Hörspiel
- Herausgeber:innen:
- | |
- Reihe:
- Treibhaus, Band 18
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Mit guten Gründen gilt das Hörspiel als die literarische Leitgattung der fünfziger Jahre.
Mit der Entwicklung zum Massenmedium bietet das Radio dem Hörspiel ungeahnte Möglichkeiten. Die Rundfunkanstalten richten mit jeweils anderen Anforderungen und Publikumsrücksichten wöchentliche Sendezeiten ein, zu denen sich die Hörerinnen und Hörer vor den Apparaten versammeln.
Der große Bedarf schafft lukrative Verdienstmöglichkeiten. Vieles wird rasch geschrieben und ebenso rasch versendet. Das Genre erlebt eine Ausdifferenzierung. Es entstehen essayistische Features und reportageartige Hörfolgen, erzählerische Werke und Theaterstücke werden funkdramaturgisch aufbereitet und umgesetzt. Das ästhetische Ideal ist die 'funkische' Form. Im Zentrum steht das Wort, die Personenrede ersetzt die gestische Handlung, Geräusche bilden die Kulisse.
Der Band bringt Beiträge zur Programmgestaltung der Sender, zur Hörerforschung, zu den vorrangigen Sujets und ihrem Aktualitätsbezug, zu Inszenierungspraktiken. Monografische Aufsätze befassen sich mit Hörspielen von u. a. Ingeborg Bachmann, Friedrich Dürrenmatt, Günter Eich, Max Frisch, Inge und Heiner Müller (Arno Schmidts "Nachtprogramme") und mit dem "Hörspielpapst" Heinz Schwitzke.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-96707-745-2
- ISBN-Online
- 978-3-96707-746-9
- Verlag
- edition t+k, München
- Reihe
- Treibhaus
- Band
- 18
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 312
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Editorial Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- Terra incognita und „Medium schlechthin“ – Hörspiele der 1950er Jahre. Ein Plädoyer für ihre Erforschung Kein Zugriff Seiten 17 - 45 Britta Herrmann
- Das Hörspiel der fünfziger Jahre im Bayerischen Rundfunk Kein Zugriff Seiten 46 - 73 Susanne Weichselbaumer
- Hörerforschung und Hörerziehung. Eine Doppelstrategie der 1950er Jahre Kein Zugriff Seiten 74 - 106 Luisa Drews
- Ein Nestor mit allem Nachdruck. Der „Hörspielpapst“ Heinz Schwitzke Kein Zugriff Seiten 107 - 118 Hans-Ulrich Wagner
- Kanonisierungsprozesse in Österreich: Die Vergabe der Österreichischen Staatspreise für Literatur im Bereich Hörspiel Kein Zugriff Seiten 119 - 136 Desiree Hebenstreit, Arno Herberth
- ‚Gott im Äther‘: Religiöse Sinnsuche im Nachkriegshörspiel Kein Zugriff Seiten 137 - 158 Nils Rottschäfer
- „… durch vermehrte Spannung ersetzt …“ Unterm Birnbaum und die Fontane-Rezeption im (Kriminal-)Hörspiel der fünfziger Jahre Kein Zugriff Seiten 161 - 183 Andreas Wicke
- „Rascher schwemmt alles mein Fluss hinweg.“ Zu Günter Eichs Hörspiel Unterm Birnbaum nach Theodor Fontanes Erzählung Kein Zugriff Seiten 184 - 206 Jost Eickmeyer
- Friedrich Dürrenmatts Hörspiel Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen (1951) Kein Zugriff Seiten 207 - 217 Detlef Haberland
- Max Frischs Hörspiel Rip van Winkle (1953) Kein Zugriff Seiten 218 - 243 Gerhard Sauder
- Brandstifter. Max Frisch hört Ingeborg Bachmanns Hörspiel Der gute Gott von Manhattan Kein Zugriff Seiten 244 - 262 Barbara Wiedemann
- Arno Schmidts ‚Dark Academia‘. Seine Nachtprogramm-Funkdialoge in den fünfziger Jahren Kein Zugriff Seiten 263 - 277 Sven Behnke
- Hörspiel und Produktion. Über Heiner und Inge Müllers Der Lohndrücker und Die Korrektur Kein Zugriff Seiten 278 - 296 Kai Bremer
- Die Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 297 - 300
- Adressen der Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 301 - 303
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 304 - 312





