Die Strafbarkeit des Menschenhandels im Lichte internationaler und europarechtlicher Rechtsakte
- Autor:innen:
- Reihe:
- Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie, Band 38
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Ungeachtet aller Vorzüge, die die fortschreitende Globalisierung mit sich bringt, lässt sich nicht leugnen, dass das Kriminalitätsphänomen des Menschenhandels hiervon in besonderem Maße profitiert. Dieser dunklen Seite der internationalen und europäischen Integration wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts mit verschiedensten Gegenmaßnahmen zu begegnen versucht. Neben Opferschutz und der Verbesserung grenzüberschreitender Kooperation steht dabei regelmäßig die Etablierung von strafrechtlichen Mindeststandards im Fokus.
Die Autorin untersucht, ob sich auf der Basis internationaler und europarechtlicher Rechtsakte mittlerweile ein einheitliches Anforderungsprofil der Menschenhandelsstrafbarkeit herausgebildet hat und inwieweit das deutsche Recht in diesem Bereich harmonisiert ist. In der Erkenntnis, dass die Eindämmung der Nachfrage wesentlich zu einer effektiven Bekämpfung des Menschenhandels beitragen kann, werden Grund und Grenzen eines Freierstraftatbestandes ausgeformt. Schließlich werden diverse Probleme analysiert, die die Strafverfolgung der Menschenhändler in der Praxis erschweren. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte Opferschutzrichtlinie.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6013-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2705-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie
- Band
- 38
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 206
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 22Autor:innen:
- Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 23 - 23Autor:innen:
- Gang der Untersuchung und Fragestellungen Kein Zugriff Seiten 23 - 25Autor:innen:
- Forschungsbedarf Kein Zugriff Seiten 25 - 26Autor:innen:
- Definition Kein Zugriff Seiten 27 - 27Autor:innen:
- Abgrenzung von Menschenschmuggel Kein Zugriff Seiten 27 - 28Autor:innen:
- Erscheinungsformen Kein Zugriff Seiten 28 - 29Autor:innen:
- Umfang und Ausmaß Kein Zugriff Seiten 29 - 30Autor:innen:
- Tätercharakteristika Kein Zugriff Seiten 30 - 31Autor:innen:
- Opfercharakteristika Kein Zugriff Seiten 31 - 32Autor:innen:
- Wohlstandsgefälle Kein Zugriff Seiten 32 - 33Autor:innen:
- Feminisierung der Migration Kein Zugriff Seiten 33 - 34Autor:innen:
- Einwanderungspolitik Kein Zugriff Seiten 34 - 34Autor:innen:
- Nachfrage Kein Zugriff Seiten 34 - 34Autor:innen:
- Organisierte Kriminalität Kein Zugriff Seiten 34 - 35Autor:innen:
- Grund und Grenzen der Internationalisierung des Menschenhandelstrafrechts Kein Zugriff Seiten 35 - 38Autor:innen:
- Autor:innen:
- Völkerbundabkommen Kein ZugriffAutor:innen:
- Konvention zur Unterdrückung des Menschenhandels und der Ausbeutung der Prostitution von 1949 Kein ZugriffAutor:innen:
- Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979 Kein ZugriffAutor:innen:
- Übereinkommen über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 Kein ZugriffAutor:innen:
- Fakultativprotokoll vom 25. Mai 2000 zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend den Verkauf von Kindern, die Kinderprostitution und die Kinderpornografie Kein ZugriffAutor:innen:
- UN-Zusatzprotokoll zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität vom 15. November 2000 (UN-Zusatzprotokoll „Palermo II“) Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- STOP-Programme Kein ZugriffAutor:innen:
- Gemeinsame Maßnahme vom 24. Februar 1997 betreffend die Bekämpfung des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung von Kindern Kein ZugriffAutor:innen:
- DAPHNE-Programme Kein ZugriffAutor:innen:
- Rahmenbeschluss des Rates der Europäischen Union zur Bekämpfung des Menschenhandels vom 19. Juli 2002 Kein ZugriffAutor:innen:
- Verbot des Menschenhandels in der Charta der Grundrechte der EU Kein ZugriffAutor:innen:
- EU-Plan zur Bekämpfung und Verhütung des Menschenhandels Kein ZugriffAutor:innen:
- Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels vom 16. Mai 2005 Kein ZugriffAutor:innen:
- Motive und Schutzrichtungen Kein Zugriff Seiten 53 - 55Autor:innen:
- Autor:innen:
- Bestimmung des Opferbegriffs Kein ZugriffAutor:innen:
- Umschreibung der Tathandlungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Umschreibung der Tatmittel Kein ZugriffAutor:innen:
- Umschreibung der Tatzwecke Kein ZugriffAutor:innen:
- Grenzüberschreitende organisierte Kriminalität Kein ZugriffAutor:innen:
- Subjektiver Tatbestand Kein Zugriff Seiten 60 - 61Autor:innen:
- Definition „Menschenhandel“ Kein Zugriff Seiten 61 - 61Autor:innen:
- Versuch Kein Zugriff Seiten 61 - 62Autor:innen:
- Teilnahme Kein Zugriff Seiten 62 - 62Autor:innen:
- Sanktionen Kein Zugriff Seiten 62 - 64Autor:innen:
- Verantwortlichkeit juristischer Personen Kein Zugriff Seiten 64 - 65Autor:innen:
- Gerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 65 - 66Autor:innen:
- Völkerrechtliche Verträge Kein Zugriff Seiten 66 - 67Autor:innen:
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- Richtlinie Kein ZugriffAutor:innen:
- Rahmenbeschluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausgangslage und Motivation Kein Zugriff Seiten 73 - 75Autor:innen:
- Die Vorschriften der §§ 180, 180 a III – V, 181 StGB Kein Zugriff Seiten 75 - 77Autor:innen:
