Die Soziale Arbeit, 1951 gegründet, ist eine unabhängige wissenschaftliche Fachzeitschrift für Entwicklungen im Kontext der Sozialen Arbeit. Sie gehört zu den wichtigsten Publikationsmedien ihres Fachgebietes und wird von Lehrenden, Studierenden und Forschenden der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik ebenso gelesen wie von Fach- und Führungskräften aus Verbänden und Institutionen. Ziel ist es, die professionelle Entwicklung in den sozialen Arbeitsfeldern zu fördern. Neben fachspezifischen Praxisberichten werden Methoden und neue Konzepte vorgestellt. In der Rubrik „Rundschau“ werden Informationen aus allen sozialen Bereichen zusammengetragen. Der „Tagungskalender“ verweist auf wichtige Veranstaltungen, und in der „Zeitschriftenbibliographie“ werden aktuelle Aufsätze aus Fachzeitschriften aufgelistet. Die Soziale Arbeit erscheint 11-mal jährlich mit einem jährlichen Schwerpunktheft als Doppelausgabe. Alle wissenschaftlichen Beiträge durchlaufen ein Double-Blind Peer-Review-Verfahren. Die Redaktion wird von einem fachlichen Beirat beratend unterstützt, der sich aus Personen von Verbänden, Hochschulen, Politik und Verwaltung zusammensetzt. Die Zeitschrift kooperiert mit den akademischen Fachgesellschaften der Sozialen Arbeit aus Deutschland (DGSA) und Österreich (OGSA). Alle Beiträge der Sozialen Arbeit werden in der DZI SoLit indexiert.
Methoden der Sozialen Arbeit wurden in den 1960er Jahren immer mehr zum Kernfach der Ausbildung an den Höheren Fachschulen. Die Diskussion, die Konzeptentwicklung, die Didaktik für dieses Fach bestritten vor allem Dozent:innen an den Höheren...
Der Beitrag schildert das oppositionelle Wirken des AKS Hamburg von den 1970er-Jahren bis heute. Damals wie heute entwickelt er Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit und treibt diese im Bewusstsein um die Verstrickung in herrschaftspolitische...
Anhand der Akteur:innen zeichnet der Beitrag unter Aufnahme von Archivalien und Literatur die Verwobenheit der Entwicklungen von Bewährungshilfe und Supervision in den 1960er Jahren nach.
Für die Holocaustüberlebenden, die in NS-Prozessen vor deutschen Gerichten als Zeug:innen aussagten, war Anfang der 1960er Jahre keinerlei emotionaler Beistand oder formale Hilfestellung in Form einer Prozessbegleitung vorgesehen. Während des...
Die wissenschaftliche, (sozial-)pädagogische Reaktion auf die Arbeitsmigration in der BRD, die „Ausländerpädagogik/-arbeit“, ist zur Negativfolie späterer Ansätze geworden. Dieses Narrativ zu differenzieren, war Anliegen einer biografisch...
Ein Schmelztiegel der Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre lag im südwestdeutschen Raum. Hier wurden nicht nur zahlreiche politische Kämpfe dieser sozialen Bewegung geführt, es entwickelten sich auch Netzwerke und Institutionalisierungsformen,...
Der Aufbau und die Ausgestaltung sowohl der Frauenhäuser als auch der Mutter-Kind-Betreuung in den 1960er bis 1980er Jahren brachten Förderung und Schutz der Familie auf sehr unterschiedliche Weise voran. Die Autorinnen widmen sich beiden...
Der Text thematisiert die feministischen Ursprünge der Autonomen Frauenhausbewegung, die sich in den späten 1970er Jahren entwickelte. Im Konkreten geschieht dies, indem die intensiv geführte Kontroverse über die Finanzierung der...
Als Sozialarbeiter:innen ab den 1970er Jahren (neu) begannen, die Geschichte ihrer Profession zu erschließen, konzentrierten sie sich auf die Rolle der Sozialen Arbeit im Nationalsozialismus sowie die Verluste auf dem Gebiet der Frauenemanzipation....