Amerika
- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Treibhaus
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Das 'Land der unbegrenzten Möglichkeiten' in der westdeutschen Nachkriegsliteratur. Nicht ungebrochen sind die Erfahrungen deutscher Literaten im US-amerikanischen Exil. Oskar Maria Graf findet seine Heimat in New York und bleibt doch ein bayerischer Schriftsteller, Ulrich Becher entdeckt die New Yorker Kneipen als spannungsreiche Lokalitäten, die Geschwister Mann feiern landesweite Erfolge und hadern mit den politischen Zuständen, als fruchtbar erweist sich Adornos Auseinandersetzung mit der Massenkultur. Wolfgang Koeppens Reiseerzähler beobachtet das Land unter magisch wechselnden Lichtverhältnissen. Eine große Entdeckung in ihrer Komplexität von Alterität und poetischer Vertrautheit ist die Lyrik schwarzer Dichterinnen und Dichter, die in BRD und DDR durch Anthologien bekannt wird. Auf den deutschsprachigen Bühnen des Westens sind amerikanische Dramatiker präsent, allen voran Thornton Wilder. Die Rezeption US-amerikanischer Literatur schwankt zwischen Begeisterung und Einflussangst. Ernest Hemingways lakonischer Stil verlockt ebenso zur Nachahmung wie der amerikanische Polizeiroman, die Reeducation-Ideologie findet ihren Weg in deutsche Kinderbücher, Arno Schmidt destabilisiert und polemisiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-883-1
- ISBN-Online
- 978-3-96707-884-8
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Treibhaus
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 300
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Erfahrungen mit Amerika Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Distinguished Visitors. Erika und Klaus Manns Bild von Amerika Kein Zugriff Seiten 17 - 35 Irmela von der Lühe
- Der Dichter aus Bayern, den es „ins Amerika“ verschlagen hat Kein Zugriff Seiten 36 - 52 Ulrich Dittmann
- Wovon schweigt die junge Generation? Ein fortgesetzter Ruf, vergiftete Skorpione und die Mühen der ‚Umerziehung‘. Mit einem Exposé von Georg Stefan Troller Kein Zugriff Seiten 53 - 81 Ulrike Leuschner
- Heimkehr aus dem Land des Lächelns. Adorno und die deutsche Kultur der Fünfziger Jahre Kein Zugriff Seiten 82 - 91 Klaus Benesch
- New Yorker Kneipengeschichten. Die Heterotopie der Kneipe im Werk des Exilschriftstellers Ulrich Becher Kein Zugriff Seiten 92 - 113 Josephina Bierl
- Jenseits des „Blödsinns der Nationalitäten- Rivalität“. Wolfgang Koeppens Amerikafahrt Kein Zugriff Seiten 114 - 130 Katerina Kroucheva
- Schreiben gegen den Ungeist der Zeit. Arno Schmidt zwischen den Systemen Kein Zugriff Seiten 131 - 152 Christian Hein
- Transkulturelle Einflüsse Kein Zugriff Seiten 153 - 154
- „Ich bin der dunklere Bruder“. Stefan Hermlins Anthologie Auch ich bin Amerika Kein Zugriff Seiten 155 - 174 Heinrich Detering
- Eva Hesses und Paridam von dem Knesebecks Meine dunklen Hände. Über die ambivalente Vermittlungsstrategie Schwarzer US-amerikanischer Lyrik in die BRD der 1950er Jahre Kein Zugriff Seiten 175 - 196 Eva Tanita Kraaz
- „Emphatischer ist kein ausländischer Autor damals im deutschen Theater empfangen worden“. Thornton Wilders Wirkung auf das deutsche Publikum Kein Zugriff Seiten 197 - 214 Sigrid Bauschinger
- Vom Leiden, Saufen und Lieben. Heterotopien im Krieg bei Ernest Hemingway und Heinrich Böll Kein Zugriff Seiten 215 - 240 Tobias Michalke
- Reeducation als Erzählverfahren. Jella Lepmans Detektivgeschichte Wer ist Lux? Kein Zugriff Seiten 241 - 257 Kai Sina
- Police procedurals – made in West Germany. Frank Arnaus ,amerikanische‘ Polizeiromane im Kontext der Ullstein Krimis Kein Zugriff Seiten 258 - 278 Lukas Müller
- Die Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 279 - 282
- Adressen der Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 283 - 285
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 286 - 300





