Wissen kommunizieren
Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Kommunikations- und Medienethik, Band 20
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wissen zu kommunizieren, stellt ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Wissen zu vermitteln war immer relevant, erlitt aber im Kontext der Corona-Pandemie einen Vertrauensverlust – u.a. durch unter Hochdruck publizierte Forschungsergebnisse oder durch widersprüchliche Informationen, die die Bevölkerung verunsicherten. Der Band will Ressourcen aus der Medienethik nutzbar machen, um mehr Orientierung zu schaffen. Ziel ist es, die Facetten des Kommunizierens von Wissen für die Akteurinnen und Akteure und die Bevölkerung einzuordnen und Anschlusspunkte für die Praxis sowie Fehlentwicklungen und Chancen deutlich zu machen. Versammelt sind Beiträge programmatischer, theoretischer und praxisbezogener Natur sowie Texte zu normativen Anforderungen an den Wissenschaftsjournalismus und an die Wissenschaftskommunikation. Die interdisziplinär ausgerichteten Beiträge sind anschlussfähig an die Diskurse in verschiedenen Disziplinen. Mit Beiträgen vonBeatrice Dernbach, Daniel Eggers, Stefan Einsiedel, Silke Fürst, Rüdiger Funiok, Alexander Güttler, Larissa Krainer, Annette Leßmöllmann, Elena Link, Michael Litschka, Anea Meinert, Wiebke Möhring, Claudia Paganini, Horst Pöttker, Marlis Prinzing, Lars Rademacher, Eva-Maria Roehse, Maike Sänger, Linda Sauer, Mike S. Schäfer, Daniela Schlütz, Julia Serong, Niklas Simon, Isabel Sörensen, Daniel Vogler, Sophia Charlotte Volk und Arne Freya Zillich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8846-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3406-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Kommunikations- und Medienethik
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 231
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung: Wissen kommunizieren. Ethische Anforderungen an die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 11 - 24 Stefan Kosak, Claudia Paganini, Marlis Prinzing, Julia Serong
- Annette Leßmöllmann
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Wissenschaftsjournalismus jenseits der Ressortgrenzen und in neuer Rolle Kein Zugriff
- 3. Mehr Wissenschaftsjournalismus! Kein Zugriff
- 4. Warum der Ruf nach „mehr Wissenschaft!“ für den Journalismus auch gefährlich werden kann Kein Zugriff
- 5. Warum trotzdem mehr Wissenschaft in die anderen Ressorts muss Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Stefan Einsiedel, Rüdiger Funiok
- 1. Voraussetzungen und Kennzeichen demokratischer Kommunikation Kein Zugriff
- 2. Neue Herausforderungen für den Wissenschaftsjournalismus Kein Zugriff
- 3. Klassische Kriterien des Wissenschaftsjournalismus Kein Zugriff
- 4. Der Zukunftspavillon als Ort der kontextbezogenen sachgerechten Emotionalisierung Kein Zugriff
- 5. Eine Checkliste für die Kuratorin Kein Zugriff
- 6. Das besondere Potential der „Perspektive der Marginalisierten“ Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Marlis Prinzing
- 1. Einleitung: Das normative Fundament der Ausgewogenheit als Risiko Kein Zugriff
- 2. Der „falsche Kompromiss in der Mitte“ – wissenschaftlich und journalistisch betrachtet Kein Zugriff
- 3. False Balance als Gegenstand multipler berufsethischer Verantwortung Kein Zugriff
- 4. Querdenken-Bewegung und False Balance Kein Zugriff
- 5. Sachgerechte Ausgewogenheit als Konzept gegen False Balance Kein Zugriff
- 6. Ausblick: Professioneller Umgang mit Ungleichgewichten Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Beatrice Dernbach
- 1. Wahrnehmung und Kommunikation gesundheitlicher Risiken Kein Zugriff
- 2. Die Kommunikation in der Corona-Pandemie Kein Zugriff
- 3. Framinganalyse der Corona-Kommunikation Kein Zugriff
- 4. Das ethische Dilemma des journalistischen Framings Kein Zugriff
- 5. Über den ethischen Diskurs zum Krisenplan Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Anea Meinert, Lars Rademacher, Alexander Güttler
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Normative Grundprinzipien im Journalismus: Gesinnungs- vs. Verantwortungsethik Kein Zugriff
- 3. Normen in Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus Kein Zugriff
