Die Zeitschrift für Gemeinwirtschaft und Gemeinwohl (Z'GuG) ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Fachzeitschrift mit Relevanz für die fachliche Praxis (Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft). Die Zeitschrift erscheint als Neue Folge der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (ZögU) – Journal for Public and Nonprofit Services. Thematische Schwerpunkte sind die Gemeinwirtschaftslehre in ihrer Trägervielfalt, die Verwaltungslehre, die Sozialwirtschaft, der Dritte Sektor, das Genossenschaftswesen sowie zivilgesellschaftlich bedeutsame Themenkreise wie Kommunalisierung, Nachbarschafts- und Quartierskonzepte, Netzwerkentwicklungen und Sozialraumbildung. Die Z'GuG steht grundlegendenden theoretischen und methodologischen Diskussionen offen und nimmt Themenkreise auf, die einer kulturwissenschaftlichen, aber auch philosophischen Öffnung benötigen, darunter die Social (Medical, Nursing, Educational etc.) Care-Debatten, Gender- und weitere Diversitätskontroversen, die Commons-Theorie sowie die Gabe- und Reziprozitätsforschung. Aus diesen Öffnungen heraus widmet sich die Z'GuG dem Meta-Thema Gemeinwohl.
Österreich verfügt mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) über einen im europäischen Vergleich großen, privatrechtlich organisierten kostenbasierten Mietsektor. Der Beitrag analysiert das institutionelle Regelwerk, seine Marktwirkungen...
In diesem Beitrag werden die Ergebnisse einer Befragung von 278 Schweizer Wohnbaugenossenschaften über Gemeinnützigkeitsanspruch, Leistungsumfang, Leitungsstruktur, Hauptamtliches Management, formalisierte Managementinstrumente, Mobilisierung und...
Vor dem die Erkenntnis fördernden Hintergrund einer ontologischen und anthropologischen Vergewisserung der Bedeutung des Wohnens im Kontext einer phänomenologisch-hermeneutischen Bestimmung des Weltverhältnisses von Mensch und Um-Welt, in der er...
Der Beitrag rekonstruiert responsive Selbsttranszendenz als sozialpsychologische Ermöglichungsbedingung und als subjektivierungsbezogene Voraussetzung des Doing Commoning. Ausgehend von der Frage, warum und wie Menschen sich auf kooperative Praxis...
Dieser erste Teil einer zweiteiligen Aufsatzreihe entwickelt das Konzept der responsiven Selbsttranszendenz im Natur-Allzusammenhang als in der menschlichen Erfahrung wurzelnde Grundlage zivilisatorischen Wandels. Ausgehend von...