‚Rent a Grandma‘: aktivierte Alterskraft
Großelterliche Gefühle und Fürsorge im Spiegel der Debatten um (Selbst-)verantwortung im Alter.- Autor:innen:
- Reihe:
- Münchner ethnographische Schriften, Band 26
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
„Es muss einfach passen“: Leihgroßelternschaft ist weder ein institutionell geregeltes Tätigkeitsfeld noch als Rolle innerhalb eines Familiengefüges von vornherein geklärt. Vielmehr muss Leihgroßelternschaft als soziale Konstruktion gesehen werden, die auf unterschiedliche Normen sowie auf Alltagswissen zur individuellen Deutung und Ausgestaltung zurückgreiftDie Arbeit nimmt diese Thesezum Ausgangspunkt und fragt nach den Sinnstrukturen und Deutungsmustern von Leihgroßeltern. In fünf Fallportraits wird gezeigt, wie Leihgroßelternschaf durch Bezugnahmen auf gesellschaftlicheund subjektive Vorstellungsbilder von Familie, Alter und Großelternschaftjeweils unterschiedlich gedeutet und ausgehandelt wird. Zentrale Frage ist hierbei, welcher Stellenwert in diesen Erzählungen den Praktiken des „Gebens“ zugeschrieben wird, einem wiederkehrenden Motiv in den Diskursen um ehrenamtliche Arbeit im Alter und Fürsorgearbeit im Allgemeinen.
Reihe
Münchner ethnographische Schriften - Band 26
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4609-8
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7376-6
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchner ethnographische Schriften
- Band
- 26
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 112
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- 1.1 Hinführung zur Fragestellung Kein Zugriff Seiten 12 - 13
- 1.2 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff Seiten 14 - 14
- 2.1 Familiäre Fürsorge und weibliche Abhängigkeit in der Care-Debatte Kein Zugriff
- 2.2 Gefühlsnormen als Konzept zur Untersuchung emotionaler Rahmungen Kein Zugriff
- 3.1 Kampf der Generationen? Kein Zugriff
- 3.2 Die Entwicklung der Großelternrollen Kein Zugriff
- 4.1 Das Bild von den selbst- und mitverantwortlichen Alten Kein Zugriff
- 4.2 Der Diskurs zur Verwertbarkeit des Alters Kein Zugriff
- 5 Das Geben – ein Leitbild des Alters? Kein Zugriff Seiten 39 - 39
- 6.1 Vom ersten Kontakt zum Interview Kein Zugriff
- 6.2 Rollenspiele: das Pendeln zwischen Nähe und Distanz Kein Zugriff
- 6.3 Die Begrenzung des Feldes und Auswertungsschritte Kein Zugriff
- 7.1.1 Motivation Kein Zugriff
- 7.1.2 Vertrauen und emotionale Nähe Kein Zugriff
- 7.1.3 Grenzen der Nähe Kein Zugriff
- 7.2.1 „Oma sein, gut sein“ Kein Zugriff
- 7.2.2 Leihgroßmutterschaft als Waagschale Kein Zugriff
- 7.3.1 Betreuung ohne Grenzen Kein Zugriff
- 7.3.2 Der Wert ihrer Arbeit Kein Zugriff
- 7.3.3 „Das mit dem Peter, das kann man nicht doubeln“ Kein Zugriff
- 7.4.1 Von der Liebe zum willkommenen Hinzuverdienst Kein Zugriff
- 7.4.2 Fürsorge ist Frauensache Kein Zugriff
- 7.5.1 „Eine verantwortungsvolle Aufgabe“ Kein Zugriff
- 7.5.2 Die Geschichte mit dem Saubermachen: „Vertrauen gegen Vertrauen“ Kein Zugriff
- 8.1.1 Alt, fit und fürsorglich Kein Zugriff
- 8.1.2 (Liebe) Geben und Nehmen: Aushandlungsformen der Reziprozität Kein Zugriff
- 8.1.3 Gefühle machen den Unterschied Kein Zugriff
- 8.2.1 „Emotion memory“: die Transfusion von Fürsorge und Emotion Kein Zugriff
- 8.2.2 Verhandlungen zum Wert der Fürsorge Kein Zugriff
- 8.3.1 Leihgroßvaterschaft als Ehrenamt Kein Zugriff
- 8.3.2 Fürsorge: Kontinuität im weiblichen Lebenslauf? Kein Zugriff
- 9 Resümee Kein Zugriff Seiten 98 - 100
- 10 Literatur Kein Zugriff Seiten 101 - 112





