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Erinnerungskultur in Mittel- und Osteuropa

Die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Kommunismus im Vergleich
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die angemessene Form des Erinnerns an die Verbrechen des Nationalsozialismus und des Kommunismus ist weiterhin Gegenstand kontroverser politischer Auseinandersetzungen. Dabei gibt es zwischen Deutschland und den Staaten Ostmitteleuropas erhebliche Unterschiede. Sie beziehen sich zum einen auf die Frage, in welchem Verhältnis die beiden Totalitarismen zueinander stehen; zum anderen auf die Art und Weise, wie die Erinnerung an das Leiden unter dem Nationalsozialismus bzw. dem Kommunismus sowie die Erinnerung an den Widerstand gegen die Diktaturen konstituierend geworden sind für das jeweilige Selbstverständnis der Nation. Die Beiträge des Bandes analysieren und vergleichen die vielfältigen Formen des Erinnerns in u. a. Ost- und West-Deutschland, Polen und Ungarn. Eine zentrale Frage, die sich durch den Band zieht, ist diejenige, ob es jenseits der nationalen Erinnerungskulturen (und der Gefahr ihrer Instrumentalisierung im politischen Prozess) ein gemeinsames Erinnern an die totalitäre Erfahrung des 20. Jahrhunderts gibt, das Grundlage einer transnationalen europäischen Erinnerungskultur sein kann.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2020
Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-4835-8
ISBN-Online
978-3-8452-9053-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Andrássy Studien zur Europaforschung
Band
20
Sprache
Deutsch
Seiten
230
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. EinleitungSeiten 7 - 16
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    1. Autor:innen:
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      1. 1. Der Angriff auf die Menschenwürde im Kommunismus und im Nationalsozialismus
        Autor:innen:
      2. 2. Die streitbare Demokratie als Antwort auf die totalitäre Erfahrung
        Autor:innen:
      3. 3. Menschenwürde als Leitbild der streitbaren Demokratie
        Autor:innen:
      4. 4. Rechtspositivismus, Vertragstheorie und die Relativierung der Menschenwürde
        Autor:innen:
      5. 5. Erinnerungskultur und Extremismus in Deutschland und Ungarn
        Autor:innen:
      6. 6. Fazit: Plädoyer für eine europäische Erinnerungskultur
        Autor:innen:
      7. Literatur
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
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      1. Ausgangspunkt: die Stockholm Declaration 2000 und die Kodifizierung des Holocaust als epochalem „Zivilisationsbruch“
        Autor:innen:
      2. Der Weg nach Stockholm: das Zerbrechen der Nachkriegsmythen und die neue Erinnerungskultur
        Autor:innen:
      3. Perspektivenwechsel in den 1980er Jahren: Von der Exklusion zur Inklusion des Holocaust am Beispiel Deutschland und Österreich
        Autor:innen:
      4. Neue Erinnerungsbedürfnisse der Generation of Memory
        Autor:innen:
      5. Post-2004-Europa: Holocaust versus GULag-Gedächtnis
        Autor:innen:
      6. Vergleichen ohne zu relativieren?
        Autor:innen:
      7. Die Spaltung des europäischen Gedächtnisses überwinden?
        Autor:innen:
      8. Conclusio
        Autor:innen:
      9. Literatur
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
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      1. 1. Einleitung
        Autor:innen:
      2. 2. „Dem Töten folgte das Schweigen“: „Ein Spaziergang“ in Babij Jar
        Autor:innen:
      3. 3. „Als Vielleicht Esther einsam gegen die Zeit ging“: Die Urgroßmutter „Vielleicht Esther“
        Autor:innen:
      4. 4. Schluss: Die „Windmühlen der Erinnerung“ und die „Sprache der Stummen“
        Autor:innen:
      5. Literatur
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
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      1. 1. Historisches
        Autor:innen:
      2. 2. Intimschweigen
        Autor:innen:
      3. 3. Entschweigen
        Autor:innen:
      4. Literatur
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
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      1. 1. Der Kommunismus in Ungarn: eine unmögliche Erinnerung?
        Autor:innen:
      2. 2. Die Erinnerung an das Horthy-Regime und die Pfeilkreuzler-Herrschaft
        Autor:innen:
      3. 3. Fazit
        Autor:innen:
      4. Literatur
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
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      1. 1. Ein neues Verständnis politischer Polarisierung
        Autor:innen:
      2. 2. Die Bedeutung von Erinnerungskultur in der Systemtransformation
        Autor:innen:
      3. 3. Grundlagen der Polarisierung Ungarns: Erinnerungskultur unter dem MDF
        Autor:innen:
      4. 4. Pragmatismus statt Erinnerung: Geschichtspolitik der MSZP-Regierungen
        Autor:innen:
      5. 5. Politisches Instrument: Erinnerungskultur der Fidesz-Regierungen
        Autor:innen:
      6. 6. Fazit
        Autor:innen:
      7. Literatur
        Autor:innen:
    4. Ostmitteleuropa 1944–1989 und danach: unsere namenlosen RevolutionenSeiten 179 - 194
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    1. Autor:innen:
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      1. Autor:innen:
        1. 1.1. Transnationalität
          Autor:innen:
        2. 1.2. Kultur
          Autor:innen:
        3. 1.3. Politik
          Autor:innen:
        4. 1.4. Erinnerung
          Autor:innen:
      2. 2. Herr Cohn und das „Denken-wie-üblich“
        Autor:innen:
      3. 3. Ist transnationales Erinnern möglich?
        Autor:innen:
      4. 4. Über die transnationale Erinnerbarkeit des Holocaust
        Autor:innen:
      5. 5. Mehr Stammtische!
        Autor:innen:
      6. Literatur
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. I.
        Autor:innen:
      2. II.
        Autor:innen:
      3. III.
        Autor:innen:
      4. IV.
        Autor:innen:
      5. Literatur
        Autor:innen:
  3. Nachruf für Tim KraskiSeiten 227 - 228 Download Kapitel (PDF)
  4. Verzeichnis der Autorinnen und AutorenSeiten 229 - 230 Download Kapitel (PDF)

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