Staat und Gesellschaft in der Geschichte Chinas
Theorie und Wirklichkeit- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 87
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Frage nach der optimalen Staats- und Gesellschaftsform erneut von drängender Aktualität. Insbesondere das todbringende Übel gescheiterter Staaten („failed States“ wie z.B. Irak, Syrien und Libyen), dessen Ursachen nicht zuletzt in den „humanen Interventionen“ westlicher Demokratien und im theokratischen Charakter islamischer Staaten und Gesellschaften zu suchen sind, kennzeichnet die Problematik. Schon deshalb erscheint eine Auseinandersetzung mit Theorie und Praxis von Staat und Gesellschaft in der Geschichte Chinas geboten; denn wohl nirgendwo sonst war über Jahrtausende hinweg der Horror vor den Zuständen, die einen gescheiterten Staat kennzeichnen, so groß, und das Bemühen, eine staatliche Ordnung herzustellen und aufrecht zu erhalten, vergleichbar engagiert.
Der Band bietet einen kritischen Überblick der chinesischen Geschichte, der neben den positiven Zügen dieser Anstrengungen auch die ethisch inakzeptablen Entwicklungen berücksichtigt, zu denen sie und rückhaltloses Machtinteresse führten. Neben Traditionen wie „Konfuzianismus“ und Daoismus sind dabei auch spezifische Sachverhalte thematisch. So sind dem Verhältnis von Staat und Gesellschaft zu Demokratie, Religion, Krieg und Frieden und zur Kunst sowie der Frage nach den Gründen der Kluft zwischen humaner Theorie und inhumaner Praxis eigene Kapitel gewidmet.
<b>Mit Beiträgen von:</b>
Oliver Aumann, Cord Eberspächer, Wolfgang Ommerborn, Gregor Paul, Heiner Roetz und Thomas Weyrauch.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3245-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7595-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 87
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 252
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10 Gregor Paul
- Kategorien, Merkmale und Wertung chinesischer Staatstheorien Kein Zugriff Gregor Paul
- 2.1 Klassischer Konfuzianismus: Lunyu, Mengzi (Menzius) und Xunzi Kein Zugriff Seiten 23 - 50 Heiner Roetz
- 2.2 Der Mohismus Kein Zugriff Seiten 51 - 56 Gregor Paul
- 2.3 Der Daoismus Kein Zugriff Seiten 57 - 66 Oliver Aumann
- 2.4 Der Legalismus Kein Zugriff Seiten 67 - 72 Gregor Paul
- 2.5 Konzepte politischer Herrschaft und die Bedeutung der staatlichen und gesellschaftlichen Praxis im Neo-Konfuzianismus der Song-Zeit Kein Zugriff Seiten 73 - 100 Wolfgang Ommerborn
- 3.1 Sanmin Zhuyi – Sun Yatssens Staatslehre Kein Zugriff Seiten 101 - 114 Thomas Weyrauch
- 3.2 Der Maoismus Kein Zugriff Seiten 115 - 122 Gregor Paul
- 3.3 Das Konzept einer „harmonischen Gesellschaft“ Kein Zugriff Seiten 123 - 134 Heiner Roetz
- 3.4 Neukonfuzianische Überlegungen zur politischen und ideologischen Funktion des Konfuzianismus für einen modernen chinesischen Staat Kein Zugriff Seiten 135 - 160 Wolfgang Ommerborn
- 3.5 Demokratie im chinesischen Kontext Kein Zugriff Seiten 161 - 170 Thomas Weyrauch
- 4.1 Ursprung der Tugend ist der Himmel. Christentum, chinesische Tradition und die Staatsvorstellungen des Himmlischen Reiches der Taiping Kein Zugriff Seiten 171 - 184 Cord Eberspächer
- 4.2 Staat, Gesellschaft, Krieg und Religion Kein Zugriff Seiten 185 - 206 Gregor Paul
- 4.3 Staat, Gesellschaft und Kunst Kein Zugriff Seiten 207 - 212 Gregor Paul
- 4.4 Wai ru nei fa: nach außen konfuzianisch, innerlich legalistisch. Oder: Theorie und Schein der Humanität und inhumane Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 213 - 224 Gregor Paul
- Ausblick Kein Zugriff Seiten 225 - 228 Gregor Paul
- Zeittafel zur Geschichte der Staats- und Gesellschaftstheorien in China Kein Zugriff Seiten 229 - 232 Gregor Paul
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 233 - 250
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 251 - 252





