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Monographie Kein Zugriff

Das Wesen des tragischen Charakters

Psychoanalytische Betrachtungen zu Narzissmus und Masochismus
Autor:innen:
Verlag:
 01.08.2025

Zusammenfassung

Mit dem Begriff des tragischen Charakters beschreibt Léon Wurmser, wie Menschen infolge existenzieller Traumatisierungen ihr Erleben und Denken absolut setzen, um die eigene Verletzlichkeit zu verbergen. Anhand detaillierter Fallbeispiele aus seiner psychoanalytischen Praxis beschreibt er die konflikthaften Verstrickungen, die das Leben und die Beziehungen der Betroffenen beherrschen, und die Herausforderungen, die sich daraus für die psychotherapeutische Behandlung ergeben. Wurmser vertritt in seinen Analysen konsequent den psychoanalytischen Grundsatz von der umfassenden Bedeutung der Konflikte in unser aller Leben, in Gesellschaft und Kultur. Dies bedeutet für ihn jedoch nicht, dass alle Konflikte und Verstrickungen des tragischen Menschen prinzipiell unlösbar sind: Traumata sind zwar unauslöschlich, nicht aber notwendigerweise die traumatischen Folgeprozesse.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
Erscheinungsdatum
01.08.2025
ISBN-Print
978-3-8379-3424-3
ISBN-Online
978-3-8379-6285-7
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
720
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Beate Steiner
    1. Teil I »Das Auge ist’s, was die Taten verwandelt. Das neugeborene Auge verwandelt die alte Tat« – Psychoanalytische Beobachtungen von Narzissmus und Masochismus bei schweren Beziehungstraumata Kein Zugriff
    2. Teil II: Allgemeinere Betrachtungen: Das Verstehen der Seele in der tragischen Weltsicht Kein Zugriff
    1. 1.1 Ein bestimmter Charaktertyp Kein Zugriff
    2. 1.2 Pathologische Eifersucht, Ungerechtigkeitsgefühl und »klaffender Mangel« Kein Zugriff
    3. 1.3 Eifersucht und das Problem des ausschließlichen Besitzens des Anderen Kein Zugriff
    4. 1.4 Der innere Konflikt in der Liebe Kein Zugriff
    5. 1.5 Selbstbehauptung und Aggression Kein Zugriff
    6. 1.6 Die Konflikte im Über-Ich Kein Zugriff
    7. 1.7 Die unheilbare Wunde Kein Zugriff
    8. 1.8 Die »Wunde« als Repräsentation des Traumas Kein Zugriff
    9. 1.9 Narzissmus, Masochismus und das Tragische Kein Zugriff
    10. 1.10 Warum spricht uns das Tragische in der Kunst so an? Kein Zugriff
    11. 1.11 Das Antitragische Kein Zugriff
    12. 1.12 Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 2.1 Theoretischer Hintergrund Kein Zugriff
    2. 2.2 »Das ginge, aber das geht nicht« Kein Zugriff
    3. 2.3 Zur Gegenübertragung Kein Zugriff
    4. 2.4 Vampir-Fantasie: »Ich will dein Blut saugen« Kein Zugriff
    5. 2.5 »Doublebind-Mitteilungen« und widersprüchliche Identifizierungen Kein Zugriff
    6. 2.6 »Doublebind«- und Loyalitätskonflikte als Teil der Familiendynamik Kein Zugriff
    7. 2.7 Der gefährliche Stier Kein Zugriff
    8. 2.8 Zur Frage des Neides und der verdrängten Sexualfantasien Kein Zugriff
    9. 2.9 »Hilf mir, aber hilf mir nicht!« Kein Zugriff
    10. 2.10 Allmacht der Verantwortlichkeit und die tragische Schuld Kein Zugriff
    11. 2.11 Beziehungstrauma und die Doppeldeutigkeit der Übertragung Kein Zugriff
    12. 2.12 Zuspitzung und Reflektieren über die Gegenübertragung Kein Zugriff
    13. 2.13 Peripetie Kein Zugriff
    14. 2.14 Der Zwang, zu spät zu sein: Zur Pathologie des Zeiterlebens Kein Zugriff
    15. 2.15 Eine allgemeinere Reflektion: Zeitstillstand und Abbrechen der Zeit Kein Zugriff
    16. 2.16 Ihr Lebensthema: Urteilen statt Verstehen Kein Zugriff
    17. 2.17 Die Macht der Negativität Kein Zugriff
    18. 2.18 Die Sexualisierung des Traumas Kein Zugriff
    19. 2.19 Einige abschließende technische Erwägungen Kein Zugriff
  3. 3 »Gib dein Herz dir selbst zurück« Kein Zugriff Seiten 120 - 120
    1. 3.1 Das böse Auge und das leuchtende Antlitz Kein Zugriff
    2. 3.2 Verdrängter Neid und Ahndung durch das Über-Ich Kein Zugriff
    3. 3.3 Der penetrierende Blick Kein Zugriff
    4. 3.4 Das Auge des Schmerzes, das Beziehung und Identität bestätigt Kein Zugriff
    5. 3.5 »[D]es Ich’s Widerspruch und Wirrsal« Kein Zugriff
    6. 3.6 »Sag, es tut dir leid« – Zur Dynamik der Versöhnlichkeit Kein Zugriff
    7. 3.7 »Ich sehe mich in deinen Augen« Kein Zugriff
    1. 4.1 Theoretische und technische Fragestellungen Kein Zugriff
