Imaginierte (Vor-)Sorge
Zur diskursiven Konstruktion von Zukunftsvorstellungen in Versicherungsmedien- Autor:innen:
- Reihe:
- Münchner ethnographische Schriften, Band 33
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Die Versicherungsbranche verdient ihr Geld mit der Zukunft. Ohne das Kommende, das immer kontingent ist und sich durch Ungewissheit auszeichnet, wäre ihr Nutzen obsolet. Es ist deshalb gerade die Unsicherheit der individuellen Lebensverläufe, auf dem das Geschäftsmodell der Versicherungswirtschaft basiert.
In der Praxis stellen Versicherungsunternehmen unterschiedliche Zukunftsszenarien bereit und verleihen dadurch der ungewissen Zukunft ein imaginatives Antlitz. Mittels diverser Inszenierungsstrategien setzen sie dabei vor allem auch mögliche Risiken auf die Agenda ihrer Kund*innen. In der Forschungsstudie werden nun diese diskursiven Imaginationsakte aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive heraus analysiert. Auf Grundlage der Auswertung von Versicherungswebsites rücken neben Textbausteinen vor allem Bilder, Metaphern, Statistiken und Grafiken in den Vordergrund der Betrachtung. Das umfassende Semantik- und Bildrepertoire der Versicherungskommunikation wird dadurch erschlossen und diskurstheoretisch eingeordnet.
Reihe
Münchner ethnographische Schriften - Band 33
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4880-1
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7638-5
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchner ethnographische Schriften
- Band
- 33
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 114
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 19
- 2 Das Versicherungswesen in Deutschland – ein Überblick Kein Zugriff Seiten 20 - 24
- 3 Versicherungsvorsorge – eine kulturwissenschaftliche Annäherung Kein Zugriff Seiten 25 - 34
- 4 Analyse Kein Zugriff Seiten 35 - 88
- 5 Fazit Kein Zugriff Seiten 89 - 91
- 6 Verzeichnisse Kein Zugriff Seiten 92 - 114