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- Opferbegriff Kein ZugriffAutor:innen:
- Tathandlungen und -mittel Kein ZugriffAutor:innen:
- Tatzwecke Kein ZugriffAutor:innen:
- Grenzüberschreitende organisierte Kriminalität Kein ZugriffAutor:innen:
- Versuch Kein ZugriffAutor:innen:
- Teilnahme Kein ZugriffAutor:innen:
- Sanktionen Kein ZugriffAutor:innen:
- Verantwortlichkeit juristischer Personen Kein ZugriffAutor:innen:
- Gerichtsbarkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Ausgangslage und Motivation Kein Zugriff Seiten 85 - 87Autor:innen:
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- Menschenhandel, § 180 b StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Schwerer Menschenhandel, § 181 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
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- Opferbegriff Kein ZugriffAutor:innen:
- Tathandlungen und -mittel Kein ZugriffAutor:innen:
- Tatzwecke Kein ZugriffAutor:innen:
- Grenzüberschreitende organisierte Kriminalität Kein ZugriffAutor:innen:
- Versuch Kein ZugriffAutor:innen:
- Teilnahme Kein ZugriffAutor:innen:
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- Ausgangslage und Motivation Kein Zugriff Seiten 96 - 97Autor:innen:
- Die Vorschrift des § 236 StGB Kein Zugriff Seiten 97 - 98Autor:innen:
- Implementierung der internationalen Vorgaben Kein Zugriff Seiten 98 - 99Autor:innen:
- Ausgangslage und Motivation Kein Zugriff Seiten 99 - 100Autor:innen:
- Die Regelungen des ProstG Kein Zugriff Seiten 100 - 103Autor:innen:
- Auswirkungen des ProstG auf §§ 180 b, 181 StGB Kein Zugriff Seiten 103 - 104Autor:innen:
- Ausgangslage und Motivation Kein Zugriff Seiten 104 - 105Autor:innen:
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- § 232 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
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- Opferbegriff Kein ZugriffAutor:innen:
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- Zwecks sexueller Ausbeutung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Fazit Kein Zugriff Seiten 126 - 128Autor:innen:
- Internationale Ansätze zur Reglementierung der Nachfrage Kein Zugriff Seiten 129 - 130Autor:innen:
- Freiwillig ausgeübte Prostitution Kein Zugriff Seiten 130 - 131Autor:innen:
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- Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung, § 232 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Beihilfe zum Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, §§ 232, 27 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Sexuelle Nötigung, § 177 I Nr. 3 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Körperverletzung, §§ 223 ff. StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Gesetzgeberische Bemühungen Kein Zugriff Seiten 133 - 136Autor:innen:
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- Originäre Rechtsgutsverletzung Kein ZugriffAutor:innen:
- Teilnahme am Markt Kein ZugriffAutor:innen:
- Strafbedürftigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Verhältnismäßigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Entzug der wirtschaftlichen Basis Kein ZugriffAutor:innen:
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- Erleichterung der Ermittlungsarbeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Symbolisches Strafrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Kontraproduktiver Effekt Kein ZugriffAutor:innen:
- Praktikabilitätserwägungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Begriff der Leichtfertigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Strafrechtstheoretische Legitimation Kein ZugriffAutor:innen:
- Objektive Warnzeichen Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Zur dogmatischen Ausgestaltung eines Freierstraftatbestandes Kein Zugriff Seiten 152 - 154Autor:innen:
- Fazit Kein Zugriff Seiten 154 - 154Autor:innen:
- Schwierigkeiten polizeilicher Ermittlungen Kein Zugriff Seiten 155 - 157Autor:innen:
- Auswirkungen des ProstG Kein Zugriff Seiten 157 - 159Autor:innen:
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- Erweiterung der Telekommunikationsüberwachung zur Strafverfolgung Kein ZugriffAutor:innen:
- Einführung der Telekommunikationsüberwachung zu präventiven Zwecken Kein ZugriffAutor:innen:
- Vereinfachung der präventiven Wohnraumüberwachung Kein ZugriffAutor:innen:
- Einführung einer Beweislastumkehr bei der Gewinnabschöpfung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Betreuung durch Fachberatungsstellen und Zeugenschutz Kein ZugriffAutor:innen:
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- Eingeschränkte Aussagebereitschaft Kein Zugriff Seiten 169 - 170Autor:innen:
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- Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Ausländergesetz Kein ZugriffAutor:innen:
- Internationale Ansätze Kein ZugriffAutor:innen:
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- Inhalt Kein ZugriffAutor:innen:
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- Implementierung des Aufenthaltsrechts für Opfer von Menschenhandel Kein ZugriffAutor:innen:
- Umgang mit Personen, denen Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet wurde Kein ZugriffAutor:innen:
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- Rechtslage vor Einführung der Menschenhandelsvorschriften Kein Zugriff Seiten 191 - 192Autor:innen:
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- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 199 - 206Autor:innen:





