Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Ebenso wie viele andere Rechtsbereiche ist auch das nationale (Individual-)Arbeitsrecht in zunehmendem Maße europarechtlich überformt. Dies gilt insbesondere für EU-binnengrenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse, wobei sich das insofern...
Der Ausbau der EU-Eigenverwaltung durch Gründung neuer Agenturen und die unionsrechtliche Beeinflussung des nationalen Verwaltungsrechts wird v. a. in der deutschen Europarechtswissenschaft oft kritisch gesehen. So wird Art. 291 AEUV eine...
Seit dem Lissabon-Vertrag können Privatpersonen gem. Art. 263 Abs. 4 AEUV gegen „Rechtsakte mit Verordnungscharakter, die sie unmittelbar betreffen und keine Durchführungsmaßnahmen nach sich ziehen“, Nichtigkeitsklage erheben. Was der...
Art. 82 EG ist dahin auszulegen, dass eine Niedrigpreispolitik, die ein Unternehmen in beherrschender Stellung gegenüber einigen wichtigen ehemaligen Kunden eines Wettbewerbers betreibt, nicht allein deshalb als eine missbräuchliche...
Zunehmend versuchen Kartellgeschädigte die Transparenz-VO als Mittel vorprozessualer Informationsgewinnung zu nutzen. Dies wirft nicht nur schwierige Fragen hinsichtlich des Verhältnisses zu den deutlich begrenzteren Möglichkeiten des...