
Gottfried Benn und der literarische Nachkrieg
Werke und Wechselwirkungen des späten Ruhms- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Gottfried Benns wechselvolle Positionen im literarischen Feld der Nachkriegszeit – aus den Quellen heraus neu bestimmt. Gottfried Benns Fall und Aufstieg in der literarischen Öffentlichkeit nach 1945 gehört wohl zu den bemerkenswertesten Wendungen der bundesrepublikanischen Kulturgeschichte. Doch wie entstand er eigentlich, der Ruhm? Sarah Gabers materialreiche Studie geht dieser Frage anhand exemplarischer Werk-Kontext-Konstellationen nach. Dabei wird die Entstehung und Wirkung des Spätwerks ebenso gewürdigt wie die Interessen literaturvermittelnder Akteure: Verleger, Rundfunkredakteure oder Literaturwissenschaftler etwa. Benns »Come-back« wird so erstmals als kollektive Leistung perspektiviert, die den Blick freigibt auf das Medien-, Wissens- und Literaturarchiv der westdeutschen Nachkriegszeit.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5855-3
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8803-1
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 394
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1 »Das ist also mein Come-back« – Gottfried Benn und der literarische Nachkrieg Kein Zugriff
- 1.2 Erkenntnisinteresse und Relevanz der Fragestellung Kein Zugriff
- 1.3 Vorgehens- und Darstellungsweise, Textauswahl und Quellen Kein Zugriff
- 2.1 Pierre Bourdieu und die Literaturwissenschaft Kein Zugriff
- 2.2 Literaturgeschichte als Feldgeschichte – Aufriss und Thesen zur Nachkriegsliteratur Kein Zugriff
- 2.3 »Epoche machen« – Feldtheoretischer Stellenwert von Rezeptionsprozessen Kein Zugriff
- 2.4 Habitus – Künstlerisches Ethos zwischen literarischem Form- und auktorialem Rollenbewusstsein Kein Zugriff
- 2.5 Zur bisherigen Rezeption der Feldtheorie in der Benn- Forschung Kein Zugriff
- 2.6 Zwischenbilanz – Methodenreflexion und Schlussfolgerungen für das Vorliegende Kein Zugriff
- 3.1 Ein Autor zwischen Kunst und Macht Kein Zugriff
- 3.2 ›Zweifelderwirtschaft‹ 1933 – Benns Annäherung an das politische Machtfeld Kein Zugriff
- 3.3 NS-Kulturpolitik – Die innerdeutsche Expressionismusdebatte Kein Zugriff
- 3.4 Ernüchterung und (erzwungener) Rückzug – Benns Ausschluss vom literarischen Feld Kein Zugriff
- 3.5 Zwischenbilanz – Von der ›Zweifelderwirtschaft‹ zum ›Doppelleben‹ Kein Zugriff
- 4.1 »Literarischer Staats- u. Gesellschaftsfeind Nr. I« – Zur Publikationssituation bis 1948 Kein Zugriff
- 4.2 Die ›Statischen Gedichte‹ – Programm, Ethos und Rezeption Kein Zugriff
- 4.3 Zwischenbilanz – Benns Wiedereintritt ins literarische Feld Kein Zugriff
- 5.1 Öffentlichkeitswirksame Öffentlichkeitsschelte – Ein ›Berliner Brief, Juli 1948‹ Kein Zugriff
- 5.2 Hans Paeschke, Joachim Moras und der frühe ›Merkur‹ Kein Zugriff
- 5.3 Ein »direktes G. B.-Heft« – Positionen von und zu Benn in ›Merkur‹-Heft 12 Kein Zugriff
- 5.4 Zwischenbilanz – Benn und der ›Merkur‹: Symbiosen der Nachkriegszeit Kein Zugriff
- 6.1 ›Doppelleben‹ »auf Bestellung« – Zum Einfluss Max Niedermayers Kein Zugriff
- 6.2 Autobiographie unter dem Anspruch absoluter Kunst Kein Zugriff
- 6.3 »Wer über Deutschland reden u. richten will, muss hiergeblieben sein« – Positionen zur literarischen Emigration Kein Zugriff
- 6.4 Zwischenbilanz – Zum kollektiven ›Doppelleben‹ der Nachkriegszeit Kein Zugriff
- 7.1 Das Vorfeld – Konstellationen in der frühen und mittleren Werkphase Kein Zugriff
- 7.2 »Vivisektion« – Dimensionen einer ambivalenten Annäherung Kein Zugriff
- 7.3 ›Probleme der Lyrik‹ – Ein literarisch-literaturwissenschaftlicher Konvergenzpunkt der Nachkrieg Kein Zugriff
- 7.4 Zwischenbilanz – Die »Frage nach dem Satzbau« und eine geteilte ›illusio‹ Kein Zugriff
- 8. Benns später Ruhm – Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 343 - 352
- 9. Literatur Kein Zugriff Seiten 353 - 386
- Dank Kein Zugriff Seiten 387 - 388
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 389 - 394




