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Monographie Kein Zugriff

Der ÖGB

Zur Geschichte und Zukunft österreichischer Gewerkschaften
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Seit mehr als 30 Jahren befindet sich der ÖGB, einstmals eine der mächtigsten Gewerkschaften der Welt, in einer Krise. Mitgliedschaft, Finanzen und politischer Einfluss schwanden. Wie reagierten die Gewerkschaften als Großorganisationen auf diese Herausforderungen, was waren überhaupt die Ursachen ihres Niedergangs, und welche Integrationskraft für die österreichische Demokratie und Gesellschaft ist ihnen eigentlich noch zuzutrauen?

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Wandel des Umfelds (Wirtschaft, Politik, Gesellschaft) viel zu stark war, als dass sich der ÖGB ohne Substanzverlust hätte behaupten können; zugleich verschuldete er seinen Niedergang zu einem gehörigen Teil selbst, bedingte seine frühere Stärke die spätere Schwäche: Eine Geschichte des ÖGB von 1980-2010 mit einem Ausblick auf seine Zukunft.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7758-0
ISBN-Online
978-3-8452-4257-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
487
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 10
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    Autor:innen:
    1. Der Fetisch der Mitgliedschaft: weshalb Organisation wichtig sein kann Kein Zugriff Seiten 13 - 21
      Autor:innen:
    2. Schulen der Demokratie: zur gesellschaftlichen Rolle und Funktion von Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 21 - 27
      Autor:innen:
      1. Von der Diktatur in den „Gewerkschaftsstaat“: sagenumwobenes Fundament der Zweiten Republik Kein Zugriff Seiten 27 - 33
        Autor:innen:
      2. Verdrießlicher Proporz und unbotmäßiger Streik: Kehrseiten der Sozialpartnerschaft Kein Zugriff Seiten 33 - 38
        Autor:innen:
      1. Arbeiterführer aus dem Kaiserreich: Benya, Hofstetter, Ströer Kein Zugriff Seiten 39 - 48
        Autor:innen:
      2. Der Abschied der Vordenker: geistiger Aderlass im Ausgang der Ära Benya Kein Zugriff Seiten 48 - 55
        Autor:innen:
      3. „Auf der Suche nach Bargeld“: der Gewerkschaftsbund in der Krise Kein Zugriff Seiten 55 - 58
        Autor:innen:
      4. Nach dem Gipfel der Absturz: als die Mitgliederkrise sichtbar wurde Kein Zugriff Seiten 58 - 67
        Autor:innen:
      1. Kapitalist im sozialistischen Gewand: öffentlicher Imageschaden Kein Zugriff Seiten 67 - 71
        Autor:innen:
      2. Kreiskys katzbuckelnde Handlanger: angeschlagenes Führungspersonal Kein Zugriff Seiten 71 - 76
        Autor:innen:
      3. Nach Benya: die Wahl zwischen „Dallingerismus“ und einem Parvenü Kein Zugriff Seiten 76 - 79
        Autor:innen:
    1. Von der Arbeiterwohnung in den „Palazzo Bonzo“: Der Wechsel von Benya zu Verzetnitsch Kein Zugriff Seiten 79 - 87
      Autor:innen:
    2. Zukunftsprogramme in der Gewerkschaftsschule: symbolische statt strukturelle Maßnahmen Kein Zugriff Seiten 87 - 92
      Autor:innen:
      1. Stalin und der KGB in Wien: Stillstand der Organisation Kein Zugriff Seiten 93 - 102
        Autor:innen:
      2. Mantras ohne Zauber: Stillstand der Programmatik Kein Zugriff Seiten 102 - 107
        Autor:innen:
      3. Und jährlich grüßt das Ortskartell: gleichbleibende Rhetorik und immerwährende Appelle Kein Zugriff Seiten 107 - 115
        Autor:innen:
      4. Geld für das „Bonzentheater“: die Finanzkrise Kein Zugriff Seiten 115 - 118
        Autor:innen:
      5. Das Schweigen der Funktionäre: Finanzen ohne Grundlage Kein Zugriff Seiten 118 - 126
        Autor:innen:
      1. Alarmierender Exodus: die fortschreitende Mitgliederkrise Kein Zugriff Seiten 126 - 129
        Autor:innen:
