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Monographie Kein Zugriff

Zeit und Zeitlichkeit

Verbindungslinien zwischen Philosophie und Psychoanalyse
Autor:innen:
Verlag:
 01.11.2024

Zusammenfassung

Das Thema Zeit ist in der Psychoanalyse präsenter als bisweilen angenommen. Christoph Schmidt zeigt auf, wie die Philosophie durch ihren umfangreichen Theorieschatz zur Erhellung psychoanalytischer Zugänge zur Zeit beitragen kann. Er beleuchtet, wie philosophische und psychoanalytische Perspektiven sich gegenseitig bereichern können, und eröffnet neue theoretische Verbindungen zwischen beiden Disziplinen. Schmidt buchstabiert Freuds Zugang zur Zeitlichkeit unseres Lebens und Erlebens mithilfe von Augustinus’ Theorie der Zeit aus und bezieht das Gewonnene auf Sartres Freud-Kritik. Anschließend gewinnt er aus Beiträgen von Winnicott und Bion Überlegungen zur frühen Entwicklung unseres Zeitsinns und setzt diese mit dem Ursprung der westlich-philosophischen Tradition bei Parmenides in Verbindung. Wichtige zeitrelevante psychoanalytische Konzepte wie Nachträglichkeit, Wiederholung oder Ideen über die Zirkularität der Zeit untersucht er mittels Theoriesplittern von Heidegger, Cassirer und Buber.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
Erscheinungsdatum
01.11.2024
ISBN-Print
978-3-8379-3391-8
ISBN-Online
978-3-8379-6314-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
340
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. 1.1 Über das Pluralismusproblem der Psychoanalyse Kein Zugriff
    2. 1.2 Eine Denkfigur aus der Philosophie für unentscheidbare Urteilsstreite Kein Zugriff
    3. 1.3 Die Frage nach der Zeit in Psychoanalyse und Philosophie Kein Zugriff
    4. 1.4 Freuds Auflösung des Rätsels von Zeit und Raum und Augustinus’ Bedrängnis Kein Zugriff
    1. 2.1 Augustinus: Die Gegenwart und die beiden Nicht-jetzt-Ekstasen Kein Zugriff
    2. 2.2 Freuds »Über Deckerinnerungen«: Über Gold und das, was bei ihm liegt Kein Zugriff
    3. 2.3 Augustinus, Deckerinnerungen und Nachträglichkeit Kein Zugriff
    1. 3.1 Die relativen Positionen der drei Ekstasen der Zeit in der Traumdeutung Kein Zugriff
    2. 3.2 »Der Dichter und das Phantasieren«: Antizipieren als Form des Erinnerns Kein Zugriff
    3. 3.3 Das Unbewusste und die Vergangenheit Kein Zugriff
    1. 4.1 Sartres Problem des schlechten Glaubens Kein Zugriff
    2. 4.2 Das Problem des schlechten Glaubens und Sartres Psychoanalysekritik Kein Zugriff
    3. 4.3 Sartre und Freud: Primat der Zukunft und Primat der Vergangenheit Kein Zugriff
    1. 5.1 Teilweise bewundert und teilweise vergessen: Zur Literatursituation Kein Zugriff
    2. 5.2 Ein Durchgang durch Freuds »Wunderblock« Kein Zugriff
    3. 5.3 Zusammenfassung der argumentativen Struktur Kein Zugriff
    4. 5.4 Andeutung einiger Spuren von Kants Erbe in Freuds Text Kein Zugriff
    5. 5.5 Freuds Zeittheoriefragment Kein Zugriff
    6. 5.6 Weitere Bemerkungen Freuds zu (s)einer expliziten Theorie der Zeit Kein Zugriff
    7. 5.7 Das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart, ein Begriff des Unbewussten Kein Zugriff
    1. 6.1 Eine kurze Einführung in Winnicotts Werk Kein Zugriff
    2. 6.2 Drei Zeiträume und eine Unterscheidung von subjektiver und objektiver Zeit Kein Zugriff
    3. 6.3 Eine Annäherung an die Innenperspektive des Babys Kein Zugriff
    4. 6.4 Über den Verlust der Vergangenheit Kein Zugriff
    5. 6.5 Eine Medaille mit zwei Seiten und unser Eingang in die Zeit Kein Zugriff
    6. 6.6 Was würde W. R. Bion möglicherweise zu alldem sagen? Kein Zugriff
    7. 6.7 Einige Zusammenführungen Kein Zugriff
    1. 7.1 Winnicott: Persönliche Existenz und Negativität Kein Zugriff
    2. 7.2 Psychoanalytisches über die Universalität von etwas absolut Negativem Kein Zugriff
    3. 7.3 Parmenides: Gibt es auf begrifflicher Ebene ein analoges Problem? Kein Zugriff
    4. 7.4 Resümee und Ausblick Kein Zugriff
  2. 8 Metaphysik oder Entwicklungspsychologie? Zu einer nicht gestellten falschen Frage Kein Zugriff Seiten 213 - 220
    1. 9.1 »Die Einheit dieser Welt scheint mir etwas Selbstverständliches, was der Hervorhebung nicht wert ist« Kein Zugriff
    2. 9.2 »Es würde voraussetzen, dass die lebende Substanz einmal eine Einheit war« Kein Zugriff
    3. 9.3 Zum Verhältnis zweier widerstrebender Tendenzen bei Freud Kein Zugriff
    1. 10.1 Eine Einführung zu Bions spätem Text »Caesura« Kein Zugriff
    2. 10.2 Bions Primat der Gegenwart Kein Zugriff
    3. 10.3 Über die Asymmetrie der Zeit Kein Zugriff
    4. 10.4 Eine Art der Vergegenwärtigung der Vergangenheit, Angst und der Pfeil der Zeit Kein Zugriff
    5. 10.5 Ein kurzer Rückblick Kein Zugriff
    1. 11.1 Martin Bubers ungeschieden vorgestaltige Urwelt und eine Pforte Kein Zugriff
    2. 11.2 Die Zeit und Cassirers Diskurs als Durchlaufen Kein Zugriff
    3. 11.3 Bions »Caesura« und eine Verbindung zu Martin Buber Kein Zugriff
    4. 11.4 Martin Bubers Personwerdung als Zäsur-Untersuchung Kein Zugriff
  3. 12 Nachzeichnung der Hauptlinien dieses Textes Kein Zugriff Seiten 307 - 318
  4. Überblicksbibliografie: Psychoanalyse und Zeit Kein Zugriff Seiten 319 - 330
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 331 - 340

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