
Nietzsche
Leben und Denken im Bann des Christentums- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
<span style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: "Times New Roman"; font-size: medium;">Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!“ Nietzsches wohl berühmtester Ausspruch verführt dazu, ihn als radikalen Atheisten zu verstehen. Christiane Tietz zeigt demgegenüber, wie sehr der Pfarrerssohn, der zunächst selbst Pfarrer werden wollte, der Theologie verhaftet blieb. Jesus schätzte er als „freien Geist“. Seine „ewige Wiederkehr des Gleichen“ ist eine Umformung des Gedankens, dass der Welt ein göttlicher Plan zugrunde liegt. Die Sprache im „Zarathustra“ ist biblisch. Es ist höchste Zeit, den philosophischen Prediger im Kontext der Theologie neu zu entdecken.</span><br style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: "Times New Roman"; font-size: medium;"><br style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: "Times New Roman"; font-size: medium;"><span style="color: rgb(0, 0, 0); font-family: "Times New Roman"; font-size: medium;">Nietzsche wetterte gegen christliche Sünden- und Moralvorstellungen. Andererseits übertrumpfte er die Nächstenliebe durch „Fernsten-Liebe“, dachte intensiv über das Kreuztragen nach und unterschrieb seine letzten Zettel mit „Der Gekreuzigte“. Christiane Tietz beschreibt anschaulich, wie Nietzsche in einem evangelischen Pfarrhaus, durch eine pietistische Mutter, im Internat Schulpforta und schließlich beim kurzen Theologiestudium in vielfältiger Weise protestantisch geprägt wurde, bevor er ein Studium der Altphilologie aufnahm, Schopenhauer und Wagner bewunderte und die Theologie philosophisch umformte. Sie geht den theologischen Strömungen der Zeit nach und zeigt, wie sich sein Denken und seine Sprache im Bann des Christentums entwickelten. Eine faszinierende Spurensuche nach Nietzsches unbekanntem, aber höchst lebendigem Gott.</span>
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-406-82895-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-82897-3
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 252
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Die weltverneinende Christus-Frömmigkeit des Vaters Kein Zugriff
- Fügsam gegenüber Gott: Die Mutter Kein Zugriff
- Der frühe Tod des Vaters als Anfrage an Gott Kein Zugriff
- Mutter und Sohn allein Kein Zugriff
- Rationalistisch und erweckt: Großmutter und Tante Kein Zugriff
- Schüler in Naumburg Kein Zugriff
- Kindliches Nachdenken über Gott Kein Zugriff
- Ein monastisch strukturierter Alltag Kein Zugriff
- «Grundveste alles Wissens»: Der Religionsunterricht Kein Zugriff
- «Dein Name nicht geheiligt werde!» Der Dichter Ernst Ortlepp Kein Zugriff
- «Daß ich mich mopsmäßig auf Weihnachten freue» Kein Zugriff
- Zweifel am Christentum Kein Zugriff
- Heilig oder dämonisch: Die Kirchenmusik Kein Zugriff
- Vorlesungen in der Theologie Kein Zugriff
- Schriftführer im Gustav-Adolf-Verein Kein Zugriff
- Familiärer Streit wegen David Friedrich Strauß Kein Zugriff
- Mit Friedrich Ritschl nach Leipzig Kein Zugriff
- Die Entdeckung Arthur Schopenhauers Kein Zugriff
- Als junger Professor in Basel Kein Zugriff
- Die fromme Basler Bevölkerung Kein Zugriff
- Bewunderung für Richard Wagner Kein Zugriff
- Abschied vom Christentum und von der absoluten Wahrheit Kein Zugriff
- Wagners heimtückische Christlichkeit Kein Zugriff
- Abschied von der Kunstreligion Kein Zugriff
- Das «neue Evangelium» der Notwendigkeit Kein Zugriff
- «Eine Art Kloster für freiere Geister»: Die Aufgabe der Professur Kein Zugriff
- Das neue Leben als Wanderer Kein Zugriff
- Freundschaft mit Lou Salomé Kein Zugriff
- Ein Altphilologe liest die Bibel Kein Zugriff
- Martin Luther: Wertschätzung und Distanz Kein Zugriff
- Zarathustras biblische Sprache Kein Zugriff
- Die Widersprüchlichkeit der Nächstenliebe Kein Zugriff
- Die Schamlosigkeit des Mitleids Kein Zugriff
- Nietzsches persönlicher Kampf gegen das Mitleid Kein Zugriff
- Der Sinn des eigenen Leidens Kein Zugriff
- Die krankmachenden Priester Kein Zugriff
- Göttliche Vorsehung und schlechtes Gewissen Kein Zugriff
- Die Notwendigkeit aller Handlungen Kein Zugriff
- Jesu hochsensible Persönlichkeit Kein Zugriff
- Jesu kindliches Evangelium Kein Zugriff
- Was die ersten Christen aus Jesus machten Kein Zugriff
- Die Rede vom Tode Gottes Kein Zugriff
- Den Grund des Glaubens, Gott selbst, vernichten Kein Zugriff
- Erleichterung über den Tod Gottes Kein Zugriff
- Die Wiederkehr des Gleichen Kein Zugriff
- Liebe zum Schicksal statt Liebe zu Gott Kein Zugriff
- Rechtfertigung der Welt und des Menschen Kein Zugriff
- Der Übermensch als der Schaffende Kein Zugriff
- Schwermütig und produktiv Kein Zugriff
- Ein letztes Mal fast glücklich Kein Zugriff
- Hoffnung auf Dionysos Kein Zugriff
- Umnachtet Kein Zugriff
- Epilog Kein Zugriff Seiten 181 - 186
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 251 - 251
- Vita Kein Zugriff Seiten 252 - 252