      2. Das Ende des staatlichen Paternalismus im Bienenzüchterverein: anhaltende Krise der Sozialpartnerschaft Kein Zugriff Seiten 129 - 136
        Autor:innen:
      1. Monstergewerkschaften verbreiten Angst und Schrecken: die geplante Fusion der Metaller und Privatangestellten Kein Zugriff Seiten 136 - 149
        Autor:innen:
      2. „Kontaktoffensiven“ und „Powercups“: Mitgliederwerbung Kein Zugriff Seiten 149 - 150
        Autor:innen:
      3. Konfliktlose Konflikte: zur politischen Führung im ÖGB Kein Zugriff Seiten 150 - 156
        Autor:innen:
      4. Schreiduelle im Schrebergärtchen der Macht: Lähmung durch innere Konflikte Kein Zugriff Seiten 156 - 159
        Autor:innen:
      5. Versäumnisse der ÖGB-Führung: schlechte Lebensqualität in Zwentendorf und Hainburg Kein Zugriff Seiten 159 - 163
        Autor:innen:
      6. Aufruhr in der Patriarchenversammlung: apathische Demokratie Kein Zugriff Seiten 163 - 170
        Autor:innen:
    1. Exemplarischer Exkurs I: Die Organisationsreform Kein Zugriff Seiten 170 - 176
      Autor:innen:
      1. Frauen und der ÖGB: zur Entwicklung von Arbeitsmarkt und Gewerkschaftsmitgliedschaft Kein Zugriff Seiten 176 - 181
        Autor:innen:
      2. Großmütterliche Gewerkschaftsführerin: die Ära Maria Metzker Kein Zugriff Seiten 181 - 182
        Autor:innen:
      3. Der feministische Industriekaufmann: Hilde Seiler Kein Zugriff Seiten 182 - 185
        Autor:innen:
      4. Emanzipationsversuche in der Männerbastion: benachteiligte Frauen Kein Zugriff Seiten 185 - 190
        Autor:innen:
      5. Avantgarde mit starker Bremse: stagnierende Programmatik Kein Zugriff Seiten 190 - 195
        Autor:innen:
      6. Schaukämpfe zwischen Egoismus und Ideal: Konflikte Kein Zugriff Seiten 195 - 196
        Autor:innen:
      7. Nachsitzen in der Frauenakademie: Reformimpulse Kein Zugriff Seiten 196 - 199
        Autor:innen:
      8. Rage aus Benachteiligung: Irmgard Schmidleithner Kein Zugriff Seiten 199 - 204
        Autor:innen:
      9. Frauen im feministischen Grundstudium: die Zeit nach Schmidleithner Kein Zugriff Seiten 204 - 205
        Autor:innen:
      10. Quotenfrau an der Spitze: Eleonora Hostasch Kein Zugriff Seiten 205 - 207
        Autor:innen:
      11. Die Verwalterinnen: konturlose Berufsgewerkschafterinnen Kein Zugriff Seiten 207 - 211
        Autor:innen:
      1. Mängel einer Trendform: Kampf gegen die Tagelöhnerei Kein Zugriff Seiten 211 - 223
        Autor:innen:
      2. Die schwere Integration einsamer Wölfe: gewerkschaftsferne Beschäftigungsformen Kein Zugriff Seiten 223 - 228
        Autor:innen:
      1. Der Luxus-Gorbatschow im Endloskonflikt: Verzetnitschs unsichere Position Kein Zugriff Seiten 228 - 230
        Autor:innen:
      2. Angriffe von Robin Hood: Ursachen der Dauerkrise Kein Zugriff Seiten 230 - 235
        Autor:innen:
      3. Der Coup der Muskelprotze: anhaltende Führungsschwäche Kein Zugriff Seiten 235 - 241
        Autor:innen:
    2. Verlust von Integrationskraft: die 1990er Jahre Kein Zugriff Seiten 241 - 242
      Autor:innen:
    1. Keine Reform nach Plan: Verzetnitsch im Duell mit Sallmutter und Nürnberger Kein Zugriff Seiten 243 - 247
      Autor:innen:
      1. Wie die Gewerkschaften auszogen, um das Fürchten zu lehren: Wiederkehr des Konflikts Kein Zugriff Seiten 247 - 266
        Autor:innen:
      2. Streik auf Bierbänken und am Grill: Imagebonus durch Protesthaltung? Kein Zugriff Seiten 266 - 269
        Autor:innen:
      3. Zwischen Fundamentalopposition und Konkordanz: eine Bilanz Kein Zugriff Seiten 269 - 275
        Autor:innen:
      1. Der Malus der Sozialpartnerschaft: „Raubzug auf die Taschen der Lohnsteuerpflichtigen“ Kein Zugriff Seiten 275 - 282
