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Sammelband Kein Zugriff

Die normative Kraft des Faktischen

Das Staatsverständnis Georg Jellineks
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 6
Verlag:
 2004

Zusammenfassung

Georg Jellinek ist einer der bedeutendsten Repräsentanten der deutschen Staatslehre. Wie kein anderer Staatsdenker seiner Zeit ist er bis in die heutige Rechts- und Sozialwissenschaft hinein präsent geblieben. Seine berühmte Formel von der »normativen Kraft des Faktischen« gehört über den staatstheoretischen Kontext hinaus zu den festen Bezugspunkten der politischen Literatur. Viele seiner Positionen zählen zum kanonischen Bestand der Staatstheorie, vor allem die Zwei-Seiten-Lehre, die Drei-Elemente-Lehre und die Status-Lehre. Jellineks Staatsdenken ist jedoch von charakteristischen Ambivalenzen geprägt, die aus der Spannung von Zeitgebundenheit und Modernität resultieren. Dies gilt vor allem für sein herrschaftsfixiertes Staatsverständnis, seine verfassungspolitischen Vorstellungen und seine skeptische Haltung gegenüber der Demokratie. Inwieweit kann Jellinek zur Lösung heutiger Problemstellungen beitragen?

Die Autoren dieses Bandes stellen die wichtigsten Aspekte des Jellinekschen Staatsverständnisses vor und fragen nach ihrer Aktualität und ihrer Bedeutung für die heutige Staatstheorie.

Andreas Anter ist z. Zt. Professurvertreter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2004
Copyrightjahr
2004
ISBN-Print
978-3-8329-0733-4
ISBN-Online
978-3-8452-9524-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
208
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
    1. Staat. Recht und Politik bei Georg Jellinek Kein Zugriff Seiten 11 - 36
      Autor:innen:
    2. Modernität und Ambivalenz in Georg Jellineks Staatsdenken Kein Zugriff Seiten 37 - 60
      Autor:innen:
    1. Die Zwei-Seiten-Lehre des Staates Kein Zugriff Seiten 61 - 88
      Autor:innen:
    2. Von der sozialen Staatslehre zur Staatssoziologie: Georg Jellinek und Max Weber Kein Zugriff Seiten 89 - 112
      Autor:innen:
    3. Jellineks Parlamentarismus- und Parteienanalyse „auf der Grenzlinie von Staatsrecht und Politik“ Kein Zugriff Seiten 113 - 132
      Autor:innen:
    1. Staat und Individuum. Georg Jellineks Statuslehre Kein Zugriff Seiten 133 - 152
      Autor:innen:
    2. Georg Jellinek und die zwei Seiten der Verfassung Kein Zugriff Seiten 153 - 174
      Autor:innen:
    3. Warum Georg Jellinek? Jellinek und die Staats- und Europarechtslehre der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 175 - 200
      Autor:innen:
  2. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 201 - 202
  3. Personenregister Kein Zugriff Seiten 203 - 208

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