
Die Sprachen des Begehrens
Eine Geschichte der deutschen Liebeslyrik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Kittsteins eingehende Betrachtung von Gedichten vom Minnesang bis in die Moderne zeigt die Vielfalt einer faszinierenden Gattung in ihren kulturgeschichtlichen Kontexten. Ulrich Kittstein unternimmt einen unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Streifzug durch die deutschsprachige Liebeslyrik zwischen dem Mittelalter und dem 21. Jahrhundert. In neun thematisch geordneten Kapiteln widmet er sich hochartifiziellen Kunstformen ebenso wie scheinbar spontanen Erlebnisgedichten. Er analysiert Liebesgedichte, die von erotischen Phantasien und sublimen Schwärmereien, von symbiotischen Zweierbeziehungen und Trennungsklagen, von Liebe und Tod und von der zerstörerischen Macht des Eros handeln. Dabei wird die Literaturgeschichte der Liebeslyrik mit der Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Diskurse verknüpft: Liebesgedichte reagieren sensibel auf soziale Umwälzungen, auf neue Geschlechterrollen und auf den historischen Wandel der Normen, die das Sprechen über Sexualität regulieren. Ansätze der Psychoanalyse, der Diskursgeschichte und der Soziologie bilden das theoretische Fundament, mehr als neunzig repräsentative Gedichte aus zehn Jahrhunderten das plastische Anschauungsmaterial des Buches. Alle lyrischen Werke werden vollständig wiedergegeben, in ihren jeweiligen Kontexten vorgestellt und ausführlich interpretiert. So entsteht eine vielschichtige und abwechslungsreiche Kulturgeschichte der deutschen Liebeslyrik, die wissenschaftlichen Anspruch mit Allgemeinverständlichkeit verbindet und damit auch für Leserinnen und Leser jenseits des akademischen Fachpublikums gedacht ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-6067-9
- ISBN-Online
- 978-3-8353-9301-1
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 398
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- »Waz mag daz sîn, daz diu werlt heizet minne«? Kein Zugriff
- Kunstvolle Klagen: Hoher Minnesang und petrarkistische Lyrik Kein Zugriff
- Der Ton des Gefühls im 18. Jahrhundert Kein Zugriff
- Ein Recht auf Lust? Kein Zugriff
- Unterdrückung und Befreiung Kein Zugriff
- Poetische Symbiosen und brüchige Refugien Kein Zugriff
- »Eros der alles begonnen«: Liebe als Weltgesetz Kein Zugriff
- »Mann und Weib und Weib und Mann« Kein Zugriff
- Vom Bann der Elben zum Gesang der Lore-Ley Kein Zugriff
- Der Mythos der Triebe Kein Zugriff
- Liebe und Tod vom Barock bis zur Romantik Kein Zugriff
- Ozeanische Gefühle Kein Zugriff
- Im Morgengrauen: Tagelieder Kein Zugriff
- Wehmut und Klage Kein Zugriff
- Verrat Kein Zugriff
- Die Schatten des Alters Kein Zugriff
- Die neue Rolle der Frau Kein Zugriff
- »Was kann Liebe bewegen?« Kein Zugriff
- »Es ist eine alte Geschichte, / Doch bleibt sie immer neu« Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 383 - 388
- Register der Gedichttitel und -anfänge Kein Zugriff Seiten 389 - 392
- Register der Autorinnen und Autoren und ihrer Gedichte Kein Zugriff Seiten 393 - 398