        Autor:innen:
      2. Lammfromme Beobachter der Beschäftigungskrise: unzureichende Resultate Kein Zugriff Seiten 282 - 290
        Autor:innen:
      1. Als die Eltern ihre Kinder nicht mehr in die Gewerkschaft zwangen: Milieuverlust Kein Zugriff Seiten 290 - 294
        Autor:innen:
      2. Von sterbenden Helden und selbstverständlichem Wohlstand: Fortfall disziplinierender Klammern Kein Zugriff Seiten 294 - 296
        Autor:innen:
      3. Nach Keynes und Ford: gewerkschaftsfeindliche Wirtschaftskultur Kein Zugriff Seiten 296 - 300
        Autor:innen:
      4. Leiden unter Frauen und Europa: ökonomischer Wandel zum Nachteil des ÖGB Kein Zugriff Seiten 300 - 312
        Autor:innen:
      5. Das Gift der austrokeynesianischen Privilegien: ungemütliches Klima der Politik in Österreich Kein Zugriff Seiten 312 - 318
        Autor:innen:
      6. Die Bürde der Mediendemokratie: unangenehme Berichterstattung der Medien Kein Zugriff Seiten 318 - 320
        Autor:innen:
      7. Die Zerreißprobe des mentalen Spagats: sozialer Zeitgeist Kein Zugriff Seiten 320 - 322
        Autor:innen:
      8. Aggregationsschmerzen: die Segmente der Bevölkerung vervielfältigten sich Kein Zugriff Seiten 322 - 324
        Autor:innen:
      9. NSB und AK: Konkurrenz von außen Kein Zugriff Seiten 324 - 326
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      10. Hedonistische Bindung und vergeblicher Fleiß: Wandel der Werte und gesellschaftliches Befinden Kein Zugriff Seiten 326 - 338
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      11. Unverträgliches Potpourri: Vielfalt erschwert die Integration Kein Zugriff Seiten 338 - 340
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      1. Verlust von Ruf und Geld: moralischer Bankrott Kein Zugriff Seiten 340 - 345
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      2. Ohne Geld im Casino: symptomatisches Versagen Kein Zugriff Seiten 345 - 348
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      3. Was sich (nicht) änderte: das Regiment symbolischer Maßnahmen Kein Zugriff Seiten 348 - 358
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      4. Zeichensetzer ohne Zeichen: zur Krisenbewältigung Kein Zugriff Seiten 358 - 362
        Autor:innen:
      1. Die Integrationsbedürfnisse der Alpenrepublik: künftige Herausforderungen Kein Zugriff Seiten 362 - 365
        Autor:innen:
      2. Von afrikanischen Diktaturen zu working poor: Modernisierungsschritte Kein Zugriff Seiten 365 - 380
        Autor:innen:
      3. Gusenbauers Bruch und Faymanns Versöhnung: politische Macht Kein Zugriff Seiten 380 - 387
        Autor:innen:
      4. Manager und Modernisierer: personeller Generationswechsel Kein Zugriff Seiten 387 - 395
        Autor:innen:
      5. Ohne Schicksal und nach den Legenden: die Schwächen des Gewerkschaftspersonals Kein Zugriff Seiten 395 - 397
        Autor:innen:
      6. Nachlassende Integrationskraft: der ÖGB als Beamten- und Angestelltengewerkschaft Kein Zugriff Seiten 397 - 401
        Autor:innen:
      7. Stiller Protest, normale Krise und keine Herausforderer: stabilisierende Momente Kein Zugriff Seiten 401 - 412
        Autor:innen:
    1. Männerbündischer Panzer- und Atom-Materialismus: Abstieg und Stillstand in den 1980er und 1990er Jahren Kein Zugriff Seiten 413 - 428
      Autor:innen:
    2. Äußere Umstände: eine extreme Herausforderung, der schwer beizukommen war Kein Zugriff Seiten 428 - 435
      Autor:innen:
    3. Fazit: die voraussetzungsreiche Katharsis der Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 435 - 444
      Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 445 - 487
    Autor:innen:

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