Tiny House Movement
Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung alternativer Wohn- und Lebensformen als Ausdruck einer Postwachstumsstrategie- Autor:innen:
- Reihe:
- Münchner ethnographische Schriften, Band 32
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Wohnen auf wenigen Quadratmetern? Für die meisten Menschen unvorstellbar. Die AkteurInnen des Tiny House Movement jedoch verschreiben sich bewusst dieser alternativen Wohnform. Das Leben im Mikro-Haus bezieht sich dabei nicht nur auf einen Wohnort, sondern offenbart auch einen neuen kulturellen Habitus, der sich an Nachhaltigkeit und Einfachheit orientiert und mit politischen Forderungen verbunden ist. Die Bewegung geht mit der mutmaßlichen Zielsetzung eines alternativen Wohn- und Lebensstils einher und wird zunehmend als Versuch der Abgrenzung zu einer postmodernen Konsumkultur im Sinne einer Postwachstumsstrategie interpretiert. Ziel der ethnographischen Forschung war es, das zeitgenössische und viel diskutierte Phänomen des Tiny House Movement in seinen Grundzügen greifbar und erfahrbar zu machen. Dabei standen vor allem die AkteurInnen und deren intrinsische Motivation im Mittelpunkt der Forschung, um so auch den gesellschaftlichen Charakter der Bewegung offenzulegen.
Reihe
Münchner ethnographische Schriften - Band 32
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4862-7
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7630-9
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchner ethnographische Schriften
- Band
- 32
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 125
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1 Grenzen des Wachstums: Perspektiven auf aktuelle Problemlagen und mögliche Lösungsstrategien Kein Zugriff
- 1.2 Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
- 2.1 Das Phänomen Tiny House Movement – aktuelle Parameter und eine Begriffsklärung Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Lebensreformbewegung um 1900 Kein Zugriff
- 2.2.2 Die Hippiebewegung als Gegenkultur ab den 1960ern Kein Zugriff
- 2.2.3 Die Camping- und Wohnwagenkultur in Deutschland Kein Zugriff
- 2.3 Das Tiny House Movement als soziale Gegenbewegung und Form des sozialen Protests? Kein Zugriff
- 2.4.1 Das Phänomen Tiny House Movement als Postwachstumsstrategie: Wachstumsgesellschaft, Konsumkultur und Konsumkritik Kein Zugriff
- 2.4.2 Minimalistisches Wohnen im Tiny House: Untersuchung des Wohnens als kulturwissenschaftliches Forschungsfeld Kein Zugriff
- 2.4.3 Sachforschung und materielle Kultur: die Bedeutung der Dinge Kein Zugriff
- 2.4.4 Kulturwissenschaftliche Einordnung des Phänomens in Lebensstilkonzepte, Statustheorien und Bedürfnisansätze Kein Zugriff
- 3.1 Methodisches Vorgehen Kein Zugriff
- 3.2 Sampling und Datenerhebung Kein Zugriff
- 4.1.1 Van Bo Le-Mentzel: Projekt Tinyhouse University Kein Zugriff
- 4.1.2 Luise Loué: Projekt Liebesobjekte Kein Zugriff
- 4.1.3 Leonardo Di Chiara: Projekt aVOID Kein Zugriff
- 4.1.4 Max Eule: Containerprojekt #FL1 Kein Zugriff
- 4.1.5 Fiona und Boris: Projekt Mission Winzig Kein Zugriff
- 4.2.1.1 AkteurInnen als Teil der „creative class“: Zuordnung zu kreativen Berufen Kein Zugriff
- 4.2.1.2 Bedürfniskonzept – intrinsische Motivation der AkteurInnen Kein Zugriff
- 4.2.2.1 Das Tiny House als rechtliche Grauzone: Bürokratische Hindernisse überwinden Kein Zugriff
- 4.2.2.2 Das Tiny House als urbanes Phänomen und Ansatz/Lösungsstrategie einer steigenden Wohnproblematik Kein Zugriff
- 4.2.2.3 Das Tiny House Movement als politischer Gegentrend Kein Zugriff
- 4.2.3 Kategorie III: Das Tiny House Movement als sozial-ökologische Bewegung – Ausdruck eines nachhaltigen/konsumreduzierten Lebensstils Kein Zugriff
- 5 Zusammenfassung und Ausblick auf Forschungsdesiderate Kein Zugriff Seiten 105 - 108
- 6 Literatur Kein Zugriff Seiten 109 - 124
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 125 - 125





