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Hanns-Josef Ortheil

Herausgeber:innen:
Reihe:
Text + Kritik Neufassung, Band 251
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

"Das Schreiben […] ist für mich die einzige Art und Weise, endlich in einen intensiveren Kontakt mit der Welt zu treten und sie zu verstehen." Hanns-Josef Ortheil: "Der Stift und das Papier" Hanns-Josef Ortheil ist seit mehr als 40 Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Seine Bandbreite reicht von den Zeitromanen der 1980/90er Jahre über Familienromane und historische Romane bis zur Reiseliteratur und zur Wiederbelebung des Liebesromans, der ironisch den Liebesdiskurs seit Goethes "Werther" revidiert. Verschiedene Themenfelder der Gegenwartsliteratur, wie der Erinnerungsdiskurs, erfahren über Ortheils Texte entscheidende Anstöße, so etwa die Reflexion über Langzeitfolgen von Kriegstraumata. Sein archivarisches Großprojekt darf als einzigartig in der Gegenwartsliteratur gelten. Von den ersten Texten an entwirft Ortheil ein autofiktionales poetologisches Universum, das zentral um die Familientrias von Mutter, Vater und Sohn kreist. Alle genannten Textgruppen sind ebenfalls in Dreierformation erschienen. Seine Stellung im literarischen Feld wird durch den Kontext seiner Dozentur für Poetik in Hildesheim neu reflektiert. Ein Gespräch mit den Herausgebern über seine intellektuelle Einflussgeschichte, "Wo ich herkomme", beschließt das Heft. Im Mittelpunkt der bereits 1962 gegründeten Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK stehen Autorinnen und Autoren sowie aktuelle Themen der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte – die Spannweite reicht von Martin Luther über Juli Zeh bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels und zu Fragen digitaler Literatur und künstlicher Intelligenz. TEXT+KRITIK vermittelt Literatur, macht mit Analysen und kritischen Essays Lust auf Lektüre und richtet sich an alle, die an literarischen Fragen interessiert sind und sich mit Literatur beschäftigen. Die Herausgebenden und Beitragenden der Reihe sind ausgewiesene Fachleute aus Wissenschaft, Journalismus und Kulturvermittlung sowie die Autorinnen und Autoren selbst.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-68930-188-0
ISBN-Online
978-3-68930-189-7
Verlag
edition t+k, München
Reihe
Text + Kritik Neufassung
Band
251
Sprache
Deutsch
Seiten
114
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Caroline Kartenbeck
    1. 1 »Graphoanalyse« Kein Zugriff
    2. 2 Umkreisen und Umschreiben Kein Zugriff
    3. 3 Erfindungen des Lebens Kein Zugriff
    4. 4 Im Kosmos der Schrift Kein Zugriff
  2. Friedhelm Marx
    1. 1 Kein Zugriff
    2. 2 Kein Zugriff
    3. 3 Kein Zugriff
  3. Michael Braun
    1. »Laichvorgänge« der Romane Kein Zugriff
    2. Der Elefant als schreibhungriges Wappentier Kein Zugriff
    3. »Kunstmomente« und Reisereportagen Kein Zugriff
    4. Entbindungskunst Kein Zugriff
  4. Hektor Haarkötter
    1. Notieren als existenzielle biografische Bedingung Kein Zugriff
    2. Pragmatik des literarischen Notierens Kein Zugriff
    3. Zur Theorie des Notizzettels Kein Zugriff
    4. Archivar der Notizen Kein Zugriff
  5. Heinz-Peter Preußer
    1. Literatur zwischen Konsekration und Kitsch, theoretische Vorbemerkung Kein Zugriff
    2. Selbstvermarktung Kein Zugriff
    3. Sich-Ausschreiben in die Welt Kein Zugriff
    4. Archivierung und Hyperproduktivität Kein Zugriff
  6. Julia Schöll
    1. 1 Künstlerische Selbst(er)findung in Rom: »Faustinas Küsse« Kein Zugriff
    2. 2 Die Schule des Sehens: »Im Licht der Lagune« Kein Zugriff
    3. 3 Schreiben über das Schreiben Kein Zugriff
  7. Sprezzatura: Eine Poetik der Nonchalance – Kommentar zur Figuration des Italienischen in Ortheils »Die große Liebe« Kein Zugriff Seiten 54 - 60 Helmut Schmitz
  8. Katarzyna Grzywka-Kolago
    1. Einführung Kein Zugriff
    2. Erzählung »von jener fast fiebrigen, glücklich machenden Schaulust«29 Kein Zugriff
    3. 1 Perspektive des Landes Kein Zugriff
    4. 2 Perspektive des Wassers Kein Zugriff
    5. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
  9. Erich Garhammer
    1. Sprache abgerungen dem Schweigen Kein Zugriff
    2. Sprache abgerungen der Krise Kein Zugriff
    3. Sprache imprägniert von der Schönheit des Glaubens Kein Zugriff
    4. Beten: Gott erzählen Kein Zugriff
    5. Glaubensmomente Kein Zugriff
    6. Credo – Halleluja – Amen Kein Zugriff
  10. »Tischlein-Deck-Dich« – Über die kulinarischen Qualitäten der Prosa des Hanns-Josef Ortheil Kein Zugriff Seiten 79 - 89 Denis Scheck
  11. Wo ich herkomme – Ein Gespräch mit Hanns-Josef Ortheil über seine intellektuelle Einflussgeschichte Kein Zugriff Seiten 90 - 102 Heinz-Peter Preußer, Helmut Schmitz
  12. Bibliografie Kein Zugriff Seiten 103 - 108
  13. Notizen Kein Zugriff Seiten 109 - 114

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