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ZfP Zeitschrift für Politik
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Herausgeber:innen:
Prof. Dr. Maurizio Bach | Prof. Dr. Klaus Brummer | Prof. Dr. Nils Goldschmidt | Prof. Dr. Anna-Bettina Kaiser, LL.M. (Cambridge) | Prof. Dr. Jens Loenhoff | Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Oberreuter | Prof. Dr. Joachim Scholtyseck | Prof. Dr. Roland Sturm | Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig
Die Bundestagswahl 2017 stellt einen Einschnitt in der deutschen Wahlgeschichte dar: zum einen wegen des überraschenden Wahlausgangs, zum anderen wegen der langwierigen Regierungsbildung. 27 Jahre nach der deutschen Einheit unterschied sich das...
Bei namentlichen Abstimmungen über die Gewährung von Finanzhilfen für Griechenland haben sich außergewöhnlich viele Mitglieder des Bundestages gegen die Mehrheitsmeinung in ihren Fraktionen gestellt. Dieser Aufsatz analysiert Trends und Muster...
Für die Demokratie sind Öffentlichkeit, Transparenz und Ehrlichkeit wesentlich. Nicht bloß in der Welt der Geheimdienste, sondern auch in der Außenpolitik schließen sie aber, wo erforderlich, diplomatische Zurückhaltung, Vertraulichkeit und...
In Sachsen wurde die AfD bei der Bundestagswahl 2017 stärkste Partei und gewann die Direktmandate in drei Wahlkreisen, die für die seit 1990 dominierende CDU als ›sicher‹ galten. Welche Rückschlüsse können aus diesem als historisch zu...
Dieser Artikel untersucht die österreichische Islampolitik zwischen 2011 und 2017 an den Schnittstellen von postkolonial informierter Politikwissenschaft und Religionspolitik. Mithilfe des Foucault’schen Dispositivs wird die österreichische...
In der aktuellen politikwissenschaftlichen Literatur hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass Emotionen nicht das ›Andere‹ der Rationalität sind und daher auch in allen Phasen politikwissenschaftlicher Forschung intensiver berücksichtigt...
Der Topos der Souveränität durchzieht die Rhetorik von Populisten und Nationalisten. Aber warum eignet sich der eigentlich abstrakte Begriff der Souveränität so sehr zur Emotionalisierung von politischen Debatten? Eine Analyse der Grammatik...
Verschiedenartige Interpretationsansätze werden nicht nur von verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern der Politischen Ideengeschichte verwendet, sondern auch in jeder einzelnen politikwissenschaftlichen Untersuchung, die Texte interpretiert....
Der Beitrag zeigt, dass nicht jede rhetorische Bezugnahme auf die Vergangenheit automatisch auch zu nostalgischen Gefühlen unter den ZuhörerInnen führt. Eine nähere Analyse der Rahmenbedingungen, unter denen Nostalgie entsteht, sowie ihrer...
Die politikwissenschaftliche Hochschullehre spielt eine wichtige Rolle für die Demokratiefähigkeit von Studierenden. Zur Vermittlung von Demokratiekompetenz sind aber Lehrvorträge nicht gut geeignet, aktives Lernen dagegen sehr viel eher. Dieser...
Während die Diagnose eines verschärften Demokratiedefizits europäischer Politik in der Finanz-und Schuldenkrise weithin geteilt wird, zeigen sich deutliche Gegensätze bei der Ursachenanalyse: Manche argumentieren, dass das Krisenmanagement der...
Die tägliche und massenhafte Nutzung von sozialen Netzwerken als Interaktionsplattform und Informationskanal hat sich inzwischen weltweit durchgesetzt. Allerdings gibt es immer öfter Versuche, Diskussionen, Neuigkeiten und ganze Kontexte mit Hilfe...
Postfaktische wie technokratische Politiken stehen für den Abbruch des demokratischen Verfahrens. Beide favorisieren eine schnelle Lösung jenseits des Diskurses, wobei diese Lösung wahlweise aus Emotionen oder Sachzwängen legitimiert wird....
Obwohl das Phänomen des Whistleblowing häufig beobachten werden kann und eine hohe gesellschaftliche Relevanz aufweist, wird ihm zumindest in der deutschsprachigen Literatur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Und auch die Gesetzgebung in Deutschland...
Die knappe Niederlage des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich galt europaweit als Signal für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien. Auch wenn die FPÖ bei den vorgezogenen Nationalratswahlen 2017...
Das »Europa des Wissens« ist ein ganz wesentlicher Teil des europäischen Integrationsprozesses, der im Zuge des primär ökonomisch ausgerichteten Diskurses der vergangenen Jahre weitestgehend aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit geraten ist....
Das hervorstechende Merkmal des Parteiensystems der V. französischen Republik ist seine bipolare Struktur. Auf der Linken wie der Rechten gab es bisher eine dominierende Partei, die sozialistische und die gaullistische bzw. konservative. In...
Die transatlantischen Beziehungen des frühen 21. Jahrhunderts sind von einem hohen Grad komplexer Interdependenz gekennzeichnet, was sie wenig störanfällig machen sollte. Trotzdem haben die Wahl und der Beginn der Präsidentschaft Donald Trumps...
Nur selten haben die niederländischen Wahlen so viel internationale mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie die von 2017. Anders als die Hochrechnungen voraussagten, erlangte die rechtspopulistische PVV von Geert Wilders nicht die Mehrheit im...