- 4. Methode Kein Zugriff
- 5.1 Normen und Standards Kein Zugriff
- 5.2 Factchecking und Desinformation Kein Zugriff
- 5.3 Spannungsfeld Wissenschaft und Unterhaltung Kein Zugriff
- 6. Diskussion Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff
- Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Larissa Krainer
- 1. Ethik von Wissenschaftskommunikation als Desiderat in der Forschung Kein Zugriff
- 2. Wissenschaftskommunikation als ethischer Grundgedanke und rechtliche Norm Kein Zugriff
- 3.1 Verantwortung aus analytischer Sicht Kein Zugriff
- Ethik der Science-to-Science-Kommunikation Kein Zugriff
- Ethik der Science-to-Professionals-Kommunikation Kein Zugriff
- Ethik der Science-to-Public-Kommunikation Kein Zugriff
- 4. Fazit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Linda Sauer
- 1. Die Netzwerkgesellschaft Kein Zugriff
- 2. Disruption des Wissens? Kein Zugriff
- 3.1 Denken ist sinnstiftend Kein Zugriff
- 3.2 Denken ist aktiv Kein Zugriff
- 3.3 Denken ist subversiv Kein Zugriff
- 4.1 Urteile verfahren selbstgesetzgebend Kein Zugriff
- 4.2 Urteile sind unparteiisch Kein Zugriff
- 4.3 Urteile aktivieren die erweiterte Denkungsart Kein Zugriff
- 5.1 Die Bedeutung intersozialer Dialoge Kein Zugriff
- 5.2 Kommunikation braucht Vertrauen Kein Zugriff
- 5.3 Integration des Wissens Kein Zugriff
- 6. Resümee Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Daniel Eggers
- 1. Einleitung: Die Pflicht zur Wissenschaftskommunikation im aktuellen Diskurs Kein Zugriff
- 2. Natürliche oder übernommene Pflicht? Kein Zugriff
- 3. Die Pflicht zur Wissenschaftskommunikation als unvollkommene Leistungspflicht Kein Zugriff
- 4. Für einen Paradigmenwechsel: Das Recht auf adäquaten Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Julia Serong
- 1. Öffentliche Wissenschaftskommunikation: freiwilliges soziales Engagement oder Bringschuld? Kein Zugriff
- 2. Was leistet Wissenschaftskommunikation für die Gesellschaft? Kein Zugriff
- 3. Die Entdifferenzierung der Wissenschaftskommunikation Kein Zugriff
- 4. Ethische Perspektiven für eine Qualitätssicherung in der Wissenschaftskommunikation Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Horst Pöttker
- 1. Wissenschaftskulturen und Erkenntnisinteressen Kein Zugriff
- 2. Verständigung und Verständlichkeit Kein Zugriff
- 3. Faktoren und Maßstäbe von Verständlichkeit Kein Zugriff
- 4. Verständlichkeitsmängel und ihre Gründe Kein Zugriff
- 5. Was tun? Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Eva-Maria Roehse, Arne Freya Zillich, Daniela Schlütz, Wiebke Möhring, Elena Link
- 1. Digitale Wissenschaftskommunikation in Forschungsprojekten Kein Zugriff
- 2. Normative und forschungsethische Anforderungen an digitale Wissenschaftskommunikation Kein Zugriff
- 3. Umsetzung am Beispiel der FeKoM-Webseite Kein Zugriff
- 4. Potenziale und Grenzen einer Projektwebseite Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Michael Litschka
- 1. Ausgangsproblematik Kein Zugriff
- 2. Der ökonomische Vorschlag und dessen kommunikative Grenzen Kein Zugriff
- 3. Einige Ebenen der kommunikativen Verantwortung Kein Zugriff
- 4. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Silke Fürst, Sophia Charlotte Volk, Mike S. Schäfer, Daniel Vogler, Isabel Sörensen
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2. Forschungsstand Kein Zugriff
- 3. Methodik Kein Zugriff
- 4. Ergebnisse Kein Zugriff
- 5. Diskussion und Fazit Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Niklas Simon, Maike Sänger
- 1. Einleitung Kein Zugriff
- 2.1. Kritische Kommunikationssituationen Kein Zugriff
- 2.2. Sprachliches Rollenverhalten in Interaktionssituationen als möglicher Konfliktfaktor Kein Zugriff
- 3. Untersuchungsdesign Kein Zugriff
- 4.1. Der Ausgangspunkt: Die Aufklärer:in als Ideal der Diskursrolle Kein Zugriff
- 4.2. Konfliktpunkt I: Explizite normative Positionierungen Kein Zugriff
- 4.3. Konfliktpunkt II: Fremd-zugeschriebene Diskursrollen Kein Zugriff
- 4.3. Konfliktpunkt III: Die Expertise der Expert:innen Kein Zugriff
- 5. Fazit: Rollenkonflikte, normative Positionierungen und das Ethos der Wissenschaft Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Autor:innen Kein Zugriff Seiten 229 - 231





