sicherungshypothek Kein ZugriffAutor:innen:
- 4.2 Die Auflassungsvormerkung Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Kosten Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 6.1 Folgen der Nichtgenehmigung Kein ZugriffAutor:innen:
- 6.2 Rücktrittsrecht in anderen Fällen Kein ZugriffAutor:innen:
- 6.3 Die Ausübung des Rücktrittsrechts Kein ZugriffAutor:innen:
- 6.4 Versagung der Genehmigung der Behörde Kein ZugriffAutor:innen:
- 7. Die Dauer des Genehmigungsverfahrens Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 8.1 Nennung des Motivs in der Urkunde Kein ZugriffAutor:innen:
- 8.2 Vorübergehende Wohnberechtigung Kein ZugriffAutor:innen:
- 8.3 Rettung oder Tod – die zeitliche Komponente Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- 1. Notare im NS-Staat Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Notar und „Volksgenosse“? Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3. Ein neues Notarleitbild? Kein ZugriffAutor:innen: |
- 1) Archivalische Quellenbestände Kein Zugriff
- 2) Notarurkunden Kein Zugriff
- II. Veröffentlichte Quellen und Sekundärliteratur Kein Zugriff
- III. Internetressourcen Kein Zugriff
- IV. Zeitzeugeninterviews Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 495 - 496
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 497 - 498
- Register der erwähnten Notare Kein Zugriff Seiten 499 - 502





