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Sammelband Kein Zugriff

Recht als Erzählung

Narratologie und Recht von der Antike bis in die Gegenwart
Herausgeber:innen:
Reihe:
Colloquia Raurica, Band 18
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Zwei aktuelle Forschungstrends stehen in diesem Band miteinander im Dialog: zum einen das wachsende Interesse der historisch orientierten Literatur- und Kulturwissenschaften am Recht, das zunehmend als Medium kultureller Wissensbestände und sozialer Praxis begriffen wird, zum anderen die Narratologie, die längst zu einem Analyseinstrument für ganz unterschiedliche fiktionale und neuerdings auch faktuale Textsorten und Medien avanciert ist. Welche Erkenntnisse lassen sich gewinnen, wenn man Rechtstexte als Erzählungen betrachtet und sie auf ihre jeweiligen narrativen Strukturen und Funktionen hin befragt?

Der Band verfolgt damit ein doppeltes Ziel: Er möchte einen Beitrag zur literaturwissenschaftlichen Erzählforschung leisten, indem er die Sphäre des Rechts als Untersuchungsgegenstand in den Mittelpunkt rückt, und gleichzeitig neue Perspektiven auf das antike und moderne Recht als narrativen und kulturellen Sinn- und Deutungsrahmen eröffnen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2025
Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7965-5171-0
ISBN-Online
978-3-7965-5172-7
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Reihe
Colloquia Raurica
Band
18
Sprache
Deutsch
Seiten
396
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    2. Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff
  1. Einleitung: Recht und Erzählung aus altertumswissenschaftlicher und diachroner Perspektive Kein Zugriff Seiten 9 - 30
    Autor:innen:
    1. Particularising the Particular in Law: Telling Stories, Making Facts Kein Zugriff Seiten 33 - 66
      Autor:innen:
    2. Das hohe Lied der Richter? Verschiedene Erzählungen von der Stellung der Richter im «Pachtinventar-Fall» des Reichsgerichts aus dem Jahr 1922 Kein Zugriff Seiten 67 - 90
      Autor:innen:
    3. The Reconfiguration of Law and Narrative in Plato’s Apology Kein Zugriff Seiten 91 - 104
      Autor:innen:
    1. Narrative in Hellenistic Civic Decisions. Persuasion, Legitimacy and «Cultural Democracy» Kein Zugriff Seiten 107 - 136
      Autor:innen:
    2. Narrative and the Drama of Government in Late Roman Legislation: A Narratological Approach to the Post-Theodosian Novels Kein Zugriff Seiten 137 - 176
      Autor:innen:
    3. Deeds Undone – The Real, the Imaginary and the Equitable in Roman Law Kein Zugriff Seiten 177 - 194
      Autor:innen:
    1. Narrative Elemente in den libri quaestionum des Iulius Paulus Kein Zugriff Seiten 197 - 230
      Autor:innen:
    2. «A quaint, but legally irrelevant, meditation»? Narrative und narrative Rahmungen in jüdischen Responsa des 20. und 21. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 231 - 252
      Autor:innen:
    3. Roman-Style Jurists in Ancient Judaism. Telling the Story from Philo and Josephus to the Rabbis Kein Zugriff Seiten 253 - 282
      Autor:innen:
    1. Narrating Entitlement in Ancient Rome. Nomos, Empire, and Political Economy between 100 BCE and 200 CE Kein Zugriff Seiten 285 - 306
      Autor:innen:
    2. Recht und Erzählung in Plinius’ Briefen: Strategische Hybridisierungen zwischen fact and fiction. Mit einem Epilog zu Hannah Arendt Kein Zugriff Seiten 307 - 338
      Autor:innen:
    3. Theorie des Nuklearnarrativs. Auch beim Bild und bei der Rhetorik von Sebastian Brants Freiheitstafel Kein Zugriff Seiten 339 - 392
      Autor:innen:
  2. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 393 - 396

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