    2. 4.2 Die klinische Problemstellung: Ichspaltung und zerbrochene Wirklichkeit Kein Zugriff
    3. 4.3 Doppelte Wirklichkeit durch Verleugnung Kein Zugriff
    4. 4.4 Die durch Lügen geschaffene doppelte Wirklichkeit Kein Zugriff
    5. 4.5 Doppelte Wirklichkeit und Doppelleben Kein Zugriff
    6. 4.6 Verleugnung der Grenzen Kein Zugriff
    7. 4.7 Verleugnung und Charakterperversion Kein Zugriff
    8. 4.8 Die Merkmale der Charakterperversion Kein Zugriff
    9. 4.9 »Ein bedeutendes Stück fehlt« – Technische Probleme bei einem besonders schwierigen Fall Kein Zugriff
    1. 5.1 Getrenntheit und Verbundenheit – Dialektik und Dialog Kein Zugriff
    2. 5.2 Das Problem der sadomasochistischen Übertragung Kein Zugriff
    3. 5.3 Verrat als masochistische Provokation Kein Zugriff
    4. 5.4 Zwei Systeme der Selbstwertregulation Kein Zugriff
    5. 5.5 Das gefühllose Monster und das verpackte Gegenüber Kein Zugriff
    6. 5.6 Das Suchen nach magischer Verwandlung in der Übertragung Kein Zugriff
    7. 5.7 Blutritual und magische Verwandlung – Doppeltes Selbst und das Schneideritual als magische Brücke Kein Zugriff
    8. 5.8 Das Heilende im Erkennen und im Erkanntwerden Kein Zugriff
    9. 5.9 Musik als Schutz gegen traumatogene Affekte Kein Zugriff
    10. 5.10 Der Fluch der Vollkommenheitsfantasie und die Angst vor Grenzen Kein Zugriff
  4. Prolog zu Teil II Kein Zugriff Seiten 391 - 394
    1. 6.1 Konflikt als fundierendes Konzept des psychoanalytischen Seelenverständnisses Kein Zugriff
    2. 6.2 Komplementarität und Dialektik Kein Zugriff
    3. 6.3 Der innere Richter Kein Zugriff
    4. 6.4 »Der äußerste Konflikt« in Platons Bild der Seele und Aristoteles’ Begriff der Entelechie Kein Zugriff
    5. 6.5 Das Wesen des Tragischen Kein Zugriff
    1. 7.1 Das mythische Denken Kein Zugriff
    2. 7.2 Die Welt des Midrasch Kein Zugriff
    3. 7.3 Was ist Mystik? Kein Zugriff
    4. 7.4 Mystik und Psychoanalyse Kein Zugriff
    5. 7.5 Ein dialektisches Verständnis der Mystik Kein Zugriff
    6. 7.6 Gedanken eines Psychoanalytikers zur jüdischen Mystik Kein Zugriff
    7. 7.7 Vertiefte psychoanalytische Erwägungen zur Mystik im Allgemeinen Kein Zugriff
    1. 8.1 Ein Buch verhüllter Rebellion Kein Zugriff
    2. 8.2 Wahrheit, Trug und Wahn Kein Zugriff
    3. 8.3 Trauma und der Zwang, es zu wiederholen Kein Zugriff
    4. 8.4 Juden und Conversos Kein Zugriff
    5. 8.5 Der dreifache Kampf gegen Machtmissbrauch Kein Zugriff
    6. 8.6 Idealisierung der Keuschheit und Sexualabwehr ad absurdum geführt Kein Zugriff
    7. 8.7 »Wer dich sehr liebt, macht dich weinen [Ése te quiere bien, que te hace llorar]« Kein Zugriff
    8. 8.8 »Ich weiß, wer ich bin [Yo sé quién soy]« Kein Zugriff
    9. 8.9 Doppelte Identität, zerbrochene Wirklichkeit Kein Zugriff
    10. 8.10 Scham, Ehre und Grandiosität Kein Zugriff
    11. 8.11 Visio mystica Kein Zugriff
    12. 8.12 Schlussgedanken – Die tragische im Konflikt mit der komischen Dimension Kein Zugriff
    1. 9.1 Psychologische Erwägungen Kein Zugriff
    2. 9.2 »Kristallpalast« und »das lebendige Leben« – Betrachtungen zu den Aufzeichnungen aus dem Untergrund und dem Spieler Kein Zugriff
    3. 9.3 Die Zwanghaftigkeit und der Kampf Raskolnikows gegen die Scham Kein Zugriff
    4. 9.4 Psychologische Bemerkungen zu den Dämonen Kein Zugriff
    5. 9.5 Betrachtungen zum Leben Dostojewskis Kein Zugriff
    6. 9.6 Das Wesensbild Kein Zugriff
    7. 9.7 Eine übergreifende Antithese Kein Zugriff
    8. 9.8 Der Idiot (1956) Kein Zugriff
    9. 9.9 Der Jüngling – Die Spaltung der Identität Kein Zugriff
    10. 9.10 Die Brüder Karamasow – Das Ungerechtigkeitsgefühl und das große Verzeihen Kein Zugriff
    1. 10.1 Was ist Terrorismus? Kein Zugriff
    2. 10.2 Wie verstehen wir die Auswirkungen des Terrors auf seine Opfer und wie behandeln wir diese? Kein Zugriff
    3. 10.3 Was sind die Ziele des Terrors und die Motivationen von Terroristen? Kein Zugriff
    4. 10.4 Was ist die Scham- und Schulddynamik und worin besteht die Rolle des Über-Ichs im Terrorismus? Kein Zugriff
    5. 10.5 Was wissen wir über den kulturellen Hintergrund? Kein Zugriff
    6. 10.6 Was trägt die Philosophie zu den Reflexionen über den 11. September bei? Kein Zugriff
    7. 10.7 Psychoanalytische Schlussfolgerungen Kein Zugriff
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 707 - 720

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