Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre
Wolfgang Koeppen 1906-1996- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Treibhaus, Band 2
- Verlag:
- 2006
Zusammenfassung
Das Jahrbuch "treibhaus" ist der Erforschung deutschsprachiger Literatur in den 1950er Jahren gewidmet. Damit gerät eine Dekade höchster Ambivalenz in den Blick, deren Eckpunkte mit Konservatismus und Avantgarde nur annähernd benannt sind. Kontinuität und Diskontinuität im engen Nebeneinander bestimmen das literarische Feld. Der programmatische Titel, eine Hommage an Wolfgang Koeppens bahnbrechenden Roman, lässt Dunst, Abgeschlossenheit, Künstlichkeit ebenso assoziieren wie das Wuchern seltener Pflanzen. Metaphorisch wird die Atmosphäre der Nachkriegszeit zwischen Fünfjahresplan und Wirtschaftswunder, Kulturbund und Kaltem Krieg getroffen. Die Entwicklung der Literatur in beiden deutschen Staaten sowie in den deutschsprachigen Nachbarländern, von der Nachkriegszeit bis zu den 1960er Jahren, erfordert unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen erhöhte Aufmerksamkeit. "treibhaus" bietet der literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit diesem Zeitraum ein Forum.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2006
- ISBN-Print
- 978-3-88377-989-8
- ISBN-Online
- 978-3-68930-038-8
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Treibhaus
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 4 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Simone Schiedermair, Joachim Schiedermair
- 1. Skophile bei Koeppen Kein Zugriff
- 2. Joans tausend Gesichter Kein Zugriff
- 3. Porträttheorie Kein Zugriff
- 4. Porträtdiskurs als Folie für Joans tausend Gesichter Kein Zugriff
- 5. Konstruktion von Weiblichkeit Kein Zugriff
- 6. Rekapitulation Kein Zugriff
- Hiltrud Häntzschel
- I. "Ihrem Gesicht verfallen zu sein, bedeutet den Untergang" Kein Zugriff
- II. "Ich liebte damals nach Büchern" Kein Zugriff
- III. "Der Tod ist ebenso sinnlos wie das Leben" Kein Zugriff
- IV. Komplexe Kein Zugriff
- V. "Sie ist für mich bestimmt" Kein Zugriff
- VI. Koeppen und die Geschwister Mann Kein Zugriff
- VII. Nimm fort die Amarylle Kein Zugriff
- Friedhelm Marx
- 1. Die Verlagerung: Stadtromane jenseits von Berlin Kein Zugriff
- 2. Die Form: Simultanereignisse Kein Zugriff
- 3. Die Figur der Beobachtung Kein Zugriff
- 4. Genauigkeit und Mythos Kein Zugriff
- 5. Fazit Kein Zugriff
- Wolfgang Koeppen und die deutsche Nachkriegsliteratur Kein Zugriff Seiten 62 - 77 Sabina Becker
- Arne Grafe
- Gutachten Nr. 1 – Wolfgang Koeppen: "Das Treibhaus" 22.7.53. Kein Zugriff
- Gutachten Nr. 2 – Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus Kein Zugriff
- Gutachten Nr.3 – Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus" – Roman – (198 Seiten) 7.8.53/4599 Kein Zugriff
- "Eine kalte, stinkende Hölle". Warum Wolfgang Koeppen in den fünfziger Jahren keinen Erfolg hatte Kein Zugriff Seiten 90 - 106 Karl-Heinz Götze
- Die Symbolik der Orte in Wolfgang Koeppens Roman Der Tod in Rom Kein Zugriff Seiten 107 - 124 Ulrike Leuschner
- Edgar Platen
- 1. Einige Koordinaten des Reisens in der frühen Nachkriegszeit Kein Zugriff
- 2. Wolfgang Koeppens Schreiben vom Reisen Kein Zugriff
- 3. Alfred Anderschs Reisen Kein Zugriff
- 4. Reisen und andere Grenzüberschreitungen Kein Zugriff
- "Bürgerliche Saturnalien". Wolfgang Koeppens München Kein Zugriff Seiten 140 - 155 Günter Häntzschel
- Sven Hanuschek
- I. Kein Zugriff
- II. Kein Zugriff
- III. Kein Zugriff
- IV. Kein Zugriff
- V. Kein Zugriff
- Iris Denneler
- Anhang – Die Bildnisse des Oscar Wilde Kein Zugriff
- Faksimiles Kein Zugriff
- Sabine Doering
- I. Das aparte Zitat Kein Zugriff
- II. Literaturgeschichte als Beziehungsgeschichte Kein Zugriff
- III. Romantische Märchenwelten Kein Zugriff
- "Ich lebe vom Schreiben." Wolfgang Koeppens Poetik Kein Zugriff Seiten 202 - 216 Albert Meier
- Das Porträt des Dichters als proteischer Beobachter in Wolfgang Koeppens Essayistik Kein Zugriff Seiten 217 - 226 Jürgen Egyptien
- Hans-Edwin Friedrich
- I Kein Zugriff
- II Kein Zugriff
- III Kein Zugriff
- IV Kein Zugriff
- V Kein Zugriff
- "Nie bin ich, wäre ich auf den Ätna gegangen". Zur Entstehungsgeschichte des Films Ich bin gern in Venedig warum und zweier Erzählfragmente von Wolfgang Koeppen Kein Zugriff Seiten 247 - 258 Anja Ebner
- Alessandro Costazza
- I. Entstehungs- und Publikationsgeschichte Kein Zugriff
- 1. Historisches Dokument Kein Zugriff
- a) stimmungsvolle Beschreibungen und anekdotische Erzählungen Kein Zugriff
- b) Gedichte Kein Zugriff
- c) Metaphern und Vergleiche Kein Zugriff
- d) Antizipationen Kein Zugriff
- 3. Die metaphysische Perspektive und der erbauliche Charakter des Textes Kein Zugriff
- a) Eine Erklärung für Christine Kein Zugriff
- b) "Herr Jakob, der wieder bürgerlich werden wollte" Kein Zugriff
- 1. Von der Rückblickperspektive zum tagebuchartigen Präsens Kein Zugriff
- 2. Psychologisierung und Existentialisierung Kein Zugriff
- 3. Sprachliche und stilistische Veränderungen Kein Zugriff
- 4. Die Religiöse Entwicklung des Protagonisten Kein Zugriff
- 5. Von einer metaphysischen zu einer existentiellen Perspektive Kein Zugriff
- 6. Versöhnung oder Absolution? Kein Zugriff
- Adressenverzeichnis der AutorInnen Kein Zugriff Seiten 303 - 306





