Der verirrte Kosmopolit
Joseph Roth in den Niederlanden und in Belgien- Herausgeber:innen:
- | |
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Von 1931 bis 1937 hielt Joseph Roth sich mehrmals in
den Niederlanden und Belgien auf. Auch wenn seine
Erfahrungen stark von denjenigen weniger bekannter
Migranten aus Deutschland und Österreich abwichen, so
wurden sie doch nicht weniger mitgestaltet von den kulturellen
Dynamiken, die sich in den beiden Nachbarländern
entfalteten. Der vorliegende Sammelband spricht drei Fragenkomplexe
an: Wie lässt sich Weltbürgertum mit Exil
versöhnen? Welche Spuren von Präsenz und Vermittlung
hat Roth selbst hinterlassen? Und wie nehmen Zeitzeugen
wie der Essayist Geert Mak Roths Grenzgängertum auf?
Vierzehn Beiträge schildern die Umstände, unter denen
der Autor und seine Werke seitdem in den Niederlanden
und Belgien lebten und noch leben. Hierbei stellt sich
heraus, dass es unmöglich ist, von Grenzenlosigkeit zu
träumen, ohne selbst immer wieder auf die Spannkraft
von Grenzen zurückzugreifen: Unmöglich, Kosmopolit zu
werden, ohne sich hin und wieder in den kleinen Räumen
des Lokalen zu verirren.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1505-9
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1506-6
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 290
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Die Irrungen eines Kosmopoliten. Joseph Roth in den Niederlanden und Belgien Kein Zugriff Seiten 7 - 18 Benjamin Biebuyck
- Denken über Europa in der Zeit zwischen den Weltkriegen Kein Zugriff Seiten 21 - 35 Lut Missinne
- ‚Die Ziellosigkeit der Vaterlandslosen‘. Die deutschsprachige Literatur im Exil in den Niederlanden, mit einem Exkurs über Gerth Schreiner und sein Verhältnis zu Joseph Roth Kein Zugriff Seiten 36 - 64 Léon Hanssen
- Eine Topographie der Exilliteratur in Belgien 1933-1945: Die Parzellierung einer Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 65 - 81 Hubert Roland
- Die belgischen PEN-Clubs und die deutschsprachigen Emigranten Kein Zugriff Seiten 82 - 103 Hans Vandevoorde
- Joseph Roth und die Grenze. Flüchtlinge aus Nazideutschland in Belgien und den Niederlanden, ungebeten, aber willkommen? Kein Zugriff Seiten 104 - 130 Frank Caestecker
- Roths Kontakte in Flandern und den Niederlanden im Spiegel von David Bronsens Interviews mit Zeitzeugen Kein Zugriff Seiten 133 - 148 Heinz Lunzer
- Europa in den Klauen des ›Antichrist‹. Paris und Amsterdam in Roths Vision eines Kontinentsin Aufruhr Kein Zugriff Seiten 149 - 180 Ilse Josepha Lazaroms
- Joseph Roth als Übersetzer. Zur deutschen Übersetzung von Józef Wittlins Roman »Sól ziemi«. Ein Bericht aus dem Allert de Lange-Archiv Kein Zugriff Seiten 181 - 191 Madeleine Rietra
- „Eine Sprache alttestamentarischer Pracht“. Joseph Roth als jüdischer Autor in der niederländischen Rezeption Kein Zugriff Seiten 192 - 207 Els Andringa
- Orchestrierte Rezeption. Joseph Roth in den Niederlanden und Frankreich Kein Zugriff Seiten 208 - 228 Ton Naaijkens
- Zur Rezeptions- und Übersetzungsgeschichte. Joseph Roths in den Niederlanden und Flandern Kein Zugriff Seiten 229 - 246 Els Snick
- Joseph Roth übersetzen Kein Zugriff Seiten 249 - 263 Michael Hofmann
- Leben, das ist doch nicht wohnen und essen, das ist doch auch beten und trinken! Kein Zugriff Seiten 264 - 273 Bernard Asselbergs
- Der Dichter auf der Lokomotive. Für Joseph Roth Kein Zugriff Seiten 274 - 281 Geert Mak
- Personen- und Werkregister Kein Zugriff Seiten 282 - 289
- Zu den Herausgebern Kein Zugriff Seiten 290 - 290





